Inspiration

Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt und an den Schulen sind die Lehrkräfte die zentralen Akteure. Wir haben uns der Frage gestellt, warum viele Lehrkräfte nicht in Aktion treten. Hier wollen wir niederschwellig helfen. Es ist aus unserer Sicht zwingend erforderlich, die Lehrkräfte auf ihrem Weg zu unterstützen. Die tollsten Konzepte nützen nichts, wenn die Basis noch nicht so weit ist. Nicht alle können in den zur Zeit diskutierten Zukunftsvisionen einen Bezug zu ihrer eigenen Zukunft im Arbeitsalltag erkennen.

What it does

"Hilfe, ich habe eine Idee!" ist eine Sammlung von Inspirationen, Ideen und konkreten, nützlichen Tipps. Diese sollen bewusst in kleinen Einheiten - jede Woche eine visualisierte Anregung - angeboten werden. Damit bekommt jede einzelne Inspiration mehr Zeit wahrgenommen, diskutiert oder auch gleich ausprobiert zu werden. Durch solche kleinen Erfolgserlebnisse werden die Lehrkräfte ermutigt, weiterzumachen.

How we built it

Jede einzelne Inspiration ist als Kombination aus informativem Text und einem unterstützenden Bild auf einer Seite zusammengefasst. Die Inhalte sollen kurz und leicht verständlich sein, um schnell aufgenommen zu werden. Damit grenzt sich "Hilfe, ich habe eine Idee!" deutlich von breits verfügbaren Büchern oder Wissenssammlungen ab, die viele Lehrkräfte aus Zeitgründen nicht nutzen. Die Inspirationen beschäftigen sich mit ganz verschiedenen Themenfeldern und Nöten, um für jeden interessant zu sein. Für die Nutzung der Sammlung wurde während des Hackathons eine Webanwendung erstellt, die unter der folgenden Adresse erreichbar ist: Hilfe, ich habe eine Idee!. Die Webanwendung funktioniert ohne Anmeldung, Tracking oder Werbung und kann in bestehende elektronische Informationssysteme an den Schulen integriert werden.

Challenges we ran into

Über Gespräche und Brainstorming ergab sich eine hohe Anzahl von unterschiedlichsten Hürden, die Lehrkräften an ihren Schulen im Weg stehen. Die Schulen sind auf sehr unterschiedlichem Stand - was nicht nur an den Rahmenbedingungen unseres föderalistischen Systems liegt. Die Konzentration auf ein, in der kurzen Zeit des Hackathon auch umsetzbares Projekt war nicht einfach. _ UnserTeam war sehr klein, alle Mitglieder waren in der Woche auch beruflich eingebunden - das Erreichte macht uns stolz! _

Accomplishments that we're proud of

Es ist eine Sammlung von pädagogischen Spielräumen und Inspirationen entstanden, die wirklich speziell auf Lehrkräfte zugeschnitten ist. Dabei haben wir uns auf das "Jetzt" konzentriert, unser Projekt kann sofort entdeckt und angewendet werden. Wir konnten viele Themen nicht nur identifizieren, sondern auch gleich visualisieren und als Mikrofortbildungen in die Webanwendung hochladen. Das Ausarbeiten bis zu einem nutzbaren Prototyp hat uns begeistert. Auch wenn es nur ein erster Schritt ist - diesen haben wir geschafft! Auch in unserer Gruppe hat die angeregte Diskussion über die Themen zu vielen Inspirationen geführt. Erste Änderungen im Unterricht wurden gleich ausprobiert und haben die Schüler:Innen begeistert. "Hilfe, ich habe eine Idee!" ist bereits jetzt für Lehrkräfte aller Schulformen in ganz Deutschland verfügbar und kann den Transformationsprozess im ganzen Land unterstützen.

What we learned

In Gesprächen mit Lehrkräften wurde uns klar, dass die Hürden im Schulalltag für Innovation sehr hoch sind, viele Lehrkräfte Angst haben, neue Dinge auszuprobieren, selbst wenn sie eine gute Idee haben. Das liegt an Unkenntnis über Möglichkeiten, die das System jetzt schon bietet, an fehlenden Vorbildern oder auch an der Befürchtung, im Kollegium als Außenseiter dazustehen. Auch die fehlende Kenntnis über Methoden oder zeitlich machbare Projekte ist eine Hürde. Daher ist der Blick auf vorhandene Gestaltungsspielräume und das breite Teilen von Ideen und Erfahrungen zwischen Lehrkräften eine wesentliche Basis für Veränderungen. Wir haben uns entschlossen, hierzu einen Beitrag zu leisten.

What's next for Hilfe, ich habe eine Idee!

Die Webanwendung hat einen Paten gefunden, der die Verfügbarkeit langfristig sicherstellt (Vielen Dank dafür, Peter!). Eine erste öffentliche Information zum Projekt ist über #twitterlehrerzimmer verlinkt. Bisher sind Impulse für 20 Wochen entstanden. Weitere Ansätze für Beiträge gibt es noch im Team. Das Projekt ist offen für gute Erfahrungen und Tipps von allen Akteuren der Schulgemeinden im deutschsprachigen Raum. Eine Übertragung auf ein Print-Format ist denkbar, z.B. in Form eines Kalenders oder eines Adventskalenders für die Weihnachtszeit. Auch eine Übertragung auf Social-Media-Kanäle ist möglich.

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