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Menschen, die Unterstützung benötigen, erstellen Aufgaben. Hilfswillige können in der Umgebung können sie annehmen.
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Absprache von Details findet im privaten Chat statt, der durch das Annehmen einer Aufgabe freigeschaltet wird.
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Jeder Einsatz wird mit einem Hood-Dollar belohnt. Sie lassen sich bei lokalen Unternehmen für Rabatte einlösen.
Inspiration: Nachbarschaftshilfe für Menschen und Unternehmen
Die Idee für eine Nachbarschafts-App ist nicht neu, genauso wenig wie der Wunsch nach mehr nachbarschaftlicher Solidarität in anonymen Großstädten. Wir leben alle in Berlin. Und genau diese Solidarität zu fördern, haben wir zum Ziel von Help the Hood erklärt, um langfristig auch Positives für das gemeinschaftliche Zusammenleben aus der Coronakrise mitzunehmen. Das Besondere an Help the Hood: Wir haben die Idee, in diese Solidarität nicht nur die Menschen in einer “Hood”, sondern im Rahmen eines Incentive-Programm auch Unternehmen vor Ort mit einzubeziehen. So kann Help the Hood Menschen und Wirtschaft vor Ort gleichermaßen unterstützen - auch über die Coronakrise hinaus.
Sieh Dir unseren UI-Prototype an oder den aktuellen Stand unserer Webapp.
So funktioniert Help the Hood
Die Webapp Help the Hood - bringt Menschen, die in diesen besonderen Zeiten Unterstützung im Alltag brauchen, mit denen zusammen, die Hilfe leisten können. Hilfesuchende User können Aufgaben erstellen, die Usern in ihrer Nachbarschaft angezeigt werden. Dafür reichen einige wenige Infos.
Hilfswillige können diese Aufgaben übernehmen. Details oder Kommunikationswege werden in einem persönlichen Chat vereinbart, der erst durch das Annehmen einer Aufgabe zugänglich wird. Hilfesuchende können zu jedem Zeitpunkt selbst entscheiden, von wem sie das Hilfsangebot annehmen oder ablehnen.
Lokale Unternehmen beteiligen sich durch Rabatte - und profitieren
Das Besondere: Wird Hilfe erbracht, belohnt Help the Hood den Einsatz für die Community mit einem Hood-Dollar. Um den Spaß am Helfen zu erhöhen, gibt es ein lokales Ranking sowie Challenges. Vor allem aber lassen sich die gesammelten Hood-Dollars aber bei teilnehmenden, lokalen Cafés, Restaurants und Geschäften etwa für Rabatte einlösen. Sie gewinnen dadurch KundInnen und profitieren langfristig von einer solidarischen, partizipativen und positiven Nachbarschaft an ihrem Standort. So stärkt die Hilfe die Nachbarschaft und die Wirtschaft vor Ort - auch über die Coronakrise hinaus.
Technologien: Ionic und Firebase für schnelles Prototyping
Um binnen eines Tages von Null angefangen einen Prototypen auf die Beine zu stellen, haben wir das Ionic-Framework genutzt und dabei auf die Cloud-Funktionalitäten von Google Firebase zurückgegriffen. Das UI-Mockup wurde in Figma erstellt.
Unseren Code findest Du in unserem Github Repository.
Challenges: Time flies when you're coding
Da uns die Idee zu Help the Hood erst anderthalb Tage vor Deadline gekommen ist und wir mit drei Menschen ein vergleichsweise kleines Team sind, war die Zeit unser größter Gegner. Features standen schnell fest. Eine echte Challenge war jedoch die fristgerechte Umsetzung der Features, die wir uns für das MVP gesetzt hatten.
Was uns stolz macht
Jonathan hat es so formuliert: "Building a whole MVP in f****** no time" - anders gesagt: Wir haben unsere größte Challenge gemeistert, enorm effizient und kameradschaftlich gearbeitet und mit den Hood-Dollars außerdem ein Feature entwickelt, dass über bestehende Angebote von Nachbarschaftshilfe hinausgeht und auch die lokale Wirtschaft einbindet.
Learnings: Gut, dass wir so viele sind
Wir haben gelernt, dass es unglaublich viele Menschen gibt, die ihre Skills und Zeit beim #WirVsVirusHack einsetzen, um sich für die Gesellschaft und ihre aktuellen Herausforderungen zu engagieren. Auch wenn uns diese Motivations-Flut anfangs die Orientierung genommen hat, stimmt uns diese Tatsache sehr hoffnungsvoll und ist Learning genug.
Wie es mit Help the Hood weitergehen kann
Entscheidend für den Erfolg von Help The Hood ist es, lokal eine recht große Anzahl von UserInnen zu gewinnen, damit Hilfe angeboten und auch geleistet werden kann. Neben der technischen Weiterentwicklung der Webapp, ist deshalb die Steigerung der Bekanntheit zentral.
Unser Standort in Berlin ist dafür ein großer Vorteil. Lokal kann eine recht große Anzahl von Menschen jeder Altersgruppe allein durch das Aufhängen von Plakaten an Haustüren erreicht und zum Mitmachen motiviert werden. Diese Aufgabe werden wir - sobald die Webapp zuverlässig funktioniert - an unser großes Netzwerk in Berlin weitergeben, indem wir entsprechende Materialien zur Verfügung stellen.
Weiter wollen wir lokale Unternehmen dazu motivieren, den Einsatz für die lokale Community zum Beispiel durch Rabatte zu belohnen. Sie gewinnen in der aktuell mitunter angespannten wirtschaftlichen Situation KundInnen und können ihrerseits einen großen Incentive beisteuern. Langfristig profitieren Unternehmen davon, in einer Nachbarschaft lokalisiert zu sein, in der Menschen sich solidarisch verhalten und gerne wohnen. Durch Plakate oder andere Werbematerialien können Sie außerdem zur Bekanntheit von Help the Hood beitragen. Erste Gespräche mit Betrieben in unserem Kiez sind vielversprechend verlaufen.



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