Gesellschaftliche Herausforderung

Zunehmende Antriebslosigkeit und chronischer Lichtmangel im Alter sind ein demografisches Problem. Therapieunterstützende Geräte für ältere Menschen bieten bisher kaum Motivation hinaus zu gehen, Tageslicht „einzusammeln“ und dadurch ein positives Erleben im Sinne der Selbstwirksamkeit in ihrem (Pflege-) Alltag wahrzunehmen.

UNSER VIDEO - Herausforderung und Lösungsansatz

Einen Lösungsansatz bietet "heali"

Das Gerät zur Therapiebegleitung wurde im Masterstudiengang ZukunftsDesign in seinen Grundzügen erdacht und mithilfe eines Fragebogens und eines ersten Prototypen an einer Zielgruppe der Silver Society erprobt.

Das Ziel ist es, eine länger andauernde Selbstständigkeit im Alter zu fördern und die Mobilität von bereits gesundheitlich vorbelasteten Menschen zu erhöhen (Demenz/Depression/Adipositas).

Das Design von "Heali" unterstützt die emotionale Bindung und ermöglicht eine Fürsorgefunktion des Nutzers. Der/die Nutzer*in versorgt das Objekt mit echtem Sonnenlicht und wird durch Mini-Games und Interaktionsmöglichkeiten zum "nach draußen gehen" motiviert. Außerdem dient "Heali" als Therapielicht und ist in Kombination mit einer App erdacht und mit verschiedenen Interaktionen zur Therapiebegleitung gekoppelt, um der medizinischen Begleitung Unterstützung zukommen zu lassen.

Unsere Vision ist, Menschen mit chronischem Lichtmangel zu unterstützen und deren Vitalität zu steigern, sowie die Silver Society geistig und körperlich langfristig positiv zu beeinflussen.

Meilensteine

Überblicksgrafik (Canva)

Projektpartnerschaften

Hochschule Coburg – Masterstudiengang ZukunftsDesign

  • Makerspace und FabLab
  • Materialbereitstellung für erste Prototypen und Ausstellung & Marketing

lichtline GmbH

  • Initialpartner bei der Entwicklung der Gründungsidee

Caritasverband für den Landkreis Kronach e.V.

  • Beta-Tester von Initialprototypen
  • Kontaktvermittlung zur Fraunhofer Gesellschaft
  • Berater während der Entwicklung der Customer Journey
  • Zugang zur sekundären und primären Zielgruppen

Assoziierte Projektpartnerschaften

Fraunhofer Gesellschaft – Institut für intergierte Schaltungen (IIS) Bayreuth

  • Potenzieller Unterstützer für Programmierung durch Bereitstellung von Infrastruktur
  • Fachlicher Berater und Expertise aus dem Projekt DIGI-ORT

Johanniter GmbH

  • Austausch zur Zielgruppe und Workshop mit Pflegefachkräften
  • Zusammenarbeit mit Innovationsmanagement

Lucas-Cranach-Campus in Kronach

  • Makerspace und FabLab

Produktentwicklung

Die ersten Prototypen (Phase 1) wurden zunächst mit Modelliermasse und mit Filamenten aus dem 3D-Druck erstellt; in der Beta-Version (Phase 2) wurden die Komponenten um einen Silikonguss für die Figur, die das 3D-Druck Ei umfasst, ergänzt. Die ersten Gussformen wurden im privaten Haushalt ausprobiert und erstellt. Im nächsten Produktentwicklungsschritt gilt es dieses zu professionalisieren. Die technische Features wie Audio oder Licht wurden in der Beta-Version (Phase 2) mithilfe kleiner Microbite-Einheiten programmiert und erprobt.

Testszenarien und Areale

Testung in der Phase 1: Die Erprobung und Testung der einzelnen Komponenten erfolgte in der ersten Phase durch Feedbackgespräche (geleitet durch einen Fragebogen) hinsichtlich Aussehen und Gewicht sowie der Haptik. Nach der Fragebogenauswertung und weiteren Feedbackgesprächen mit der Johanniter GmbH, dem Caritasverband für den Landkreis Kronach und der Fraunhofer Gesellschaft (IIS) sowie durch Gespräche mit Professoren im Masterstudiengang ZukunftsDesign der HS Coburg ergaben sich weiteres zielgruppenspezifisches Modifizierungspotential.

Ein Ergebnis ist der modulare Aufbau der Lichteinheit.

Testung in der Phase 2: Diese Lichteinheit wird seit Juni 2021 bis Ende September 2021 auf dem Festivalgelände Waterkant in Kiel ausgestellt. Das Einbinden von Besucher*innen bietet einen weiteren Schritt in der Customer Journey. Die Besucher*innen haben hier die Möglichkeit die technischen Features auszuprobieren.

Zukunftsausblick – 2021-2022

Im Zeitraum Juli-September befindet sich das Team im internen Entwicklungsprozess und wird daran gekoppelt die Ausrichtung der Produktentwicklung festlegen.

Förderung und Sponsoring

Telemedizin Oberfranken e.V.

Eine potentielle Förderung wurde uns ab Herbst in Aussicht gestellt.

e2health e.V.

Der Verein wird sich monetär an dem nächsten Schritt der Produktentwicklung beteiligen.

Lucas-Cranach-Campus in Kronach

Der Campus stellt uns die Zusammenarbeit mit Innovations-Zentrum Region Kronach e.V. in Aussicht und bietet uns damit den Zugang zu potentiellen regionalen Förderern.

Built With

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