Inspiration

Inspiriert und initiiert wurde dieses Projekt durch die #WirVsVirus Hackathon Challenge.

Mit der Ausbreitung des neuen Corona-Virus wurden an vielen Grenzen kurzfristig wieder Kontrollen eingeführt. Teilweise bilden sich kilometerlange Staus, da an den Grenzen Fragebögen ausgefüllt werden müssen. Auch Sprachbarrieren sind ein Problem.

Beim Güterverkehr kann dies zu Lieferengpässen führen. Das betrifft auch dringend benötigte Güter wie Medizin oder Lebensmittel.

Wir, das Team Grenz-er-fahrung, schlagen folgende Lösung vor:

Wie es funktioniert

Zuständige Behörden laden ihren Fragebogen hoch. Fahrer laden eine App auf ihr Smartphone und füllen den Fragebogen in ihrer Muttersprache aus. Die App generiert einen QR-Code. Alle Fragebögen sind nach Download beim Grenzübergang auch offline verfügbar. Auch das Ausfüllen und die QR-Code Generierung kann damit offline erfolgen. Grenzbeamte scannen diesen Code und erhalten die Fahrer-Daten in ihrer Sprache.

Das Vorgehen ersetzt nicht den persönlichen Kontakt an der Grenze, es minimiert aber die benötigte Zeit.

Somit profitieren alle: Berufspendler, LKW-Fahrer, Grenzbeamte, Logistikunternehmen und jeder Einzelne von uns. Denn Personen und Güter können effizienter transportiert werden.

Vermeide Staus – füll's online aus! (auch offline verfügbar)

Wie wir es gebaut haben

Ein Prototyp-Design für unsere App haben wir mit Figma erzeugt.

Es wurden folgende Technologien verwendet:

  • Serverseitig
    • Python 3.8
    • Framework: Flask
    • Verwendet HTML-Template
  • Browserseitig
    • Typescript
    • Logik: Javascript
    • Layout: HTML-Template mit Bootstrap
  • Python-Applikation
    • Python 3.8
    • Erzeugt Json-Fragebogen gemäß Json-Schema

Credits: Die verwendeten Icons stammen von Freepik von https://ww.flaticon.com/ und https://fontawesome.com/.

Herausforderungen, die aufgetreten sind

Der Figma Prototyp ließ sich leider nicht ohne Weiteres mit den Technologien des Backends verknüpfen, weswegen wir gezwungen waren, die gestalteten Views per manual in HTML mit Bootstrap nachzubauen. Dies war zum einen sehr zeitintensiv und zum anderen ist das Design des funktionierenden Prototyps dadurch noch nicht optimiert und fein geschliffen.

Dinge, auf die wir stolz sind

Anonymisierte Impressionen aus dem Team:

  • "Unsere Team-Arbeit und das Gesamtergebnis in der vorgegebenen Zeit. :)"
  • "Wie gut und schnell man mit (coolen) Leuten, die man zuvor nicht kannte, arbeiten kann!"
  • "Dass wir es geschafft haben, uns für eine Challenge zu entscheiden :)"
  • "Dass wir einen lauffähigen Prototypen auf die Beine gestellt haben"
  • "Dass sich das Team sinnvoll aufgeteilt hat"
  • "Dass wir auch außerhalb unserer Kompetenzen erfolgreich sind"

Was wir gelernt haben

Wir haben uns als Team innerhalb kürzester Zeit organisiert und uns als Gruppe kennen gelernt. Die meisten von uns haben sich in neue Technologien eingearbeitet und diese Herausforderung großartig gemeistert. Außerdem haben wir nun das Gefühl, dass jeder Einzelne von uns zur Bewältigung der Krise beitragen kann.

What's next for Grenz-er-fahrung

Wir hoffen natürlich, dass unser Projekt für eine weitere Förderung ausgewählt wird. Dann könnten wir die Anwendung auf einen produktiv nutzbaren Stand bringen und mit ersten Behörden testen. Haben wir damit Erfolg, kann das Vorgehen auf weitere Länder und Grenzübergänge ausgeweitet werden. Grundsätzlich hat das Produkt das Potenzial, auch nach der Corona-Krise einen reibungslosen Ablauf an Grenzübergängen, z.B. den EU-Außengrenzen, zu unterstützen.

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