Wir haben das Ziel wirkungsvolle Atemschutzmasken, mittels 3D-FDM/FFF-Druck, so zu fertigen, dass verschiedene, zertifizierte P3-Filter unterschiedlicher Hersteller, mit ihnen ausgestattet werden können.

Eckpunkte sind:

  • schnelle und einfache Fertigung (können ohne Vorkenntnisse im 3D-Druck gedruckt werden, um Anlern-Zeiträume kurz zu halten)
  • Endfertigung und Anpassung mit einfachen, zugänglichen Hilfsmitteln
  • Vermeidung von Lieferengpässen und Verkürzung von Nachschubketten
  • Nutzung von, auf dem Markt vorhandenen und zertifizierten P3-Filtern - die leichter zu beschaffen sind als ganze Masken
  • Chemikalienbeständigkeit (Sterilisation mit Wasserstoffperoxid)
  • Temperaturbeständigkeit (Dampfsterilisation)
  • Kondensat-Vermeidung durch Ausatemventile (die auch im 3D-Druck "in einer Tour" gefertigt werden)
  • Kontaktloser Filterwechsel
  • Ergonomie
  • Bereitstellung von STL-Dateien für, auf verschiedene Filterhersteller angepasste, Maskenkörper

Ziel ist es Krankenhäusern zu ermöglichen, in einem eigenen "3D-Druck-Fertigungspark", ausgestattet mit preisgünstigen 3D-Druckern, Maskenkörper (bedarfsgerecht) selbst zu fertigen. Logistische Entzerrung geschieht durch Bestellung von Filament, wodurch zu jeder Zeit, jede Maskengröße, jeder Filterspezifikation, und (ggf.) Ersatzteile, gefertigt werden können. Zudem kann jedes Krankenhaus bestimmen von welchem Filterhersteller bestellt werden soll, was eine adäquate Bedarfsdeckung ermöglicht.

Das Gesamtkonzept schließt auch Betrachtungen zu Liefer-, Versorgungs- und Nachschubketten mit ein und soll hier, zeitnah, zur sachgerechten Ausstattung von Risikogruppen und systemrelevantem Personal führen; beginnend mit Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altersheimen ... und nicht endend mit Angestellten im Einzelhandel. Die Phase 2, dieses Projekts, sieht daher eine Einbindung der Industrie vor.

Weiterhin sieht das Konzept vor, dass Dritte, die sich zur Unterstützung bereit erklären, auf diese STL-Dateien (z. B. über Thingiverse) zugreifen können um auch, von zentraler Versorgung entferntere, Risikogruppen zu erreichen und auszustatten.

Die Maske soll, wenn Zeit und Lage es ermöglichen, durch eine Zertifizierungsstelle abgenommen werden.

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  • ingenieurswissenschaften
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