Problemstellung

Warum habt ihr euch für diese Herausforderung entschieden?

  • Die sinnvolle Gestaltung der Rahmenbedingungen für Hybridunterricht ist einer der grundlegenden Voraussetzungen dafür, dass er gelingen kann. Diese Herausforderung zu lösen ist drängend, da wir bereits in einer Phase sind, in der diese Form des Unterrichts in weiten Teilen der Bundesrepublik praktiziert wird.

Was ist aus eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt?

  • Eine große Anzahl an Kolleg*innen (v.a. auch digital nicht affine) sollen durch ein niederschwelliges Angebot unmittelbar und mit wenig Aufwand befähigt und motiviert werden, die Rahmenbedingungen von Hybridunterricht so zu gestalten, dass der Hybridunterricht gelingen kann.

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?

  • Da es hier um die grundlegende Gestaltung der Rahmenbedingungen von Hybridunterricht geht, sind alle am Schulleben beteiligten Personengruppen (Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern) betroffen.

Lösungsansatz

How to Hybridunterricht für den Einstieg

Was ist unser Lösungsansatz?

  • Leitlinien für die Gestaltung der Rahmenbedingungen für gelingenden Hybridunterricht.

Von welchen Annahmen gehen wir bei unserer Lösung aus?

  • Niederschwellige Vorschläge helfen auch digital weniger affinen Kolleg*innen, Hybridunterricht sinn- und wertstiftend zu gestalten.

Wer profitiert von dieser Lösung?

  • Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern nutzen und profitieren gleichermaßen von diesen Leitlinien.

Welchen Einfluss hat unsere Lösung auf die aktuelle Situation?

  • Problembewusstsein bei Kolleg*innen wird geschärft. Fallstricke, die möglicherweise bei der Gestaltung des Hybridunterrichts auftreten können, werden aufgezeigt und sollen mit Hilfe der Leitlinien vermieden werden.

Was ist der langfristige Wert unserer Lösung?

  • Alle Aspekte einer sinnvollen Gestaltung der Rahmenbedingungen des Hybridunterrichts haben große Relevanz für den Präsenzunterrricht zu Post-Corona-Zeiten. Durch die grundsätzliche Beachtung dieser Leitlinien kann es gelingen, eine neue Lernkultur zu etablieren.

Wie bewerten wir die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit unserer Lösung?

  • Durch die Niederschwelligkeit des Ansatzes haben die Leitlinien das Potenzial von breiten Teilen der Kollegenschaft berücksichtigt und angewendet zu werden. Zudem haben sie ein hohes Integrationspotenzial in konkretere (v.a. fachdidaktische und/oder pädagogische Konzepte) zur Gestaltung von Hybridunterricht. Unsere übergeordneten Leitlinien bieteten die Möglichkeit andere Informationsquellen, Toolverzeichnisse etc. zu integrieren.

Vorgehen und Fortschritt

Vorgehen nach der Design Thinking Methode (verstehen, beobachten, Ideen finden, Modelle entwickeln, testen)

Tag 1 Verstehen:

  • Problemstellung definiert (später noch überarbeitet/konkretisiert)
  • Erstes Brainstorming im Retrotool.io, Konsolidierung im Cryptpad

Tag 2 & 3 Beobachten:

  • NutzerIn festlegen mithilfe von Persona-Ansatz, Sammlung zu 3 verschiedenen Persona, im Retrotool.
  • Festlegung auf eine Persona --> NutzerIn (Kim, 42 Jahre).
  • Wie sieht er/sie sich selbst als Lehrperson, welche Erwartungen hat er/sie hinsichtlich seiner/ihrer SuS, welche Emotionen verbindet er/sie mit dem Thema Digitalisierung, welche Anforderungen stellt er/sie an Materialien und Tools und welchen Herausforderungen steht er/sie gegenüber im Zumpad.

Tag 4 Ideen finden:

  • Wie muss unser Produkt aussehen, damit es die Anforderungen, die sich aus unserer Persona ergeben, erfüllt. Im Cryptpad Leitlinien gesammelt und im Padlet(board) Leitlinien konkretisiert. Nach what, why, how differenziert (was sind die Leitlinien, die der festgelegten PersonaIn helfen können, niederschwellig hybriden Unterricht zu ermöglichen, warum ist das wichtig, wie kann das realisiert werden) Modelle entwickeln: Unser Prototyp sind die Leitlinien im Padlet. Parallel erste Meinungen von möglichen NutzerInnen eingeholt. ​​​​​

Prototypen

Leitlinien für eine gelingende Verbindung von Präsenz- und Fernunterricht unter Berücksichtigung der Lehrer*innen und Eltern-Sicht. Klicke hier.

Nächste Schritte

Wie testen wir unsere Annahmen?

  • Bisher: Weiterleitung unserer Arbeitsergebnisse (Padlet) an potentielle Nutzer*innen zur Durchsicht mit anschließenden Kurzinterviews
  • Perspektivisch: iterative Umfrage (quantitativ und qualitativ)

Was ist der nächste Schritt in Richtung Umsetzung?

  • Umfrage, um das Produkt nachzuschärfen
  • Integration des Produkts in eine vorhandene Plattform oder Erstellen einer neuen Plattform

Was benötigen wir für den nächsten Schritt?

  • Partner finden: Zur Integration unserer Idee in eine bestehende Plattform
  • Partner finden: Zur Weiterentwicklung konkreter Beispiele zu den Leitlinien oder Integration vorhandener Lösungen (offene Aufgabenstellungen, Feedbackkultur, Methoden, Tooldatenbanken etc.)
  • Zusammenschluss mit anderen Projektteams zur Bündelung mit anderen Produkten des Hackathons ist gewünscht
  • Ressourcen und Budget können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden
  • Know-how: technischer Support (z.B. Website), Evaluationen (z.B. Umfrage)

Sind wir als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert und wenn ja, wie?

  • Umsetzung: Teil des Teams möchte aktiv weiterarbeiten, aber Zusammenarbeit mit anderen Teams für Synergieeffekte ist erwünscht
  • Wie: Siehe oben "Was benötigen wir für den nächsten Schritt"

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