Disclaimer: EntE begann schon vor #wirfuerschule, als schulische Facharbeit am EMA Bonn.

Inspiration

Das Entschuldigungsverfahren betrifft alle Beteiligten: Schüler*innen, Elternschaft, Lehrkräfte, Verwaltung. Und für alle Beteiligten ist der Papier-basierte Prozess, der an den allermeisten Schulen eingesetzt wird, aufwändig, fehleranfällig und einfach überholt.

Leider gibt es noch keine Lösung, mit dem man diesen Prozess einfach digitalisieren kann! Bestehende Lösungen wie WebUntis sind unhandlich, komplex und teilweise auch noch unsicher. EntE soll diese Lücke schließen: ein einfaches, digitales Tool für die Digitalisierung des Entschuldigungsverfahrens. Weil EntE "nur" das Entschuldigungsverfahren und nicht direkt die gesamte Verwaltung abbildet, soll es schlank, einfach zu verwenden und ohne viel Aufwand in der Schule zu implementieren sein.

Was ist dabei herausgekommen?

Wie bereits erwähnt: EntE wird seit fast drei Jahren entwickelt und entstand aus einer Facharbeit heraus. Seit über 1,5 Jahren ist es im Produktiveinsatz am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn, dort wird es von über 300 Nutzern verwendet. EntE ist eine einfache Web-Anwendung, läuft also auf allen Geräten. Eine gute Einführung in den Entschuldigungsprozess mit EntE gibt das obige Video. Die wichtigsten Punkt hier als Text:

EntE ist einfach, intuitiv und löst ein Problem, das jede Schule hat: Zu viel Zeit geht in der Verwaltung verloren, die man lieber unterrichten würde.

Was macht die Software?

  • digitalisiert Entschuldigungsverfahren für alle Beteiligten
  • einfach integrierbar in bestehende Abläufe und Verwaltungssoftware
  • ermöglicht papierlosen Entschuldigungsprozess

Mehrwert für Schulen:

  • Arbeitserleichterung für Verwaltung, Lehrkräfte, Schüler- und Elternschaft
  • Papierloser Prozess
  • Auswertungs-Funktion, um auffällige Fehlzeiten schnell zu erkennen
  • Datenschutz-Konform (im Gegensatz zum Papierverfahren)

Mehrwert für Schüler- & Elternschaft:

  • weniger Ärger mit vergessenen Entschuldigungseinträgen
  • weniger Arbeit: Vorzeigen des Zettels bei allen Lehrkräften entfällt
  • schafft Überblick über Fehlzeiten

Was macht EntE anders?

EntE versucht nicht, die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Frei nach Ken Thompson: "Do one thing, but do it well." - EntE kümmert sich "nur" um das Entschuldigungsverfahren und nicht direkt um die ganze Schulverwaltung. Das bringt einige Vorteile: EntE ist einfach zu bedienen, die Einführung ist mit sehr geringem Aufwand verbunden und trotzdem wird einer der prominentesten Prozesse einer Schule modernisiert. Das User-Interface ist mit viel Liebe zum Detail gebaut, es bedient sich schnell und intuitiv. EntE wird nicht "von oben herab" entwickelt, sondern im ständigen Austausch mit den Nutzer*innen. Daraus sind viele kleine nützliche kleine Funktionen entstanden, z.B. eine Inbox-Ansicht für einfaches Abarbeiten neuer Fehlzeiten, vorgefertigte Statistik-Ansichten oder eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Es gibt eine Import-Funktion für SchiLD, ähnliches Funktionen sind für viele andere Schulsoftwares denkbar.

Was heißt "Einführung ist mit sehr geringem Aufwand verbunden"? Der EntE-Server lässt sich in wenigen Handgriffen aufsetzen, die Nutzer kann man mit der mitgelieferten Export-Vorlage innerhalb weniger Minuten aus SchiLD (falls es eingesetzt wird) übertragen. Die Schulung der Lehrer, Eltern und Schüler wird durch das Online-Handbuch inklusive Erklär-Videos vereinfacht. Das wars! :) Und falls es in der Lehrerschaft "Digitalisierungsskeptiker" gibt: Kein Problem, wer EntE nicht öffnen will bekommt einmal in der Woche eine Zusammenfassung per E-Mail geschickt.

Technischer Hintergrund

  • Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit Pilotpartner
  • stetige Iteration bestehender & neuer Features

  • Tech-Stack: React, TypeScript, MySQL, Docker

Accomplishments that I'm proud of

  • Über 300 Nutzer an Pilotschule
  • durchgängig gutes Feedback
  • 1. Platz des Dr. Hans-Riegel-Fachpreises

Fortschritt im Hackathon

Während des Hackathons konnte ich:

  • den SchiLD-Import verbessern
  • Nutzertests durchführen
  • kleinere Bugs fixen
  • Connection zu anderen Projekten aufbauen

What I learned

Alles mögliche: Software-Entwicklung, DevOps, Open-Source-Arbeit, Basics der Unternehmensgründung, nutzerzentrierte Entwicklung, ...

What's next for EntE

  • Weitere Partnerschulen für Erprobungseinsatz finden
  • Schulen helfen, ihre Verwaltung zu digitalisieren :)
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