Inspiration

Lange ungemütliche Wartezeiten vor Ort und Unsicherheit/Angst beim Patienten. Gerade wenn es um eigene Kinder geht, oder man selbst einfach unsicher und ängstlich ist, hilft es sich per Video-Call Sicherheit zu verschaffen und die Wartezeit in gewohnter Umgebung "abzusitzen". In Zeiten wie Corona ist es auch nicht von Nutzen, volle Wartezimmer zu pflegen oder im schlimmsten Fall Patienten aufgrund fehlender Kapazitäten wegzuschicken. Krankenhäuser und weitere Notfall-Hilfen sollen sich auf ihre Patienten konzentrieren können und nicht vom vielen Overhead durch Bürokratie oder volle Wartezimmer abgelenkt werden.

Was es tut

https://docs.google.com/presentation/d/1LK_ae_E1Uz3EzMbkML2cNita8ChJc-1iuTXnk7YEkJs/edit?usp=sharing

Die Grund-Version der App zeigt auf, wie sich der Patient per App für die Video- oder Warteliste vormerken kann. Die Videoliste dient der Erstanamnese per Videokonferenz, so dass dem Patienten vorab bei der Entscheidung geholfen wird, ob und wo er vorsprechen sollte. Die Warteliste ist eine flexible digitale Warteliste, in die man sich von zu Hause aus eintragen kann, oder im Falle eines Video-Calls eingetragen wird. Man wird in Echtzeit informiert, wann man ungefähr dran kommt und vor Ort sein soll. Sind Behandlungen früher oder später fertig, wird die Warteschlange entsprechend angepasst und bei signifikanten Änderungen der Patient informiert. Die Warteschlangen-Position ist vorerst nur reserviert und wird bei Ankunft im Krankenhaus bestätigt. So wird sichergestellt, dass es zu keinem Stau kommt, sondern einfach immer der nächste Patient, der bereits vor Ort ist, vorgezogen wird und dran kommt.

Aus Krankenhaus-Sicht kann man sowohl die Videoliste, als auch die Warteschlange einsehen. Video-Liste beinhaltet die Funktionalität die Patienten anzurufen und dabei Notizen festzuhalten. Diese ist von der Warteschlange insofern entkoppelt, dass der Bereich bei fehlenden Krankenhaus-Kapazitäten von einer Zentrale bearbeitet werden kann. In der Warteliste kann man die Warteschlangen-Position bestätigen, oder Leute als "behandelt" markieren. Hier kann man auch Leute hinzufügen, falls Patienten auftauchen, die sich nicht vorab angemeldet haben. Es wird auch ein Notfall-Button erstellt, mit dessen das System weiß, dass sich ein Notfall vorgeschoben hat und entsprechend alle Warteschlangen-Positionen um x Minuten verschiebt. Eine Einstellungsseite erlaubt es dem Krankenhaus folgendes anzugeben:

  • Durchschnittliche Untersuchungsdauer für Standard- und Notfallpatienten
  • Wartezeit vor Ort (Patient soll x Minuten vorher auftauchen)
  • Anzahl Aerzte pro Tag / Uhrzeit (Wochen/Monatsplan)
  • Moeglichkeit das taeglich zu Ueberschreiben

Wir sind stolz auf...

  1. Nicht eine App "from scratch" in 48 Stunden, sondern 2!
  2. Erschaffung von einem Produkt aus einer Idee in 48 Stunden.
  3. Jede Kritik förderte die Kreativität bei der Entwicklung
  4. Kommunikation basierte auf beidseitigen Respekt

Was haben wir gelernt?

  1. Quasar ist toll!
  2. Remote-Arbeit steht der Produktivität nicht im Weg

Was kommt als Nächstes für Emergency App

Ziel der App soll es sein, das Arbeitsaufkommen in Krankenhäusern zu vereinfachen, damit diese sich auf die Patienten vor Ort konzentrieren können. Hierzu muss man sich die entsprechenden Workflows anschauen, um herauszufinden, wo es weitere Optimierungsmöglichkeiten mit Hilfe der App gibt. Genauso wichtig wie dem Krankenhaus zu helfen, ist es auch, hierbei den Fokus auf den Patienten nicht zu verlieren. Die erste Version der App hat bereits einen Weg, um Patienten vorab zu helfen und unnötige Krankenhausbesuche zu vermeiden. Hier ist es auch wichtig, dass weiter zu denken, um eventuelle Optimierungspunkte zu finden

Erste Ideen zu weiteren Features sind:

  1. Digitalisierung weiterer Prozesse: Erstanamnese-Bogen digital vorab an Kunden schicken und ausfuellen lassen
  2. Patientenverteilung auf Krankenhäuser: App zeigt Warteschlangen-Anzahl an und schlägt ein Krankenhaus mit geringerer Zahl im Umkreis an
  3. Automatische Priorisierung der Patienten aufgrund der Grundangabe
  4. Scannen der AOK Karte / digitale Gesundheitskarte
  5. Datensicherheit: QR-Code Check-In Schalter zum Freischaltung eigener Daten im Krankenhaus und automatischen bestätigen der Warteschlangenposition

Was uns von anderen Lösungen unterscheidet

Während wir das Arbeitsvolumen im Krankenhaus verringern wollen, bleibt unser Fokus weiterhin auf dem Patienten. Der Patient soll zu jeder Zeit selbst entscheiden können, ob er die Vorab-Anamnese wahr nimmt, oder diese überspringt und sich in die Warteschlange eines Krankenhauses setzt. Die Video-Telefonie der aktuellen Version ist lediglich eine Lösung, die den Patienten in die richtige Richtung leiten soll. Alle weiteren Optimierungsmöglichkeiten werden sorgfältig überdacht und umsichtig umgesetzt, so dass weiterhin der Service, der dem Patienten angeboten wird, Priorität hat.

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