Vertical Farming - für alle
If the mountain will not come to Mohammed, Mohammed will go to the mountain. ( Francis Bacon)
Vertical Farming Technologien haben inzwischen weltweit eine gewisse Verbreitung erreicht und sind jedoch noch nicht bei der Bevölkerung /in der Gesellschaft und Politik als ernst zu nehmende Produktionsform angekommen.
Das wollen wir ändern - indem wir mit einem Bus oder einem Schiff, indem die Potentiale des Vertical Farming, Urban Greening und Circular Food Production sichtbar und erlebbar gemacht werden, auf eine Reise quer durch Deutschland gehen. Vorbilder für unsere Idee sind die MS Wissenschaft und die Aktionen von Greenpeace, z.B. die Mikroplastik Tour 2016 der MS Beluga 2.
Was wir machen: Städte stehen in der Klimakrise in einem besonderen Fokus. Städte sind in der Klimakrise Kristallisationspunkte - sowohl was die Herausforderungen als auch was die kreativen und nachhaltigen Lösungsmöglichkeiten angeht. Städte haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Gründe und die Konsequenzen des Klimawandels. Je früher wir an dieser Stelle handeln und Alternativen entwickeln, desto geringer sind auch die Kosten, die infolge des Klimawandels entstehen. Zugleich schaffen Investitionen neue Infrastruktur und Arbeitsplätze. Unsere Lebensqualität in den Städten und die Stabilität unserer Demokratie wird erheblich davon beeinflusst werden, wie klimaschonend und umweltgerecht wir unsere Städte aufstellen. Investitionen an dieser Stelle dienen direkt unserer Demokratie. Wir brauchen Strategien, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Vulnerabilität der Städte durch die Klimakrise zu vermindern. Vertical Farming, Urban Greening und Circular Food Production zielen auf die Verringerung der Armut, Vermehrung des Wohlstands und der Ernährungssicherheit. Die breite Implementierung von Vertical Farming (VF) wird aber auch durch hohe Investitionskosten und einen noch spezialisierten Markt gebremst. Unser Projekt wird ein neues Modular VF System, welches noch sparsamer mit Wasser und Platz umgeht und eine höhere Effizienz hat als im Moment auf dem Markt befindliche Systeme. Es erlaubt außerdem eine hohe Flexibilität, auch alte vorhandene Gebäude zu nutzen ohne hohe Umbaukosten.
Die modularen Eigenschaften ermöglichen je nach Standort, Markt und Finanzmittel die Ausgangsdimension der VF wachsen zu lassen, ohne das System wechseln zu müssen. Außerdem bietet es Lösungen an, die bisher in vielen modularen VF Systemen (Klimatisierung, Isolierung, Hygiene, Reinraum etc.) unzureichend gelöst sind. In diesem System kann man eine Vielfalt von Pflanzen, Pilzen, aber auch Erdbeeren anbauen. Dieses Produkt ist kurz vor der Markteinführung, wie wir aus unseren Kontakten in der Branche wissen.
Wir zeigen, wie man genügend gesunde und frische Nahrungsmittel in unmittelbarer Nähe der Städte anbauen kann. Die Erde ist ein gesamtheitliches Ökosystem, das dem Menschen die beste Lehrmeisterin darin sein kann, wie man ein “konstruktives” Teil dieses Systems sein kann. Die notwendigen Voraussetzungen dafür, ein Teil dieses, sich in Kreisläufen erhaltenden Systems zu sein, werden wir rund um die Schlüsselthemen Ernährung, regenerativer Anbau und innovativer Technologie erfahr- und erlernbar machen.
Zielgruppen: Wir wollen allen Bevölkerungsgruppen vermitteln, dass regenerativer Anbau und die Nutzung neuer Technologien Hand in Hand gehen kann und voneinander profitieren. Wichtig ist, dass die Werte einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion erlebt werden können, dazu braucht es praktische Erfahrungen und Lehrer.
Beides würden wir auf der Tour anbieten.
Wir wollen eine enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen (Universitäten, Hochschulen und Schulen), sowie den Städten und Gemeinden aufbauen, um die nächsten Generationen und wichtige Innovatoren und Entscheidungsträger zu vernetzen.
Dabei würden wir gerne mit anderen Projekten der Farm Food Climate Challenge und Update Deutschland zusammenarbeiten. Zudem könnten wir auch mit der Stiftung “Haus des kleinen Forschers” mit ins Boot holen (Die Stiftung engagiert sich für gute frühe Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Nachhaltigkeit).
Wir wollen das Projekt inklusiv gestalten. Eine von uns ist schwerbehindert.
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