Inspiration
Mein Vater und ich wollten schon bevor wir von dem WirVsVirus Hackerthon gehört hatten etwas tun, um den Leuten durch die Corona Krise zu helfen. Als wir dann von der Aktion gehört hatten, war uns klar, dass wir dort mitmachen müssen! Wir meldeten uns also an und saßen Freitag Abend gemeinsam gespannt vor dem PC um den ersten Livestream zu verfolgen. Schnell wurde uns klar, dass die Veranstalter bei weitem nicht mit einer so großen Teilnehmerzahl gerechnet hatten und dass alle Prozesse daher etwas verzögert sein würden. Den Slackinvite erhielten wir gegen 21 Uhr und wir suchten direkt den Channel zu dem Thema, welches wir uns im Vorhinein bei Airtable ausgesucht hatten: Digitale Krankheits-Anamnese. Für uns scheint diese Herausforderung auf der einen Seite als etwas wirklich Nützliches, das die wichtigen Stützen der Gesellschaft in einer Zeit wie dieser, wie das Gesundheitsamt, entlastet und auf der anderen Seite auch für uns realistisch umsetzbar ist.
Allerdings war bei diesem Projekt auch nicht alles perfekt. Wir hatten leider die Erfahrung gemacht, dass zumindest in unserem Slack-Channel die Kommunikation quasi nicht vorhanden war und wenn doch, dann um Werbung für andere Ideen zu machen. Dies war zweifelsohne dem anfänglichen Chaos geschuldet. Wir haben dort ein paar Anläufe gestartet, um ein Team zu finden, aber dann irgendwann aufgegeben und entschlossen die Herausforderung zu zweit anzugehen.
What it does
Das Ziel der Herausforderung war es, eine App zu schreiben, bei der man als potentiell Erkrankter u.a. seinen Fieberstand mehrmals täglich an sein zuständiges Gesundheitsamt zu schicken, damit die nicht bei jedem sich telefonisch melden müssen und somit große Zeitersparnisse haben. Hierfür brauchen wir eine Datenbank im Backend mit einer Schnittstelle zum Frontend, welches wir als Webapp gestalten, damit wirklich jeder mit einem internetfähigen Device darauf zugreifen kann und keinerlei Plattformabhängigkeit besteht. Bei der App soll man sich anmelden/registrieren können und dann per zweimal täglichen Tagebucheinträgen dem Gesundheitsamt übermitteln, welche Symptome man zu verzeichnen hat, welchen Fieberstand man hat und mit wem man Kontakt hatte. Wichtig hierbei ist, dass die Gesundheitsämter auch eigene Zugänge brauchen, da nur die jeweils zuständigen Ämter die Daten der Patienten einsehen dürfen. Außerdem kann jeder User seine eigenen Tagebucheinträge selber in einem weiteren Reiter zeitlich geordnet auffinden, um auch selbst in der Lage zu sein, den eigenen Krankheitsverlauf nachzuvollziehen.
How we built it
Wir starteten also erstmal mit einem Brainstorming zum Thema Anforderungsanalyse: Backend. Reicht eine Datenbank? Wie viele und vor allem welche Tabellen brauchen wir. Welche Entitäten mit welchen dazugehörigen Attributen gibt es überhaupt? Als wir das alles zusammengetragen hatten begannen wir mit dem Bau des Backends. Wir haben das Backend mit aps.net core Web API umgesetzt und mit SQLite die Datenbank aufgebaut. Wir hosten es auf Micosoft Azure. Als das Backend einigermaßen stand, ging es ans Frontend. Hierfür hatten wir, wie bereits erwähnt, und dazu entschieden eine Webapp mit React zu schreiben, um die Plattformunabhängigkeit zu garantieren. Als Patient kann man sich auf der Seite anmelden und angeben, welches Gesundheitsamt für einen zuständig ist. Danach kann man dann in seinen Tagebucheinträgen den Krankheitsverlauf mit dem Gesundheitsamt teilen. Wir haben uns überlegt den Symptomen eine jeweilige Gewichtung zu geben, damit das Gesundheitsamt später den kritischen Patienten priorisiert helfen kann. Jedes Amt bekommt einen eigenen Log-In und kann dann nur die Patienten aus ihren Zuständigkeitsgebiet auflisten lassen. Dies ist aus datenschutztechnischen Gründen wichtig.
What's next for Digitaler Gesundheitsassistent
Als nächstes steht die Fertigstellung des Frontends an. Dann muss die Mobilansicht optimiert werden.

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