Projekt: Weltklasse - Gemeinsam!

Die “Weltklasse” ist ein virtueller Raum, in dem sich Menschen aus allen Ländern treffen, um gemeinsam eine Sprache zu vertiefen. Zunächst möchten wir in kleinem Rahmen auf Deutsch beginnen und die Angebote im Weiteren um so viele Sprachen wie möglich erweitern. Unsere Vision ist es, dass alle Menschen hier die Möglichkeit haben, jede Sprache dieser Welt zu lernen und zu vertiefen.

1) Warum haben wir uns für diese Herausforderung entschieden?

Wir möchten allen Menschen einen virtuellen Raum bieten, um interkulturelle Kompetenzen aufzubauen oder zu vertiefen und das unabhängig ihrer sozialen und kulturellen Hintergründe.

2) Welche Brücken müssen noch gebaut werden?

Die wichtigste Grundvoraussetzung ist ein stabiler und flächendeckender Internetzugang. Zudem ist es essentiell, dass jede*r Teilnehmer*in Zugriff auf ein mobiles Endgerät hat. Da es in vielen Familien nur ein Smartphone und keinen PC gibt, ist die Entwicklung einer App sinnvoll, bei der alle Funktionen vollständig verfügbar sind.

3) Lösungsbeschreibung

Unserer Vorstellung nach sollte die “Weltklasse” als (Wahl-) Fach in der Schule eingeführt werden, damit die Schülerinnen und Schüler dort den PC-Raum nutzen können. Des Weiteren ist eine Kooperation mit Büchereien, Universitätsbibliotheken, anderen Bildungseinrichtungen wie den Volkshochschulen und (inter -) nationalen Bildungsinstituten wie dem Goethe-Institut, der DJO und dem DAAD erstrebenswert. So haben nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene die Möglichkeit, an unserem Angebot teilzunehmen.

Im Zuge der momentanen Situation bezüglich Covid-19 sind vor allem im Bildungsbereich die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten zum Vorschein gekommen. Wir möchten mit unserer “Weltklasse” die Möglichkeit schaffen, die soziale Ungerechtigkeit anzugleichen und Optionen aufzeigen, Neues kennenzulernen. Außerdem fördern wir durch unser Projekt die bewusste Auseinandersetzung mit dem Anderen/Fremden. Diese führt zum Aufbau von interkultureller Kompetenz und dem Verständnis für Andere. Gerade im Zuge der Globalisierung und der Bewegung gegen Rassismus ist dies eine wichtige Aufgabe.

Der langfristige Wert unserer “Weltklasse” ist somit das Erreichen einer sozial gerechteren und friedlicheren Welt, weil Verständnis, Akzeptanz und Respekt für das Anderssein aufgebaut wird.

4) Wie wollen wir das konkret umsetzen?

Die “Weltklasse” ist in verschiedene Module aufgeteilt: Landeskunde, Demokratiebildung, Partizipation, interkulturelle Kompetenzen, Gemeinschaft und Weltgeschichte (ausbaubar). Zu jedem dieser Themen gibt es unterschiedliche Unterthemen- und Fragen:

Landeskunde: → Etikette (andere Länder, andere Sitten) → Kochen und Esskultur → Musik → Familie; Wohnen → Traditionen; Feste Demokratiebildung: → Werte → Stereotype Partizipation: → Was macht uns stark? → Was brauche(n) ich/wir, um stark zu sein? interkulturelle → social skills Kompetenz: → bewusster Sprachgebrauch → Fähigkeit zur Emotionsregulation Gemeinschaft: → Teambuilding → Sozialkompetenztraining → Umgang mit Konflikten Weltgeschichte: → Kolonialismus → Nationalsozialismus in Europa → Sowjetunion → Kreuzzüge

Zusätzlich gibt es eine Unterteilung in Altersstufen bzw. Schultypen, dass heißt Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und Erwachsenenbildung.

5) Vorgehen und Fortschritt

Die Bildung unseres Teams erfolgte problemlos und wir fanden durch den gemeinsamen Gedankenaustausch und durch viel Brainstorming die Idee zu unserem Projekt “Weltklasse”. In mehreren Videokonferenzen tauschten wir schließlich Ideen aus, teilten Aufgaben auf und entwickelten immer konkretere Pläne zur Umsetzung.

6) Prototyp

Um unser Projekt zu starten würden wir Slack nutzen, da es kostenlos ist und man einzelne Channels für die verschiedenen Kurse und Sprachen erstellen kann. Für die Zukunft wäre die Entwicklung einer eigenen Software und App ideal.

7) Unsere nächsten Schritte

In einem ersten Schritt legen wir einen Workspace in Slack an. Anschließend laden wir Menschen aus anderen Ländern in den virtuellen Raum ein, zu denen wir bereits Kontakt haben und die Deutsch lernen. Hierzu gründen wir verschiedene Channels zu den unterschiedlichen Sprachen und Themenfeldern. Im nächsten Schritt schaffen wir Angebote für Kurse und erstellen einen Monatskursplan.

Hier ein fiktives Beispiel für die 25. Kalenderwoche (15.06.-21.06.2020):

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 19.06. 09h Weltgeschichte Kolonialismus Sek II, Eltern 15.06. 11h Demokratiebildung Wie wähle ich? Sek I; Sek II; Eltern 18.06. 11h kleine Weltklasse Kennenlernen GS

    17.06.  16h

Austausch Eltern

8) Was benötigen wir?

Um unser Projekt der “Weltklasse” in die Welt hinauszutragen, brauchen wir vor allem (berühmte) Botschafter und Multiplikatoren, die auf uns aufmerksam machen und die Idee weitergeben.

Folgende Länderbotschafter wurden bereits engagiert:

England: Jessica Scheeren Estland: Prof. Dr. Cornelius Hasselblatt Finnland: Petteri Möhwald Frankreich: Phil Oliver Ross angefragt Griechenland: Katharina Kouniou Italien: Benita Hasselblatt Kanada: Karin von Rosenbach Kroatien: Prof. Dr. Dragana Kojic Maltecca angefragt Lettland: Isabell Kupfer Niederlande: Judith Nauta angefragt Russland: Isabell Kupfer Schweiz: Prof. Dr. Dragan Kojic Maltecca angefragt

Hierzu kann man vor allem die sozialen Netzwerke nutzen, sodass wir jemanden brauchen, der das Know-How besitzt, dies einzurichten und auch zu pflegen.

Ein Budget benötigen wir für externe Referenten und Gastdozenten. Dafür könnte man EU-Gelder anfragen oder unsere Kursskripte im Internet verkaufen.

9) Wie bringen wir uns ein?

Wir bringen uns durch Eigenengagement ein. Dazu zählt die Sponsorensuche, die Lehrtätigkeit, das Einrichten eines Workspaces, die Rekrutierung von Gastdozenten und das Erstellen von weiteren Channels.

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