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Digitale Drehtür – Potenzialentfaltende digitale Angebote für Schüler:innen währende der Unterrichtszeit.
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Zugang zu den Angeboten per Smartphone, Laptop oder Tablet direkt in der Schule oder von Zuhause.
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Bereits über 100 erfolgreich durchgeführte Angebote!
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Feedback aus der ersten Pilotwoche mit über 1300 Schüler:innen.
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Wir kooperieren direkt mit den Landesinstituten.
Angegangene Herausforderung (149/280 Zeichen)
Wie können Schüler:innen während der Unterrichtszeit ihre Interessen und Potenziale entdecken und sich so auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten?
Kurzbeschreibung der Lösung (328/400 Zeichen)
Die Digitale Drehtür bietet digitale potenzialentfaltende Enrichment-Angebote für Schüler:innen während der Unterrichtszeit. Es können sowohl synchrone digitale Kurse, als auch asynchrone Lernpfade oder weitere Inhalte genutzt werden. Das Themenspektrum ist bewusst sehr breit gestreut, um verschiedenste Interessen zu erwecken.
Zielgruppe (354/400 Zeichen)
Es sollen alle Schüler:innen die Möglichkeit erhalten, Enrichment-Angebote, die sonst oft nur außerhalb des regulären Unterrichts stattfinden, wahrzunehmen. Durch den einfachen Zugang zu den Kursen im digitalen Raum leistet einen Beitrag zur Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, da viele Faktoren, wie beispielsweise eine weite Anreise wegfallen.
Anhang (sehr ausführlich)
Digitale Drehtür – Potenzialentfaltung für alle Schüler:innen!
Das Abitur mit einem Schnitt von 3,2 abgeschlossen. Durch ein Losverfahren ins Psychologie-Studium gekommen. Den Psychologie-Bachelor mit 1,1 abgeschlossen.
Wir haben uns gefragt, warum so etwas passiert und wie wir es verhindern können.
Die Schule bietet zu wenig Räume seinen individuellen Interessen nachzugehen und Potenziale zu entfalten. Dafür haben wir die Digitale Drehtür ins Leben gerufen.
Eine digitale Plattform, welche potenzialentfaltende Angebote für alle Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit ermöglicht.
Ausgangslage
Die Möglichkeiten der individuellen Beratung und Förderung von Schüler*innen innerhalb und außerhalb der Schulen sind in den letzten Jahren bereits deutlich erweitert worden. Es sind weitere Instrumente der Diagnostik von individuellen Potenzialen, Lernausgangslagen, Persönlichkeits- und Umweltfaktoren entwickelt worden. Es existieren erfolgsversprechende Konzepte der integrierten Förderung durch individualisierte und herausfordernde Lernangebote im Regelunterricht ebenso wie Strategien zur Einrichtung spezieller Lerngruppen mit besonderen Leistungsanforderungen. Innerschulische Akzelerations- und Enrichment-Maßnahmen sind ebenso ausgebaut worden wie außerschulische Förderangebote. Dies entspricht der von der Konferenz der Kultusminister (KMK) am 11. Juni 2015 verabschiedeten „Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler”. Diese betont die besondere Bedeutung der Kooperation innerhalb der Schule und über die einzelne Schule hinaus – und dabei vor allem die Zusammenarbeit mit Eltern, anderen Bildungseinrichtungen und weiteren außerschulischen Partnern wie Stiftungen, Hochschulen, Vereinen und Unternehmen.
Infolge der Entwicklung in der Begabungs- und Begabtenförderung wurden in der Vergangenheit bereits einige Enrichmentprogramme sowohl im analogen als auch im digitalen Kontext getestet und evaluiert. Ein zentrales Problem für Schüler*innen und Lehrkräfte ist jedoch der Zugang zu solchen Angeboten, da sie nur verstreut und in unterschiedlicher Qualität anzutreffen sind. Der unübersichtliche Prozess erschwert eine Partizipation und schließt nicht selten vor allem bildungsbenachteiligte Schüler*innen aus. Daher benötigt es einen zentralen Ort, an welchem Bildungsangebote gebündelt, übersichtlich und einem Qualitätssiegel zur Verfügung gestellt werden.
Beschreibung des Vorhabens
Mithilfe eines digitalen Drehtürmodells soll allen Schüler*innen durch gezielte organisatorische Strukturen die Möglichkeit gegeben werden, sowohl während als auch nach dem regulären Unterricht bereichernde Angebote wahrzunehmen. Schüler*innen können für eine abgestimmte Zeit den Unterricht verlassen, um in einem digitalen Ressourcenraum mit vielfältigen Materialien und unter Anleitung von geschulten Lehrpersonen eigenständig an selbst ausgewählten Themen zu arbeiten. So soll ein flexibles System geschaffen werden, in dem die Schüler*innen während der Woche in unterschiedlichen Zeitfenstern, Enrichmenttypen, und Gruppierungen arbeiten und lernen können.
Zu diesem Zweck sollen die Chancen und Vorteile der Digitalisierung voll ausgenutzt werden. Ziel des Vorhabens ist also keineswegs eine reine Übersetzung des analogen Drehtürmodells von Renzulli, sondern eine umfängliche Erweiterung und Ergänzung zugeschnitten auf den digitalen Kontext. Richtig gestaltet, kann das digitale Lernen sowohl Beziehung und Personenorientierung als auch Rhythmisierung und Individualisierung ermöglichen. Schüler*innen können länderübergreifend vernetzt, in den Austausch mit Expert*innen gebracht und von Lernpartner*innen betreut werden. Das Zusammenwirken verschiedener Akteure aus Bildung und Wissenschaft sichert ein umfangreiches und passgenaues Angebot, welches nicht allein durch die Lokalität begrenzt ist.
Durch die zentrale Organisation und Konzeption müssen Schulen nicht mehr in Eigenverantwortung Angebote konzipieren und zur Verfügung stellen, sondern können sicheren Gewissens länder- oder bundesweite Angebote nutzen, die auf einem gemeinsamen Qualitätsrahmen basieren. Auf diesem Weg sollen Zeit und Ressourcen in den Schulen gespart und der Fokus auf die Förderung der individuellen Stärken und Fähigkeiten der Schüler*innen gelegt werden.
Ziel einer auf Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zielenden Bildungspolitik sollte es sein, Schüler*innen unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status zu fördern. Insbesondere sollen alle die Möglichkeit erhalten, Enrichment-Angebote, die sonst oft nur außerhalb des regulären Unterrichts stattfinden, wahrzunehmen. Demnach ist es ein zentrales Ziel, optimale Lernbedingungen für alle Kinder und Jugendliche zu schaffen und einen bestmöglichen Lern- und Bildungserfolg zu sichern. Es geht im Grunde um die Frage, wie wir über interessengeleitete Angebote das selbstgesteuerte Lernen aller Schüler*innen für deren Potentialentfaltung und letztendlich Leistungssteigerung nutzen können. In unserer Einschätzung ist die Etablierung und Erprobung eines länderübergreifenden digitalen Drehtürmodells die richtige Antwort auf diese Frage.
Vorschau Website: www.digitale-drehtuer.de Vorschau Kurse: https://my.corona-school.de/public/courses
Der aktuelle Stand
Die Digitale Drehtür wurde im Januar sehr erfolgreich pilotiert. Insgesamt wurden innerhalb einer Woche 75 Kurse angeboten und 1.336 Schüler:innen haben erfolgreich an den Kursen teilgenommen. Die Nachfrage war sogar so hoch, dass 1.466 Schüler:innen auf der Warteliste standen und das, obwohl für die Pilotwoche nur sehr gezielt in einzelnen Schulen geworben wurde.
Besonders gelobt wurde, der einfache Prozess von Registrierung bis Zertifizierung, das breitgefächerte Themenangebot und die Wahlmöglichkeit, von MINT Kursen bis zu Kreativität- und Sportangeboten und der Austausch und die Vernetzung mit anderen Schüler:innen über die Schul und Ländergrenzen hinaus.
Eine detailliertere Übersicht des Feedbacks findet sich hier: https://drive.google.com/file/d/1pNuwirUGHZRtcg8Evloe4uVntOaa0RvU/view?usp=sharing
Nächste Schritte
- Austausch mit den durch UpdateDeutschland gewonnenen Kontakte
Ausbau der Digitalen Drehtür Community
Durchführung von Inspiration Weeks, um das Konzept in verschiedenen Szenarien zu verbessern
Verbesserung der Qualitätskriterien für die Kurse
Itererative Verbesserung des Angebots mittels Feedback und Umfragen
Ausbau der länderübergreifenden Zusammenarbeit der Landesinstitute
Entwicklung eines mittel- und langfristigen Finanzierungsplans
Finden einer passenden Rechtsform, um eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu ermöglichen

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