Schüler challengen ihre Lerher... zur kooperativen digitalen Unterrichtsgestaltung

Tipps und Tricks zur Umsetzung

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Problembeschreibung:

Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?

Nicht nur durch Corona wird es immer klarer, dass digitale Tools in Zukunft Teil der Lehre in Schulen werden. Je früher alle Beteiligten mit den neuen Instrumenten und den ungewohnten Möglichkeiten und Problemstellungen warm werden, desto früher profitieren Schülerinnen und Schüler von den neusten Entwicklungen. Die hohe zeitliche Innovationsdichte zwingt uns, lebenslang zu lernen. Diese implizite Weiterbildung können wir unterstützen, indem wir den aktiven Austausch mit dem Thema digitaler Lehre fördern. Aus unserer Sicht gibt es dazu keine bessere Situation als den Unterricht selbst. Wir plädieren dafür, dass Lehrer sich das Leben einfach machen und sich die neusten Tipps und Tricks bezüglich digitaler Lehrformate bei ihren Schülern abschauen.

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt?

Um seine Schüler im digitalen Zeitalter auf das spätere Leben vorbereiten zu können, muss man sich unter anderem aktiv mit den Entwicklungen der Technik auseinander setzen. Das ist für viele Lehrerinnen und Lehrer ein noch ungewohntes Konzept. Wir wollen durch diese Aktion Möglichkeiten schaffen, in denen ein konstruktiver und vertrauensvoller Austausch zwischen Klassen und ihren Lehrerinnen und Lehrern zustande kommt, um sie so auf der Reise in eine digitale Zukunft mitzunehmen.

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?

Betroffen sind alle Lehrer, die aus diversen Gründen noch nicht so recht "warm geworden sind" mit der zunehmend digitalen Welt. Insbesondere die Ablehnung gegenüber Handys im Unterricht ist mitunter sehr ausgeprägt. Wir wollen durch ein konstruktives und offenes Format die Auseinandersetzung mit diesem Thema bei Lehrern aller Altersgruppen fördern.

Lösungsbeschreibung:

Was ist Euer Lösungsansatz?

Wir ermutigen Schüler, ihre Lehrer zu "challengen", ihnen die Durchführung einer digitalen Unterrichtseinheit zu überlassen. Mit der Empathize-Challenge soll eine einmalige Situation zwischen SchülerIn und LehrerIn geschaffen werden, in der sich beide auf Augenhöhe austauschen können. Mutige SchülerInnen erlauben ihren LehrerInnen so, Einblicke in ihre Version von guter digitaler Lehre zu erlangen.

Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?

Annahme 1: es gibt immernoch viele Lehrer, die mit digitalen Tools im Unterricht nicht vertraut sind. Nicht, weil sie sich dagegen wehren, sondern weil sie sich einfach noch nicht damit beschäftigt haben. Auch jetzt läuft diese Auseinandersetzung oft nur schleppend an, weil viele auf das Ende von Corona und der Rückkehr zur "Normalität" hoffen.

Annahme 2: es gibt ausreichend mutige SchülerInnen, die ihren LehrerInnen ein solches Format vorschlagen und die Challenge starten. Dazu ist es essentiell, öffentliche Befürworter für die Challenge zu finden, um die Hemmschwelle durch soziale Akzeptanz abzubauen.

Annahme 3: Digitalisierung wird unaufhaltsam auch die Lehre verändern. "Präsenzlehre" wird niemals durch digitale Tools ersetzt werden, und doch stellen technische Tools eine immense Bereicherung dar. Eine Auseinandersetzung damit ist also unumgänglich und notwendig.

Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?

Schüler nutzen das Video und die Tipps und Tricks um den Stein bei ihren LehrerInnen ins Rollen zu bringen. LehrerInnen profitieren dann von einem interessanten Austausch in der gemeinsam vorbereiteten Unterrichtsstunde.

Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation?

Unsere Lösung stärkt das Bewusstsein von LehrerInnen bezüglich einer zunehmend digitalen Zukunft. So können sehr direkt aha-Momente während der von SchülerInnen gestalteten Unterrichtseinheit in Lehrformate umgesetzt werden.

Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung?

Diese Veränderung im Selbstverständnis von Lehre kann sich dann nachhaltig und langfristig im Unterricht der Lehrenden niederschlagen. Wir versuchen so, die Annahme von und Auseinandersetzung mit technischen Tools zu beschleunigen und einer Zukunft vorzubeugen, in der wir im Standort Deutschland bei technologischen Fragen immer weiter hinterherhinken.

Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?

Außer der Verbreitung der Idee braucht es nichts, die Skalierbarkeit hängt also einzig und allein daran, ob SchülerInnen diese Idee aufnehmen und die Challenge "viral" wird.

Vorgehen und Fortschritt:

Wie ist der Lösungsansatz entstanden?

Nach langer Auseinandersetzung mit dem Dilemma, versuchen wir mit dem Challenge-Format in diesem Hackathon eine andere Perspektive zu geben, die zu mehr Begeisterung in der Auseinandersetzung mit dem Thema führen soll.

Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?

Wir haben oft iteriert bevor wir die Challenge-Lösung für unser Problem gefunden haben. Hier ein Einblick:

1+2) Handreichung für Lehrer / Online-Kurse zur digitalen Lehre Diese Idee haben wir verworfen, da ausreichend Materialien zu diesem Thema vorhanden sind. Das reine Vermitteln von Informationen ist hier nicht gefragt.

3) Linksammlung zu digitalen Tools Es gibt viele digitale Helfer-Programme, die den digitalen Unterricht vereinfachen können. Zeitweise stand die Idee im Raum eine Linksammlung anzulegen, sodass Lehrer schneller an benötigte Tools gelangen. Diese Idee haben wir verworfen, weil Lehrer, die nach solchen Tools suchen, das gleiche wahrscheinlich über Google ähnlich schnell finden würden.

4) schließlich kam eine Schülerin aus unserem Team auf die Idee, Lehrende und SchülerInnen zur Auseinandersetzung mit der Digitalisierung im Unterricht zu motivieren, indem wir eine Challenge formulieren.

Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. --

Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? --

Prototyp:

Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)?

https://docs.google.com/document/d/1K7ZNgUtU1DhJo1B2LjEbWNO_KpwpkVObB5U-jhLyuGA/edit

Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?

Die Tipps und Tricks sind ein Start, jetzt gilt es, Energie aufzubauen und der Challenge ein Eigenleben zu verleihen. Das können allerdings nur die, die die Challenge auch wirklich durchführen.

Nächste Schritte:

Wie testet ihr Eure Annahmen?

Wir werden in den nächsten Wochen aktiv auf LehrerInnen und SchülerInnen zugehen und sie ermutigen, das Empathize-Challenge-Format auszuprobieren. Außerdem werden wir genau beobachten, was die Erfahrungen aus den durchgeführten Unterrichtseinheiten sind (sofern wir Feedback dazu bekommen) und evaluieren, ob unsere Annahmen korrekt sind.

Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung?

Jetzt gilt es, Bewegung aufzubauen und der Challenge Leben einzuhauchen. Dazu wollen wir in den nächsten Tagen noch eine Landing Page aufstellen, die hilfreiche Tipps und Tricks bündelt und das Pitch-Video zeigt. Sie soll als Anlaufstelle für alle Interessierten dienen.

Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)?

Eine große Hilfe wäre öffentliche Unterstützung für das Projekt. Ein sichtbarer Befürworter zB aus einem Ministerium würde die Akzeptanz und die Annahme der Idee drastisch steigern.

Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?

Gerne beteiligen wir uns weiter an der Umsetzung. Sowohl die Umsetzung der Website (3 Informatiker) als auch die Kontakte zu Schulen sind kein Problem (3 Schüler / Lehrer).

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