Inspiration
Die Nachrichten, die wir jeden Tag aus Krisengebieten wie Italien erhalten, sind erdrückend. Mit einer Mortalität von ca. 8% liegt Italien nach offiziellen Zahlen noch höher als das chinesische Wuhan. Dies liegt maßgeblich daran, dass es nicht ausreichend Intensivbetten, bzw. Beatmungsgeräte gibt, um erkrankte Menschen künstlich mit Sauerstoff zu versorgen. Es ist zu erwarten, dass sich diese Situation auf andere Länder, wie Deutschland, ausweitetet, sollten sie es nicht schaffen, die "Curve" hinreichend zu "flatten" und das Gesundheitssystem vor der Überlastung zu bewahren. Hier setzten wir an: Mit unserer benutzerfreundlichen Plattform wollen wir die Kapazitäten der Intensivbetten maximal auslasten und somit vermeiden, dass Ärzte wegen Überlastung der Kapazitäten ihres Krankenhauses entscheiden müssen, wer ein Beatmungsgerät bekommt und wer nicht - also wer lebt und wer stirbt.
What it does
Unsere Plattform ermöglicht es Krankenhäusern, die Anzahl der verfügbaren Intensivbetten stetig und unkompliziert zu aktualisieren. Dies kann entweder mit unserer App oder unserem Web-Interface geschehen.
Zeitgleich können Ärzte, Gesundheitsbehörden oder Institutionen wie das Robert Koch Institut in Echtzeit sehen, welches Krankenhaus wie viele Kapazitäten zur Verfügung hat. So können Patienten in "Corona-Hotspots" bei steigender Zahl schnell und unbürokratisch auf andere Krankenhäuser des Landes verteilt werden.
Unsere Technologie kann in Zukunft um andere knappe Ressourcen, wie etwas Schutzkleidung, erweitert werden und auch nach der Corona-Krise einen signifikanten gesellschaftlichen Mehrwert hinsichtlich effizienter Verteilung bestimmter Güter liefern.
How we built it
- Postgresql Datenbank mit relevanten Entitäten erstellt
- Mit python API erstellt, die als Schnittstelle zwischen dem User Interface und der Datenbank dient und die push&pull Operation auf der Datenbank ausführt
- Mit HTML, CSS und javascript Benutzeroberfläche gebaut
- Mit Hilfe einer Progressive Web App (PWA) eine App erstellt, die offline Funktionalität beinhaltet und das leichte Updaten der Daten ermöglicht
- Einzelne Teile zusammengefügt und auf einen Server geladen
- Demodaten zur Vorführung des Prototypes eingefügt
Challenges we ran into
- Lernen neuer Sprachen wie Java-Skript und HTML, mit denen wir teils vorab noch keinen Kontakt hatten
- Dynamisches erstellen von HTML Code zur Darstellung der Daten
Accomplishments that we're proud of
- Intuitives Unser Interface, bei dem Ärzte/Krankenschwestern auf den ersten Blick verstehen, wie die Daten eingeben werden und wo welche Kapazitäten zur Verfügung stehen
What we learned
- Enges Zusammenarbeiten im Team, obwohl die Teammitglieder zwischen München, Marburg und Süd-Afrika verteilt sind
- Erstellen einer GUI in Form eines Web Interfaces, sowie als App
What's next for COVIDBed
Der nächst Schritt für COVIDBed besteht darin, die Benutzer zum Gebrauch der Plattform zu veranlassen. Hierfür haben wir von vornherein darauf geachtet, die Entry Barriers möglichst gering zu halten. Dies beinhaltet zum Beispiel, die Anmeldung der Ärzte mit minimalem Aufwand zu verbinden und die Applikation so simpel wie möglich zu gestalten.
Zudem wollen wir Interviews mit Ärzten führen, um zu verifizieren, ob die Angaben und Informationen hinreichend sind oder ggf. weitere hinzugefügt werden müssen. Hierbei könnte beispielsweise weiterführend unterschieden werden, ob Patienten eine Beatmung benötigen oder nicht, und ob es sich im jeweiligen Krankenhaus um Intensivbetten oder sogenannte ECMO-Betten handelt.
Sobald dies geschehen ist, möchten wir weitere Features hinzufügen, wie beispielsweise eine graphische Oberfläche in Form von einer Landkarte für die Kapazitäten-Anzeige. Zudem wollen wir die Plattform in andere Sprachen übersetzen, um sie mehr Ländern zur Verfügung zu stellen.
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