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Website: corona-compass.org

Video: Youtube

SourceCode: GitHub

1. Gesellschaftlicher Mehrwert

Eine zentrale Anlaufstelle. Mit CoronaCompass haben wir eine zentrale Plattform geschaffen, die Helfer, Hilfesuchende und Hilfsinitiativen lokal als auch bundesweit zusammenbringt - genau dort, wo sie gebraucht wird. Dadurch können sich alle beteiligten Parteien auf das fokussieren, was wirklich wichtig ist: zu helfen, Hilfe anzunehmen oder diese durch die Erstellung einer Initiative überhaupt erst zu ermöglichen - zusätzliches Marketing und hoher Suchaufwand sind nicht mehr nötig. Mithilfe unserer Plattform wird es allen Helfenden, Hilfesuchenden und Hilfsinitiativen möglich, ihre Zeit und ihr Potenzial effizient zu nutzen. Die Lösung ist außerdem Open Source, sodass jeder darauf aufbauen kann.

2. Innovationsgrad

Bestehende Lösungen. Nach ausgiebiger Recherche konnten wir keine bestehende Lösung finden. Es gibt eine große Anzahl von Plattformen für spezielle Hilfsangebote, jedoch keinen übergreifenden Wegweiser um das persönlich richtige Angebot zu finden.

Technologische Umsetzung. Die technische Umsetzung erfolgte in Form einer mobile first Webseite, gehostet auf Azure. Die Datenhaltung im Backend erfolgt über AirTable, mit einer Excel ähnlichen Oberfläche für die Administration und die Verwendung der AirTable API und AzureFunctions für die Anbindung an das Frontend, welches Vue.js verwendet.

Innovationsgrad. Die Idee implementiert das sogenannte “three sided” Plattform Konzept, in unserem Fall besteht diese Plattform aus Helfern, Hilfesuchenden und Hilfsinitiativen. Außerdem ist bereits ein Konzept ausgearbeitet mit Hilfe dessen, über einen Telefonbot auf Basis IBMs Watson KI, sehr schnell eine Unterstützung von Bürgern ohne Internetanschluss umgesetzt werden kann. Hier ist für den Start der Umsetzung lediglich eine Rückmeldung von IBM, auf die bereits gestellte Anfrage, bezüglich der zu verwendenden Telefonnummer notwendig.

3. Skalierbarkeit

Technisch. CoronaCompass implementiert ein Three-Sided-Platform Konzept über eine Webseite, deren Content von den Usern selbst erzeugt wird. So ist mit dem Onboarding neuer Nutzer kein Aufwand für das Entwicklerteam verbunden. Das macht CoronaCompass zu einer sehr stark skalierbaren Lösung.

Nutzer. In der Regel ist es schwer, eine Plattform neu aufzuziehen (Henne-Ei-Prinzip). Da CoronaCompass jedoch für alle Nutzergruppen komplett kostenlos, der Zeitaufwand zur Eintragung bzw. Suche von Initiativen minimal ist und im Rahmen des Hackathons bereits mehr als 70 Initiativen aufgenommen wurden, ist die Eintrittsschwelle für CoronaCompass sehr niedrig. Bei der hohen, zu erwartenden Infektionsrate werden sehr viele Personen aufgrund von Quarantäne o.Ä. Hilfe benötigen. Für die Skalierung ist fast ausschließlich eine gute Marketingstrategie notwendig. Nach dem Erreichen der kritischen Masse können die Marketinganstrengungen sogar zurückgefahren werden, da von einer Mouth-to-Mouth-Verbreitung auszugehen ist.

Marketing Strategie: https://fimrc-my.sharepoint.com/:w:/g/personal/patrick_roevekamp_fim-rc_de/ERCTobM4vjdMlCxNLcIi3n0BXPuELDnh-JRYSTCRrbTbdA?e=V0NS9h

Weitere Skalierungsmöglichkeit.Eine weitere Skalierung auf andere Länder benötigt lediglich die Integration der internationalen Postleitzahl-Gebiete sowie eine Übersetzung der Seite (die sehr wenige Textbausteine beinhaltet). Der Code für die Webseite ist bereits in Englisch geschrieben. Zudem soll die Plattform durch die Anbindung eines Telefonbots weiter skaliert werden, sodass auch Menschen ohne Internetzugang den Service nutzen können.

Telefonbot: https://docs.google.com/document/d/1o9gpYP9XVPykJLlQ_OPad7EDNAOra0q8Co5Tat8BBUk/edit

4. Fortschritt

Freitag | Getting Started. Bereits am Donnerstagabend hat sich das Kernteam mit dem wir gestartet sind (ca. 12) Leute zu einem Kick Off und Kennenlern Call, da sich die meisten davor nicht kannten, getroffen. Nach offiziellem Start haben wir uns am Freitag dann schnell für Kategorie 023_GenerelleKommunikation entschieden, 12 Ideen entwickelt und nach intensiver diskussion mit anschließender Abstimmung für eine entschieden. Für den, dann heutigen, Corona-Compass haben wir im Anschluss ein Business Model Canvas ausgefüllt und eine Analyse der Stakeholder gemacht. Dadurch wurde das grobe Konzept und die drei Seiten der Plattform (Intiativen, Helpees, Helper) identifiziert. Eine kleine Gruppe hat dann als Vorbereitungen für den nächsten Tag noch ein Whitepaper (Why, What, How) ausgeabreitet und damit die Arbeitsgrundlage für die zwei kommenden Tage geschaffen.

Samstag | Shape & Build. Nach Abstimmung von Why und What in aller früh am Samstagmorgen ging es dann in Teilgruppen weiter: UI, UX, Tech, Operations & Marketing. UI hat Styleguide, Logo und dann Mock Ups entwickelt UX hat die Filterlogik, daraus abgeleitet das Datenbankschema und Consumer Journey entwickelt und ein Formular zum Eintragen neuer Initiativen erstellt. Tech hat das Backende aufgebaut und dann nach Input von UI und UX Front End und Datenbank angebunden Operations hat nach erstellen der Datenbank damit begonnen existierenden Initiativen zu listen und hat bereits jetzt über 70 Initiativen gelistet und eine pflegeleicht Lösung im hintergrund geschaffen. Marketing hat begonnen eine Marketingstrategie zu entwickeln. Dabei ist noch zu erwähnen, dass wir laufend von unseren Mentoren Achim Brück und Tanja Laub unterstützt wurden und wir neue Teammitglieder nach Veröffentlichung des Why, What, Hows für uns gewinnen konnten. Am Ende des Samstages standen dann alle Designs, UX und das Back End.

Sonntag | Finish & Deliver. Am Sonntag wurde dann “Ownerships” vergeben für den Kunden, die Abgabe, Tech und das Marketing, um zu allen Deadlines zu liefern. Kunde hat über alle Aktivitäten hinweg auf eine seamsless User Journey geachtet. Abgabe hat sich um die Dokumentation auf devpost, das Whitepaper und die Erstellung des Video gekümmert. Tech hat das Front End und die Logik deployed. Marketing hat alle Slogans, Bios, Texte, …, alle Social Media Kanäle und relevante Posts erstellt und ist am Nachmittag damit Live gegangen. Darüber hinaus haben wir dynamisch aufkommende Themen und Aufgaben untereinander koordiniert.

Besonders beeindruckend ist dabei das wir es geschafft haben, ohne das sich die meisten Teammitglieder vor dem Hackathon kannten, einen echten Team Spirit aufbauen konnten und ein performantes Team bildeten, welches am Ende eine lauffähige Website in unter 48h erstellte. Dazu gehört eine lauffähige Suche nach Initiativen, sowie ein Formular zur Eintragung neuer. Darüber hinaus eine funktionierende Filterfunktion und eine Azure Umgebung die für die kommenden Wochen ausreichen sollte.

Weiterführende Konzepte. Darüber hinaus haben wir weiter Ansätze entwickelt auf die sich direkt aufbauen lässt. Bereits voll ausgearbeitet ist das Konzept für die Einbindung eines Telefonbots für Zugang zu den Informationen und Filtern ohne einen Internetzugang (z.B. für alte Menschen) (https://docs.google.com/document/d/1o9gpYP9XVPykJLlQ_OPad7EDNAOra0q8Co5Tat8BBUk/edit) Weiterentwicklung der Features & Plattform (Freitextsuche, Radiussuche, …) Business Development Ein Marketingkonzept (e.g., Einbindung weiterer Stakeholder) Channel Content über sämtliche Auftritte im Web DSGVO & Impressum (aktueller Zwischenstand)

Ab 23.03 | Darauf aufbauend. Auf Basis der bisherigen Vorbereitungen ist der einzig knappe Faktor aktuell die (Wo-)Menpower um weiterzuarbeiten. Alles andere ist soweit anbindbar und vorbereitet.

5. Verständlichkeit

Kommunikation. Beim landing auf der Website ist auf einen Blick erkennbar ist welches Problem gelöst wird und wer damit angesprochen wird. Darüber hinaus bietet das Whitepaper, die Marketingstrategie und das bereits gestartete zielgruppenspezifische Marketing einen perfekten Startpunkt um an die Menschen zu kommunizieren die profitieren.

Dokumentation. Alle Zwischenergebnisse und das Endergebnis aus dem Hackathons sind ausführlich dokumentiert worden. Die technische Dokumentation erfolgte dabei im OpenSource Code. Alle weiteren Ergebnisse (Marketingkonzept, Telefobotkonzept, weitere Schritte etc.) sind in Google Docs Dokumenten verfügbar.

WHY:

Warum der CoronaCompass der Zivilgesellschaft hilft diese Krise gemeinsam zu bewältigen.

Krise. Die Corona Krise ist unbestreitbar eine Herausforderung wie sie die Welt in der Neuzeit noch nicht gesehen hat. Sie stellt alle Länder, Regierungen und Menschen dieser Welt vor Probleme einer unbekannter Größenordnung und gefährdet unser aller Leben und Gesundheit.

Kampf. Die aktuelle Situation zwingt uns zu extremen Maßnahmen: Ausnahmezustand, Ausgangssperre, social distancing, Krankenhäuser und Intensivstationen sind im absoluten Ausnahmezustand und kämpfen für Patienten um Leben oder Tod. Wir gegen Corona.

Hoffnung.Gemeinsam gegen Corona! Die Zivilgesellschaft steht zusammen um diese Krise zu bewältigen. Nach nur wenigen Tagen bildeten sich bereits hunderte lokale Initiativen aller Art. Ob Nachbarschaftshilfe zum Einkaufen, für das Unterrichten der Kinder Zuhause oder die Online-Yoga Stunde. Es entstehen zur Zeit unzählige Initiativen um gemeinsam Probleme zu lösen.

Probleme für Hilfsinitiativen. Die meisten Initiativen entstehen dabei dezentral und sind durch eine einfache Google Suche kaum auffindbar. So verlieren sie wertvolles Potential oder müssen Zeit investieren, um Reichweite aufzubauen. Zeit die genutzt werden könnte um anderen zu helfen.

Probleme für Hilfesuchende. Menschen die dringend Hilfe benötigen haben oft Probleme diese zu finden. Wo finde ich Initiativen? Wie kann ich sie erreichen? Wie wähle ich aus der Vielzahl an Angeboten aus? Wer bietet bei mir vor Ort Hilfe an?

Probleme für Helfer. Menschen die anderen Helfen wollen stehen vor den gleichen Herausforderungen. Welche Initiativen gibt es bei mir vor Ort in denen ich mich einbringen könnte? Welche Arten von Initiativen gibt es? Wo könnte ich mich mit meinen Fähigkeiten am besten einbringen und welche Initiativen benötigen gerade dringend Unterstützung?

Katalysator & Matchmaker. Dabei ist es gerade in dieser Krise wichtig, dass alle Seiten schnell und effizient zusammenarbeiten und wdamit unsere knappen Ressourcen möglichst effektiv einsetzen können. Dafür haben wir den CoronaCompass entwickelt.

Impact. Der CoronaCompass ist ein Katalysator für alle Initiativen in zunächst Deutschland und dann Europas. Er gibt allen die Chance sich auf das zu konzentrieren was in dieser Zeit am wichtigsten ist: sich gegenseitig zu helfen. Dies kommt insbesondere kleinen und lokalen Plattformen zugute, die keine Ressourcen für Marketing haben und sich schwertun, eine kritische Masse zu entwickeln. Darüber hinaus hat jeder Hilfesuchende und jeder Helfende einen Einstieg um eine Lösung für sein Problem zu finden. Darüber hinaus werden alle Seiten maximal effektiv – im Sinne der Zivilgesellschaft – vermitteln.

__Wir gegen Corona?

Helfen und Hilfe finden.

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