Inspiration
In einem vierstündigen Ideenfindungs-Call bis spät in die Nacht hinein wurde Sie geboren, unsere Idee. Wir wollten ein möglichst simples, möglichst süchtig machendes Spiel entwickeln, um Leute so davon abzuhalten, raus zu gehen (#stayathome). Gleichzeitig orientierten wir uns an vorhandenen Spielen mit hohem Suchtfaktor, die User dazu bringen, Geld für einen gewissen Fortschritt im Spiel zu bezahlen (PayToWin). Der Twist an unserem Projekt besteht jedoch darin, dass wir, anders als bisherige Spieleentwickler in dieser Branche, das Geld nicht in die eigene Taschen stecken, sondern den User direkt zum Spenden bewegen #CareToWin. Der vom DRK errichtete Notstandsfond speziell für die Coronakrise liefert hierbei die perfekte Spendemöglichkeit, um gegen den Virus zu bestehen. So kann man den Virus effektiv bekämpfen - virtuell UND im echten Leben.
What it does
Man startet mit der Anzahl an aktuell Infizierter(mehrfach täglich aktualisierte Zahlen) und klickt sich dann herunter. Durchs Klicken wird die Zahl der Infizierten also geringer. Folglich ist es ein Kampf in Echtzeit mit realitätsgetreuen Zahlen.
Mit verschieden Power-ups, die man durch Spenden erhalten kann, wird das Ziel schneller erreicht. Die Spenden gehen direkt und provisionsfrei an das Deutsche Rote Kreuz, möglich gemacht durch die freundliche Unterstützung von betterplace.org.
Ziel ist es auf 0 Infizierte zu kommen und die Menschheit somit vom Virus zu befreien. So werden die Zahlen in neue, greifbare Relationen gebracht und die User verstehen eher den Ernst der Lage durch spielerisches Lernen. So wird Covid19 zeitgleich digital und real bekämpft.
How we built it
Unsere Applikation wird mit einer Kombination aus Ruby on Rails, React und PostgreSQL entwickelt und dem Heroku Cloud Platform Service gehostet.
Dabei konzentrierten wir uns darauf, dass das Spiel den User nicht überfordert, sondern man mit wenigen Klicks erkennt wo alles ist und direkt anfangen kann. Buttons wie zum Beispiel ”BOOST” sind dabei selbsterklärend und der große COVID-19 Virus lädt quasi direkt dazu ein geklickt zu werden.
Bei der Implementierung des Backend haben wir besonderen Wert auf Datensparsamkeit und -sicherheit gelegt. So wird lokal nur der aktuelle Spielstand (verbleibende Infizierte) gespeichert und alle anderen Daten wie zum Beispiel der Spendenbetrag etc. gehashed in einer Datenbank. Somit ist gewährleistet, dass keine sensiblen Daten an Dritte gelangen beziehungsweise man die Daten nicht auf einzelne Spieler zurückführen kann.
Challenges we ran into
Am Freitagabend haben wir einen Gruppen Anruf gestartet und erstmal alle Ideen, die wir hatten, zusammengetragen. Hier stellte sich schon das erste Problem: schlechte Internetverbindung. Trotzdem überlegten wir weiter.
Jede Idee, die wir hatten, gab es allerdings schon und eine Nische zu finden hat sich als ziemlich schwer herausgestellt. Anfangen wollten wir mit einer App, die Gutscheine für kleine und mittelständische Unternehmen ausstellt und ihnen somit durch das wirtschaftliche Corona-tief hilft. Mit dieser Idee waren wir jedoch nicht allein und sind letztendlich nach längerem Gespräch darauf umgestiegen, die Problematik spielerisch anzugehen.
Die Strukturierung der einzelnen Bereiche (Programmierung,Design,Marketing,..) und vor Allem die Suche nach geeigneten Teammitgliedern hat anfangs einige Zeit in Anspruch genommen. Nach dieser Eingewöhnungszeit aber wusste jeder, was er zu tun hatte und konnte effektiv an den einzelnen Aufgaben arbeiten. Letztendlich hatten wir als gesamtes Team einen sehr guten Workflow mit täglichen und sehr produktiven Teamcalls. In diesen Besprechungen hat man richtig gemerkt, wie viel Spaß es jedem Einzelnen gemacht hat, seinen Teil zur Realisierung des Problems beizutragen!
Als Herausforderung erwies sich auch die Implementierung eines Spendenbuttons nach eigenen Vorstellungen. Unser Ziel war es, nachvollziehen zu können, ob der User, nachdem er über den Button auf eine Spendenseite weitergeleitet wurde, tatsächlich spendet und falls dem so ist, in welcher Höhe. Nach längerer Recherche und verschiedenen Inputs von Mentoren (Grüße an Clemens Arnold) hatten wir letztendlich das Glück, uns einen Developer von betterplace.org mit an Bord zu holen, der mit seinem fachspezifischen Wissen möglich machte, was lange Zeit unmöglich schien!
Accomplishments that we're proud of
Stolz sind wir auf unsere Zusammenarbeit und wie gut die Web App aussieht in finaler Form.
Die Zusammenarbeit mit dem DRK und betterplace.org zeigt auch, dass wir schon real mit unserem Projekt Fuß gefasst haben. Es ist toll wie aus einer Gruppe Studenten, die eine gemeinsame Vision haben ein reales Projekt wird das Menschen in Not hilft.
What we learned
Wir sind erstaunt was in 48h alles zu schaffen ist. Mit einer strukturieren Arbeitsweise, Expertengruppen und Leidenschaft für das Projekt haben wir eine Applikation zusammengebastelt, auf die wir stolz sein können!
Die Handhabung von Internetplattformen wie Airtable, Devpost und Slack.
Vor Allem Slack hat uns fasziniert. Die Art und Weise, wie schnell kompetente Hilfe angeboten wurde. Man konnte die Solidarität und den Zusammenhalt des ganzen Projekts #WirvsVirus und aller Teilnehmer untereinander förmlich spüren!
What's next for Corona Clicker - Can we beat the Virus?
Zunächst muss die App Aufmerksamkeit generieren. Unsere Marketingstrategie setzt dabei sehr auf Social Media, da hier der Konsum in den letzten Tagen durch die Ausgangsbeschränkungen enorm gestiegen ist. In Kooperation mit Influencern hoffen wir in die Twitter Trends zu kommen, um so eine größere Reichweiter zu erhalten. Auch auf Instagram, LinkedIn, Devpost, Facebook, Twitter, YouTube, Github und TikTok sind wir präsent.
Facebook: https://www.facebook.com/Corona-Clicker-110232837281046/?modal=admin_todo_tour Twitter: https://twitter.com/ClickerCorona Instagram: https://www.instagram.com/corona_clicker/
In Zukunft wollen wir die App international etablieren und somit auch Corona Hilfsprojekten, die im Ausland stationiert sind und dort Menschen in Not helfen, finanziell unter die Arme greifen. Außerdem würden wir gerne noch mehr Features einbauen, um den Spielspaß zu erhöhen und letztendlich die App im App Store und im Google Play Store zur Verfügung stellen, um noch mehr potentielle Spender zu erreichen.









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