Unser Pitch-Video: https://youtu.be/lXEYtXDsccE
Inspiration
Viele an SARS-CoV-2 (umgangssprachlich „Coronavirus“) erkrankte Personen bleiben zu Hause und werden nicht weiter medizinisch betreut. Dabei könnten gerade ihre Verlaufsdaten wichtige Hinweise zur Verbesserung der Behandlung liefern und die Forschung wesentlich befördern. Stattdessen geraten diese so wertvollen Informationen schlicht in ein digitales Vergessen. Abhilfe schafft hier eine App, die Patientinnen und Patienten die Möglichkeit gibt, ihren Gesundheitszustand fortlaufend eigenständig zu dokumentieren und – ganz ohne die Gefahr persönlichen Kontakts – der medizinischen Forschung zur Verfügung zu stellen. Die gute Nachricht: Eine solche App (CoronaBoXX) zur Selbstdokumentation steht bereits zur Verfügung und kann schon jetzt unter iOS und Android getestet werden.
What it does
Patientinnen und Patienten, die an SARS-CoV-2 erkrankt sind, oder jene, die glauben, daran erkrankt zu sein, sollen in einem Feldtest in die Lage versetzt werden, eine Eigendokumentation durchzuführen. Die Teilnahme ist denkbar einfach. Es wird nicht mehr als ein mobiles Endgerät und eine Internetverbindung benötigt. Durch die Eigendokumentation können die entstehenden Daten wissenschaftlich genutzt werden und helfen, die Erkrankung (COVID-19) und deren Verlauf besser zu verstehen. Damit können alle Teilnehmenden einen extrem wichtigen Beitrag zur Unterstützung unserer Behandler und Forscher in ganz Deutschland leisten!
How we built it
Eine serverseitige Datenbank (hier in der deutschen AWS-Cloud) kommuniziert verschlüsselt per FHIR mit der APP, um dynamisch gestaltbare Daten und Fragebögen auszutauschen. Eine konkrete Einwilligung wird zuvor durch den Benutzer am Endgerät erstellt und elektronisch gespeichert.
Challenges we ran into
Bevor die App flächendeckend an Universitätskliniken oder sogar zentral-deutschlandweit eingesetzt werden kann, muss sie zunächst noch umfassend in Testphasen genutzt werden. Wesentlich in diesem Zusammenhang ist das in diesen Phasen generierte Feedback der Benutzer. Genau hieran fehlt es aktuell noch.
Accomplishments that we're proud of
Die App und die Fragebögen (erstellt und abgestimmt mit einer großen Universitätsklinik) sind bereits heute einsetzbar. Die Einrichtung ist denkbar einfach und geschieht unter Verwendung eines übersendeten Zugangsdokument als PDF mit nur einem Matrixcode-Scan. Auch dieser Prozess ist bereits implementiert. Weitere fachliche Informationen zur App stehen Ihnen in einem Video unter https://kairos.ocloud.de/index.php/s/n1JdiojmMGbqqef zur Verfügung.
What we learned
Datenschutz und Datensicherheit sind extrem wichtig. Den damit einhergehenden Anforderungen wird umfassend, beginnend mit einer einfachen Pseudonymisierung der Daten bis hin zu einer kompletten Verschlüsselung auf dem Endgerät mit biometrischen Merkmalen, Rechnung getragen.
What's next for CoronaBoXX-Feldtest
Wir suchen freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die infiziert sind, oder glauben, infiziert zu sein, und die eine App unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse (es wird keine Werbung an diese Adresse geschickt) testen wollen. Es werden keine weiteren persönlichen Daten benötigt. Interessierte können einfach per E-Mail an registrierung@coronaboxx.de oder unter http://www.coronaboxx.de ihre Bereitschaft zur Teilnahme am Feldtest bekunden. Daraufhin erhalten Sie eine Bestätigung (innerhalb von wenigen Stunden) per E-Mail, in dem ein PDF mit dem Matrixcode ebenso enthalten ist, wie eine Information zur Installation der App. Anschließend muss beim Start der App nur noch der Matrixcode gescannt werden - und schon kann die Nutzung beginnen. Die generierten Daten werden zukünftig interessierten Universitätskliniken für ein besseres Verständnis der Erkrankung und deren Behandlung pseudonymisiert kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ein Verkauf der Daten oder eine Weitergabe an weitere Dritte geschieht keinesfalls.





Log in or sign up for Devpost to join the conversation.