Was ist CoPilot?

CoPilot ermöglicht dem Arzt eine kontaktlose und effiziente Behandlung.
CoPilot begleitet den Patienten von der ersten Sorge bis zur Genesung.
CoPilot. Checkliste. Tagebuch. Monitoring. Alles in einer App.

Die App CoPilot hilft überlasteten Hausärzten, Zeit zu sparen und Kontakt zu vermeiden, indem Patienten vorausgefüllte COVID Fragebögen und Symptomverläufe per App erstellen und direkt an den Arzt senden.
Der besorgte oder erkrankte Patient wird durch die App im gesamten Prozess durch eine umfassende Toolbox (App) zur Information und Organisation der Gesundheitsdaten interaktiv begleitet.

Aktuelle Lage

Dr. Böhme betreut in seiner Praxis in Berlin aktuell zehn COVID Patienten telefonisch. Bei erwartetem Anstieg der Fälle ist das nicht mehr zu handhaben.

→ Andere Lösung ist dringend notwendig

→ Dauer der telefonischen Betreuung muss effizienter gestaltet werden

→ Zwischenmenschlicher Kontakt sollte auf das absolut notwendige Maß reduziert werden

→ Dringender Handlungsbedarf, da Verzehnfachung der Fallzahlen innerhalb der nächsten drei Monate erwartet wird (https://www.welt.de/vermischtes/article206627359/Corona-waechst-exponentiell-RKI-warnt-vor-10-Millionen-Infizierten-bis-Juni.html)

Was sind die Herausforderungen und wer ist die Zielgruppe?

Akute Probleme durch COVID-19:

→ Zwischenmenschlicher Kontakt als Faktor für die Verbreitung des Virus

→ Überbelastung der Hausärzte mit steigender Anzahl der Infizierten

→ Besorgte und betroffene Menschen sollen zuhause betreut und versorgt werden

Langfristige Aufgaben:

→ Für Patienten, die verunsichert, informationssuchend, wartend sind und ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchten.

→ Ärzte und Praxispersonal sind überlastet, das Gesundheitssystem stößt an seine Grenzen, ineffiziente Strukturen müssen überdacht und kostenintensive Settings reduziert werden, Effizienzsteigerung möglich und dringend erforderlich, viele analoge Heransgehensweisen können künftig durch digitale Methoden ersetzt werden

→ Ärztemangel auf dem Land. Laut Terminservice- und Versorgungsgesetz müssen Krankenkassen telemedizinische Angebote dort ausbauen, wo es an Ärzten fehlt.

Aufgrund der Corona-Krise sind die Obergrenzen für Fernbehandlungsfälle befristet bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt (473. Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses).

Mehrwert für Region 10

Die Machbarkeit ist durch die Integration in bestehende Infrastrukturen gegeben. So müssen die Ärzte die ihnen bekannten Prozesse nicht ändern, der Patient richtet lediglich einen besser vorbereiteten Inhalt an die Ärzte. Auch die Bezahlungsmodalitäten werden nicht geändert, sondern alles kann wie gewohnt abgerechnet werden.

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(Vgl. mit anderen Regionen Das Bayerische Landesamt für Gesundheit)

Unique Selling Point (Unser Wow-Effekt)

Telemedizin wurde bis jetzt nur bei chronischen Krankheiten eingesetzt. Jetzt ist mit COVID-19 ein Krankheitsbild hinzugekommen, bei dem wegen der hohen Infektionsgefahr der zwischenmenschliche Kontakt vermieden werden soll. Hier kommt CoPilot zum Einsatz:

  • Begleitung des Patienten während des gesamten Prozesses (Symptom → Arzt → Heilung)
  • Aufbauen eines Vertrauensverhältnisses
  • Möglichkeit, die eigene Gesundheit aktiv in die Hand zu nehmen (self testing, self tracking)

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Das Geschäftsmodell

Bereich: Digitalisierung im Gesundheitswesen

B2B Solution as a service: Effizienzsteigerung der Prozesse (Patient hat Problem → Patient- Arzt- Kommunikation → Patient ist geheilt)

Produkt: Toolbox (App) für den Patienten zur Information, Organisation, Überblick über eigene Gesundheitsdaten, interaktive Begleitung und Datenabfrage

Monetizing strategy/ Revenue streams:

MVP: Förderung durch staatliche Einrichtungen und Steuerer im Gesundheitswesen, freie Nutzung für Patienten und Ärzte

Langfristig:

  1. Krankenkassen zahlen pro abgewickeltem Patienten einen festgelegten Satz für die
  • Zeiteinsparung bei Terminvereinbarung/Telefonaten/ Videosprechstunden
  • Zeiteinsparung bei der Dokumentation und Kommunikation der Gesundheitsdaten
  1. Lead-Generierung: Weiterleitung qualifizierter Kontakte der Endnutzer zu den Telemedizinplattformen

  2. Freemium-App als Abomodell mit monatlichen/jährlichen Kosten → Eventuell Rückerstattung durch Krankenkassen

Markt:

In Deutschland lasse sich [im Gesundheitswesen] ein zweistelliger Milliardenumsatz digital bewegen Quelle: Welt

Der Stand der Digitalisierung nach dem KBV zeigt immense Potenziale auf. Quelle: KBV

Hier setzen wir mit CoPilot direkt an.

Abgrenzung zu bestehenden Lösungen

  • CovApp der Charité deckt den Erstanamnese- Fragebogen der COVID relevanten Symptome ab.
  • RKI Tagebuch: PDF Dokument zur Begleitung von COVID Verdachtsfällen und Patienten ist ein analoges Dokument, das händisch ausgefüllt werden muss.
  • Bestehende Telemedizinplattformen bieten einen Kommunikationsbaustein an, allerdings ohne Datenaustausch.
  • Die Bereitschaftsdienst-Hotline 116/117 ist in der aktuellen Lage als erste Anlaufstelle überlastet und kann den steigenden Fallzahlen nicht mehr gerecht werden.
  • Die telefonische Betreuung des Hausarztes stößt mit rapide steigenden Infektionszahlen an seine Grenzen.

→ Der Patient kann in viele Prozesse deutlich stärker eingebunden werden und das medizinische Personal wird dadurch erheblich entlastet.

CoPilot verbindet all diese Schritte und schafft damit eine nahtlose und effiziente Begleitung des Patienten im gesamten Prozess.

Ökosystem und Rahmenbedingungen

Kooperationen: mit Treibern, Institutionen, Netzwerken, Steuerer, Bundesregierung, Kliniken, Politik, Krankenkassen, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenärztliche Vereinigungen und Hausärzteverbände

Infrastruktur: IT (ePa, ICD, EBM, Telematik Anbindung)

Änderungen in der Branche: Digitalisierung auf dem Vormarsch, u. a. wird die ePa (elektronische Patientenakte) dieses Jahr verpflichtend eingeführt.

CoPilot soll nach i.S.d. § 33 Abs. 1 oder § 11 Abs. 6 SGB V i.V.m. § 33 SGB V als Hilfsmittel qualifiziert werden und ist nach §§ 13, 14, 15 SGB I als Aufklärung und Beratung mit modernen Kommunikationsdiensten rechtlich unbedenklich.

Für das Pilotprojekt sollen bestehende Dienste zu Erstanamnese, Terminvereinbarung, Videosprechstunde eingebunden werden. (z.B. samedi, doccura, clickdoc, covapp)

Was haben wir schon erreicht?

Startpunk: Die Grundidee und der erste Entwurf des Klick Prototypen wurden im Rahmen des WirvsVirus Hackathon entwickelt.

  • Grafischer Prototyp der App komplett überarbeitet
  • Interviews mit lokalen Hausärzten und Kliniken über die aktuelle Anwendungen
  • Durchleuchtung der Ist-Situation aller Prozesse und der Beteiligten
  • Vertiefung und Erweiterung des App-Umfangs
  • Wettbewerbsanalyse
  • Detaillierung des Geschäftsmodells
  • Ausarbeitung der Go to Market Strategie und der langfristigen Positionierung

Wie geht es weiter?

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Technologie

Die App wird mit modernsten UX/UI- Methoden entwickelt um eine nahtlose Benutzererfahrung für die Endnutzer zu generieren.

Durch die Verwendung von State-of-the-Art Technologien (React native, NodeJs, Typescript) wird eine plattformübergreifendes und endgeräteunabhängiges Software-Produkt generiert, welches eine flüssige und stabile Anwendung gewährleistet.

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Gleichzeitig werden alle Bestimmungen zur Einhaltung der EU-Datenschutzvorschriften (DSVGO) eingehalten und über ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept für eine höchst priorisierte Datensicherheit gesorgt (Datenverschlüsselung nach ISO 27001, Cloud hosting auf deutschen Servern, Transparente Datenerhebung, Disclaimer)

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