Inspiration

Das neuartige Coronavirus und eine steigende Unsicherheit in der Bevölkerung bringen schon jetzt Krankenhäuser, Gesundheitsämter, Ärztinnen und Ärzte sowie schnell eingerichtete Hotlines an den Rand ihrer Kapazitäten. Für den Übergang in den Alltag mit der Pandemie geben wir Bürgerinnen und Bürgern ein Instrument zur sachlich fundierten Orientierung an die Hand, welches gleichzeitig unser System entlastet und damit Kapazitäten für schwere Krankheitsverläufe schafft.

What it does

Coana bietet Nutzerinnen und Nutzern einen Fragebogen zur Selbsteinschätzung. Hier werden Symptome, regelmäßige Aufenthaltsorte und Kontaktpersonen abgefragt. Im zweiten Teil des Fragenkatalogs wird das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf eingeschätzt. Im Anschluss generiert sich dann ein zunächst anonymes sog. „Infizierungsprofil“, welches Nutzerinnen und Nutzern abstufend angibt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Infizierung mit SarsCoV2 ist. Dieses „Infizierungsprofil“ speist sich aus der angegebenen Symptomatik sowie der häuslichen Wohnsituation, insbesondere aber aus dem angegebenen Bewegungsprofil.

Ein Beispiel: Ein Kassierer im Supermarkt, welcher die Symptome Halsschmerzen und Husten angibt, hat ein höhere Infizierungswahrscheinlichkeit, wenn sein Arbeitsplatz oder z.B. der Spielplatz, der mit der Tochter besucht wurde, in einem Bezirk liegt, in welchem die Infizierungsrate höher ist als im Nebenbezirk.

Im Ergebnis erhalten Nutzerinnen und Nutzer dann anhand eines Ampelsystems eine Handlungsanweisung (Testung durchführen lassen, Selbstquarantäne, Homeoffice, Social Distancing). Dies bietet jedem Einzelnen Orientierung zum weiteren, persönlichen Vorgehen. Insbesondere werden so Personen von Abklärungsstellen ferngehalten, welche dort bei limitierten Testkapazitäten aus verschiedenen Gründen (fehlende Symptomatik, Nicht-Risikogruppe, kein Aufenthalt in Risikogebieten) ohnehin nicht getestet würden. Empfiehlt Coana jedoch eine Testung durchzuführen, erhalten die Betroffenen direkte Kontaktempfehlungen (z.B. zum zuständige Gesundheitsamt). Falls sie es wünschen, können die Betroffenen aber auch ihre Postleitzahl angeben und erhalten einen Time-Slot zur Abklärung bei der zuständigen Institution (z.B. Gesundheitsamt).

Wer davon profitiert

Abstrakt: Wir alle. Denn wenn unser Gesundheitssystem leistungsfähig ist, dann ist es auch unsere Gesellschaft.

Ganz konkret: Covid-19-Erkrankte mit schwerem Krankheitsverlauf, ca. 392.000 Ärzt*innen in Deutschland, ca. 370.000 Pfleger*innen in Deutschland, Mitarbeiter*innen in den über 400 deutschen Gesundheitsämtern, Mitarbeiter*innen der eingerichteten “Corona-Hotlines”, Arbeitnehmer*innen “systemrelevanter” Berufsgruppen, Millionen Arbeitnehmer*, die nicht im Homeoffice sind

Im Ergebnis werden so Personen aus Nicht-Risikogruppen bereits zu Hause abgefangen, Kommunikationswege kanalisiert und Institutionen entlastet.

Alles unter: https://drive.google.com/file/d/12lt5j3qO1Vc07rxjt8faE2XhJJ6xQEkA/view?usp=sharing

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