Infotext zu unserem Projekt

Problembeschreibung

Warum habt ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Eine gute IT Administration sichert nachhaltig den Erfolg von Digitalisierung der Schulen. Die Schulen werden oft mit der IT Administration allein gelassen, die Aufgaben finden kaum Beachtung und der tatsächliche Umfang der IT Administration ist nicht umfassend bekannt.

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die letzten Monate haben gezeigt, dass Schulen insbesondere Lehrkräfte mit dem Aufbau von digitalen Strukturen überfordert sind. Es wurde jahrelang verpasst Schulen auf die digitale Wende vorzubereiten und Lehrkräfte durch eine Anpassung der Ausbildung die Werkzeuge mitzugeben bzw. für Strukturen zu sorgen, die Digitalisierung unterstützen. Gute IT Administration ist vom Engagement von Einzelpersonen abhängig. Lehrer müssen Admins sein, es fehlen aber die Kompetenzen dafür und die Tools. IT Administration kann nur gelingen, wenn Voraussetzungen geschaffen werden, Rollen bekannt sind und der Fehlerabstellprozess für alle klar ist. Regelmäßige Wartungen der technischen Endgeräte und Updates sind Voraussetzung für den digitalen Wandel. Politik, Träger und Schulleitungen müssen hinter der Digitalisierung stehen und verstehen, dass Lehrkräfte hier Hilfe und Unterstützung benötigen!

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Alle Schulen mit digitalen Geräten.

Lösungsbeschreibung

Was ist Eurer Lösungsansatz? Um Lehrern JETZT zu helfen, müssen sie funktionierende Lösungen für auftretende IT-Probleme einfach und schnell finden können. Die Dokumentation unterschiedlicher Systeme (Moodle, IServ, …) aber auch verschiedener Geräte ist oft unzureichend, unverständlich und schlecht zugänglich. Eine Internetplattform die es den Lehrern ermöglicht Informationen zu konkret ihrem IT-Problem zu bekommen existiert bislang nicht.

Von welchen Annahmen geht ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Schule möchte digital besser unterwegs sein, das hängt unmittelbar an einer gut strukturierten IT Administration. Digitalisierung wird nur gelingen, wenn Hardware und Software funktioniert, auf dem aktuellen Stand ist und Fehler schnell abgestellt werden. Schulen haben oft keinen professionellen IT-Support vor Ort - unsere Plattform kann zumindest beraten und Lösungen anderer Nutzer können helfen.

Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Schule in Summe, LuL und SuS

Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Sie hilft den Betroffenen ihre Probleme zu lösen - und zwar jetzt, nicht erst wenn irgendwann die Gelder des Digitalpakts fließen.

Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Digitalisierung kann nachhaltig in den Schulen funktionieren.

Wie bewertet ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Plattform kann Nutzer aus ganz Deutschland zusammenbringen, mit entsprechenden Sprachkenntnissen sogar weltweit.

Vorgehen und Fortschritt:

Wie ist der Lösungsansatz entstanden? In einer Diskussion wurden Ideen Entwickelt wie den Lehrern an den Schulen in Deutschland konkret bei ihren IT-Problemen geholfen werden kann.

Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die Themen die wir ausgesucht hatten, basierten auf die momentanen Challenges, vor denen die Personen (Lehrer und Schüler) stehen. Ideenfindung und daraus einen Prototypen zu entwickeln war für uns Meilenstein 1. Wir haben uns sehr viel Gedanken gemacht, wofür das Ergebnis gut ist und was das Resultat sein sollte. Wir haben als Gruppe gelernt, dass definitv ein Hackathon mehr ist, als nur eine Lösungserfindung. Es gab keine falschen Ideen, jeder von uns konnte seine Idee in den Raum werfen. Im Großen und Ganzen können wir sagen, dass in einem Hackathon nichts unmöglich ist. Auch wenn wir zeitlich sehr eng beschränkt waren, können wir stolz sagen, dass wir unseren Prototypen eines Tages implementieren werden, die wir leider während des Hackathns aus zeitlichen Gründen nicht entwickelt haben.

Wenn Ihr auf einer bestimmten Lösung aufgebaut habt: Bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteile können.

Prototyp:

Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Innerhalb kürzester Zeit war es uns nicht möglich, den ersten Prototypen zu entwickeln.

Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Der Code zu unser Lösung ist ebenfalls nicht zu finden, da die erste Prototyp-Implementierung nicht stattgefunden hat.

Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die größte Plattform für Programmier-Fragen “Stack Overflow” hat dieses Konzept bereits länger erfolgreich umgesetzt. Jeder Programmierer kennt und nutzt die Plattform “Stack Overflow”. Unsere Lösung wird allerdings auf Schulen speziell zugeschnitten. Schüler und Lehrer können auf dem Portal IT-Fragen stellen und bekommen nach einiger Zeit eine Antwort. Diese Webseite dient als eine Hilfestellung für Schüler und Lehrer vor allem Best-Practices aufzuzeigen und zu lernen. Schülerinnen und Schüler können durch ihre Beiträge am Digitalisierungsprozess teilnehmen.

Das Portal hat folgende Funktionen: Die Webseite verfügt eine Funktion für die Anmeldung und Abmeldung sowie über ein “Bearbeiten” und einen “Speichern-Button”. Wenn Schüler/Lehrer auf den “Bearbeiten-Button” klicken, wird die Webseite zu einem Dokument (ähnlich wie MS Word) in dem geschrieben werden kann. Schüler/Lehrer können einzelne Fragen löschen, ergänzen oder aber auch neue Fragen hinzufügen. Die Antworten werden per Wahlverfahren bewertet. Das Portal verfügt über eine Funktion, nämlich der Gamification, freiwillige Helfer / IT-Administratoren werden belohnt über Badges mit Ranking der am meisten helfenden “Admin” soll der Helfer indirekt belohnt werden, damit die Motivation erhalten bleibt Fragen, die auf der Plattform gestellt werden, sind den Kategorien zugeordnet (z.B. mit Tags → Bundesland, Cloudlösung, Anwendung, …).

Anschließend sollte man auf den “Speichern-Button” drücken, und das Dokument wird zu einer Webseite. Außerdem soll die Webseite über die ‘meistgesuchte Suchbegriffen’ vorschlagen und mit einem Klick auswählbar sein.

Nächste Schritte:

Wie testet ihr Eure Annahmen? Für die Testphase planen wir ausgewählte Schulen, die schon digital unterwegs sind. Hier sind die Voraussetzungen gegeben um das Tool zu implementieren. Unis, da diese momentan durch Corona ihre Vorlesungsstruktur ändern und in Online Betrieb gehen. Hier wäre das Tool optimal um Professoren zu unterstützen, da es einige Fakultäten gibt die auch der Digitalisierung zu kämpfen haben. Das Tool könnte Professoren, Mitarbeiter und Studenten helfen und unterstützen die digitalen Fragen zu klären ohne improvisieren zu müssen. Wichtig die Testphase muss mit einer nachträglichen Umfrage begleitet werden. Das ist wichtig um zu wissen und zu klären, ob das Projekt weiterverfolgt werden soll.

Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)?

Die nächsten Schritte sind:

To-Dos: Klärung Finanzierung der Webseite? (crowd funding, etc.) Könnten Internetfirma bei dem Aufbau der Webseite unterstützen? (wäre kostengünstiger); Kooperationen Wer könnte die Webseite entwickeln? Wer übernimmt die Verwaltung der Webseite?

Ressourcen: Webdesigner Verwaltung Webseite (Schulen, Träger….)

Bugdet: Webseite Kosten 5.000 - 10.000 €

Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Ja, das Team wäre interessiert weiter dran zu arbeiten und das Projekt zu finalisieren.

Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?

Das Team: Markus Menster [Lehrer]; Ulrike Senftleben [Lehrerin]; Iswary Kasippillai; Nina Arnold; Constanze Zinkler

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