Inspiration
Unsere Inspiration entsteht durch die unmittelbare Betroffenheit von uns: Wir sind Lehrerin, Schüler, Vater oder Mutter von schulpflichtigen oder bald schulpflichtigen Kindern - und auch gleichzeitig in Unternehmen der freien Wirtschaft tätig. Uns eint die Frage: Wie können wir unsere Unternehmens-Brille so nutzen, dass Schulen durch unseren Blickwinkel und unsere Fragen inspiriert werden dazu, Dinge anders und neu - aus Unternehmenssicht zu denken. Gleichzeitig verurteilen wir eigentlich nur eines: Das System, das dahinter steckt und alle zu lähmen scheint (keinesfalls "die Lehrer"). In dieser Lähmung wollen wir nicht stecken bleiben - sondern den Phönix aus der Asche entstehen lassen als Wissensverknüpfer in Richtung Best Practice.
What it does
Unser Konzept: LehrerInnen, Mitarbeiter aus Dienstleister-Unternehmen, Behörden interviewen zu Vorgehensweisen in der IT-Beschaffung, und im nächsten Schritt Best-Practice Tipps daraus entwickeln. Eine Plattform in Form einer Website mit Best Practice Beispielen aus Unternehmen und gut aufgestellten Schulen für andere Schulen.
Auf der Website bündeln wir das Praxis-Wissen rund um IT-Beschaffung, um es für alle Beteiligten dauerhaft greifbarer und abrufbar zu machen.
Der Content der Website ist nicht statisch, sondern lebt vom Ausbau der Best-Practice Modelle.
Somit sind alle Informationen gebündelt an einem Ort zu finden.
How we built it
Brainstorming, Fragen an Experten aus Schulen, Dienstleistern, Unternehmen Recherche
Challenges we ran into
Wir waren ein sehr kleines Team von 5 aktiven Teilnehmern, größtenteils Hackathon-unerfahren. Unser Team hatte keinen Teamkoordinator, und wir haben alle unseren normalen Job / Unterricht und unsere Familien im Hintergrund gehabt. Die Herausforderung war tatsächlich die Teamfindung - richtig gestartet sind wir eigentlich erst am Dienstag Abend.
Accomplishments that we're proud of
Wir sind stolz auf jeden einzelnen von uns - dass wir es geschafft haben, ein Konzept zu erstellen, was wir wirklich gerne umsetzen wollen. Und wir sind stolz auf alle Wissenserkenntnisse, die jede/r einzelne diese Woche erreicht hat - und wir sind stolz darauf, dass wir bis zum Ende durchgehalten haben.
What we learned
Man kann mit einem Team von vorher unbekannten Menschen aus unterschiedlichsten Hintergründen in 5 Tagen enorm viel erreichen. Es lohnt sich sehr, sein privates und berufliches Netzwerk nach Experten zu durchforsten - und diese direkt zu befragen. Fragen lohnt sich sehr - und in jedem Gespräch lernt man viel dazu, was man dann in nächsten Gesprächen nutzen kann.
What's next for Best Practice Plattform "IT Beschaffung für Schulen"
Das Konzept weiter umsetzen. Ziel wäre schon, dass wir eine Plattform Website live bekommen dazu.
Wie lautet der Name eures Projekts?: TalkDigital
Wie heißt euer Team Slack Channel?: umsetzung_aktionsfeld_027_af3
Wie groß ist euer Team (als Zahl)?: 5
Welches Aktionsfeld adressiert ihr?: 3 Rahmenbedingungen und Strukturen
Welche Herausforderung adressiert ihr?: 3.3 Digitale Beschaffungsprozesse für Schulen verbessern
Was ist das Problem, das ihr mit eurer Lösung für die Schule von Morgen lösen/verbessern wollt?: Unserem Verständnis nach gehört zur digitalen Beschaffung die Glasfaser/Breitbandkabel-Infrastruktur, Anschaffung von Hardware und Software, aber auch die Einrichtung, Wartung & Training im Umgang damit. Die Anforderungen und der Umfang der digitalen Beschaffung sind – vor Corona und ganz besonders auch nochmals mehr durch die Corona-Zeit – sehr stark gestiegen. Die digitalen Beschaffungsprozesse der Schulen wirken extrem heterogen gewachsen und sind von Schule zu Schule, von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Das Wissen, das für einen erfolgreichen IT Beschaffungsprozess und besonders im Bereich Wartung nötig ist, fehlt an Schulen meist komplett und muss durch Lehrpersonal aufgefangen/ersetzt werden. Anders als in Unternehmen ist der digitale Beschaffungsprozess häufig nicht im Schulsystem etabliert. Warum gibt es an Schulen z.B. keinen festangestellten IT-Admin? Warum keine IT-Abteilung?
Wer ist von dieser Problematik betroffen, und auf welche Weise? Wieso ist das ein kritisches Problem?: LehrerInnen, SchulleiterInnen, SchülerInnen direkt: Da sie bei schlechten IT Beschaffungsprozessen entweder keine, falsche, oder kaum eingesetzte IT nutzen müssen bzw. eben nicht nutzen können. Das führt einerseits zu Frust und Demotivation, wirkt Digitalisierungsprozessen direkt entgegen. Andererseits führt es auch für die Kommunen zu höheren Kosten: Schlechte Beschaffung heißt in der Konsequenz oft auch sehr teure Beschaffung. Kritisch ist das Problem, weil es auch stark unterschätzt wird. Man könnte vorschnell zu dem Schluss kommen: IT Beschaffung heißt: Geräte einkaufen. Das ist aus unserer Sicht aber ein zu kleiner Ansatz. IT Beschaffung heißt erstmal auch detaillierte Bestandsaufnahme, Zieldefinition und individuelle Feststellung des Bedarfs. Falsche Bestandsaufnahme und fehlendes IT Wissen führen zu immensen Fehlentscheidungen für alle Beteiligten.
Was ist euer Lösungsansatz?: Eine Plattform in Form einer Website mit Best Practice Beispielen aus Unternehmen und gut aufgestellten Schulen für andere Schulen. Auf der Website bündeln wir das Praxis-Wissen rund um IT-Beschaffung, um es für alle Beteiligten dauerhaft greifbarer und abrufbar zu machen. Der Content der Website ist nicht statisch, sondern lebt vom Ausbau der Best-Practice Modelle. Somit sind alle Informationen gebündelt an einem Ort zu finden.
Von welchen Annahmen geht Ihr bei eurem Lösungsansatz aus?: 1. Das Problem ist systembedingt: Wären Schulen ein Unternehmen (und hätten die Kompetenzen, Erfahrung und Freiheiten bei Entscheidungen wie Unternehmen ) - bzw. würden geführt wie ein Unternehmen - dann hätten wir die Probleme nicht in dem Ausmaß. 2. IT Beschaffung umfasst deutlich mehr als das reine "Einkaufen". 3. IT bezogene Funktionen sollten von ITlern ausgefüllt werden. 4. Das Mindset und die Fähigkeit, sich einzudenken in den Bedarf einer Schule, ist aber auch extrem wichtig. 5. Mit der fortschreitenden breiten Digitalisierung brauchen Schulen und Behörden eine viel tiefere IT Expertise. Die Spaltung zwischen "Schulen, die es schaffen" und Schulen, die die Digitalisierung nicht schaffen" wird sich weiter vergrößern. 6. Der Föderalismus und deutsche Bürokratismus sind Digitalisierungsbremsen. Der Staat muss hier Möglichkeiten schaffen, städteübergreifender und länderübergreifender zu arbeiten. (Beispiel: Rahmenverträge mit Internetprovidern..)
Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?: Lehrer/Schulleiter, welche die Digitalisierung vorantreiben wollen. Schüler/Eltern, die von der Digitalisierung ihrer Schule profitieren möchten. Behörden/Dienstleister-Firmen, die Beschaffungswünsche der Schulen umsetzen / sich darauf spezialisieren möchten. Alle Akteure, die die Qualität und Langfristigkeit der Nutzung von digitalen Geräten erhöhen möchten.
Welche Wirkung soll eure Lösung erzielen? Wie soll eure Lösung die Situation verändern? Was ist der langfristige Wert eurer Lösung?: Wissensvermittlung von anwendungsbezogenen Best Practice Lösungen. Schulen Leitfäden + umsetzungsorientierte Ideen an die Hand geben. Besonders ist an unserer Idee auch der Fokus auf alle Player - insbesondere auch auf Behörden, die aus unserer Sicht eine viel größere Rolle spielen als uns vorher bewusst war.
Welche Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen braucht es für die Umsetzung eurer Lösung? Sind diese bereits gegeben?: Für die Umsetzung unserer Lösung (die Website) sind die Rahmenbedingungen gegeben. Dafür, dass die Schulen diese Lösungen umsetzen und Beispiele aus Unternehmen übertragen --> Dafür sind die Voraussetzungen absolut 0 gegeben. Frage ist auch: Kann es überhaupt eine Person geben, die diesen Dschungel von Staat / Kommune Angeboten und Entscheidungen überblickt? Und: Wie kann das Mindset insbesondere bei Kommune und Staat in eine Richtung (nämlich: Verbesserung der Schulen) gebracht werden. Es scheint oft so, als ob hier nur Verantwortlichkeiten hin- und hergeschoben werden.
Wie habt ihr die Lösung entwickelt? Welche Aspekte habt ihr dabei berücksichtigt?: Brainstorming, Austausch, Wissen sammeln, Experten interviewen (LehrerInnen in verschiedenen Bundesländern und Schularten, Schulleiterin, Mitarbeiter von Internet-Providern, Gemeinde), gemeinsames Verständnis entwickeln, Idee für Lösung entwickeln und bewerten, Idee auf Tauglichkeit prüfen (und auf bereits-Bestehen), Konzept ausarbeiten, Fragen-Leitfaden erstellen.
Habt ihr bei Null angefangen oder hattet ihr bereits einen vorher bestehenden Ansatz? Was war euer Fortschritt in der Hackathon Woche?: Wir haben bei 0 angefangen, mit sehr wenig Hackathon Erfahrung und nur 5 Teilnehmern. Wir hatten eine vorher bestehende Motivation - aber keinen Ansatz. Auch wenn unser Ergebnis jetzt erst einmal nur ein Konzept ist - unser Fortschritt (bezüglich Wissensgewinn) und auch Ideen zu einer Lösung war enorm.
Auf welchen zeitlichen Rahmen ist die Umsetzung der Lösung angesetzt? Was wären die nächsten Schritte?: Das wäre noch zu definieren. Die nächsten Schritte wären: Weitere Best Practice Beispiele sammeln, Best Practice Erkenntnise schärfen und fokussieren. Website bauen und Content erstellen.
Was benötigt ihr an Ressourcen (Wissen, Wo/Men-Power, Budget etc.) für eine erfolgreiche Umsetzung?: Erstellung Website über z.B. Wordpress als CMS (Grundwissen ist vorhanden, wir bräuchten aber idealerweise noch einen Profi dazu). Budget: Zeitbudget bei allen Beteiligten. Ggf. Budget für Grafiker / Websiteerstellung Marketingbudget
Wer sind die relevanten Stakeholder in der Umsetzung und müsste mit „ins Boot“ geholt werden?: LehrerInnen, SchulleiterInnen, MitarbeiterInnen aus Behörden --> um auf Tauglichkeit zu prüfen Weitere Best Practice Geber aus Unternehmen, Schulen, Behörden, Dienstleister-Unternehmen Wer wäre ein Stakeholder, der den föderalistischen Flickenteppich aufräumt? Den bräuchten wir :-)
Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit eurer Lösung?: Umsetzbarkeit: sehr gut / hoch Skalierbarkeit: an sich sehr gut. Jedes Best Practice Beispiel an sich ist ja skalierbar. Es hängt aber auch etwas daran: Wie können ganz übergreifend Kanäle gefunden werden, um alle diese Projekte zu "mappen" und publik zu machen. An alle Schulen, alle LehrerInnen, alle Behörden..
Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?: Ja, auf jeden Fall. Zeitbudgets sind ein Thema bei allen - aber Interesse besteht und ist vielleicht auch eher eine Frage der Entscheidung dafür. Bis jetzt: Hana Müller, Susanne Sommer: Teamkoordinatoren Ansonsten haben wir noch keine Rollen definiert.
Built With
- keine


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