Problembeschreibung:
Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?
Wir, eine Gruppe bestehend aus Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen an unterschiedlichsten Schulformen, Eltern und Schülern haben während der Coronakrise festgestellt, dass es zwar bereits viele Angebote zum digitalen Lernen gibt, diese aber nur in sehr geringem Maße das inklusive Unterrichten von Schüler*innen mit und ohne Beeinträchtigungen berücksichtigen.
Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?
Unmittelbar ist die gesamte Schülerschaft davon betroffen, da jedes Kind individuell lernt und entsprechend seinen/ihren Möglichkeiten und Potenzialen bestmöglich gefördert werden sollte - sowohl im Präsenzunterricht als auch im Homeschooling.
Lösungsbeschreibung:
Was ist Euer Lösungsansatz?
Eine digitale Zusammenstellung von „Best Practice in digitalen, inklusiven Settings“ als Information und Auswahlhilfe für die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht. Corona ist sprichwörtlich „in aller Munde“ und mit Blick auf die Kinder natürlich auch das Thema „Homeschooling“. Wir haben Konzepte, Methoden und Tools gesammelt, die sich in unseren Augen als inklusive Lösungen im Homeschooling bewährt haben und auch über die Krise hinweg zu einem gelingenden gemeinsamen Lernen führen können. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?
Wir gehen davon aus, dass viele Lehrer*innen und Sonderpädago*innen in der vergangenen Phase der coronabedingten Schulschließungen ebenso wie wir feststellen mussten, dass es nicht einfach ist bei der Informationsflut an digitalen Plattformen, Werkzeugen, Tools etc. die bestmöglichen für seinen eigenen inklusiven und digitalen Unterricht auszuwählen. Viele befreundete Kolleg*innen berichteten von Sorgen, dass gerade ihre Schüler*innen mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen im Homeschooling auf der Strecke bleiben würden und sie deren Erfordernissen digital nicht gerecht werden könnten bzw. einfach (noch) nicht wüssten wie dieses gelingen kann
Vorgehen und Fortschritt:
Wie ist der Lösungsansatz entstanden?
Die Lösung ist uns im Laufe der Woche nach gemeinsamen Brainstorming-Sessions, bei denen sich jede(r) mit seinen Erfahrungen und Ideen einbringen konnte, erst gekommen. Daher haben wir zum Zeitpunkt der Abgabe des Videos am Freitag auch noch kein vollständig ausgefülltes „digitales, inklusives Klassenzimmer“. Wir denken allerdings, dass dies recht bald fertiggestellt werden kann.
Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?
Folgende Meilensteine waren unserer Meinung nach ausschlaggebend für den nun entstandenen Prototypen: o Bildung des Teams o Reguläre Zoom-Meetings zu festen Zeiten innerhalb der Woche o Ideensammlung über trello.com o Zeichnerische, konzeptionelle und Mediendesigner Fähigkeiten mehrerer beteiligter Personen o Teamgeist, entstehende Dynamik im Laufe der Woche
Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können.
Unsere Losung ist neu und es gab vor dem Event keine Vorarbeiten.
Prototyp:
Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)?
Unser Prototyp ist im Projekt als Datei eingefügt
Nächste Schritte:
Wie testet ihr Eure Annahmen?
Es ist geplant, das Tool Lehrer*innen und Sonderpädagog*innen anderer Schulen zur Verfügung zu stellen, damit sie es in ihren Schulen testen können. Diesen Testphasen kann dann eine Evaluation folgen, in denen die Testpersonen reflektieren können, inwieweit ihnen unser Tool geholfen hat digitalen inklusiven Unterricht zu planen und durchzuführen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)?
Wir benötigen Software Entwickler, UX-Designer, Agile Coach. Budget muss noch kalkuliert werden. Zudem kann dieses Tool beliebig erweitert werden. Dazu benötigt man einen großflächigen Austausch unter inklusiv arbeitenden Lehrpersonen & Schulen. Gelungene Unterrichtssituationen, Tools und Plattformen müssen gesammelt und verbreitet werden.
Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?
Wir haben das Prototyp gemeinsam als Team entwickelt. Projekt Manager Olga Zabello, Produktdesigner Andrea, Jasmin Stolz, Manuel Bach, Tester: Nina Rotert, Jannik Behle Mediengestalter:Janis Gottinger, Jan Loeschner
Wir sind sehr an einer Umsetzung interessiert und wollen diesen Prototyp natürlich auch selbst bei unserer Unterrichtsplanung und -durchführung als Unterstützungsmaßnahme hinzuziehen. Eine Umsetzung in Form einer App o. Ä., die allen Lehrer*innen und Interessierten kostenlos zur Verfügung steht, und Tipps und Anregungen zur Arbeit in digitalen, inklusiven Settings bietet, liegt uns sehr am Herzen.



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