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Unsere Mission

Hilfebedürftigen Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können, bekommen Unterstützung im Alltag durch Personen, die fit sind und gerne helfen möchten.

Wir wollen ein Umfeld kreieren in dem ein gemeinsames, selbstloses Miteinander Selbstverständlichkeit ist.

Unser Beitrag für die Gesellschaft

Über die App WirfuerUns werden in der Menschen in Quarantäne oder aus einer Risikogruppe mit Menschen aus der Umgebung zusammengebracht, die kostenlos Erledigungen für sie erfüllen können. Dazu gehören u. A. Einkäufe, Abholung von Medikamenten in der Apotheke, Ausführen des Hundes. Durch die App können Hilfsbedürftige schnell und unkompliziert Hilfe im Alltag bekommen und geschützt in ihrer Wohnung bleiben. Somit reduzieren wir Kontakte von Risikogruppen und potenziell Infizierten. Insgesamt sinkt somit die Ansteckungsgefahr in der Bevölkerung und das Gesundheitssystem wird entlastet. Über die Einrichtung eines Zwischenkontos wird Sicherheit bei der Bezahlung gewährleistet.

Hilfe anbieten und Hilfe annehmen - so stärkt die App das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gesellschaft - ganz nach dem Motto: "So viel Versorgung wie nötig, so wenig Gesundheitsgefährdung wie möglich".

Projektumsetzung

In der App WirfuerUns gibt es zwei Gruppe - die "Besteller" und die "Helfer" Die Besteller legen ihre Aufträge in der App an. Wenn Einkäufe zu erledigen sind, schätzen die Besteller auf Basis von hinterlegten Preislisten den Auftragswert. Diesen hinterlegen sie auf einem Zwischenkonto.

Die Helfer sehen die Aufträge in ihrer Umgebung und können sie annehmen. Sie können dann in Kontakt mit dem Besteller treten. Das ist vor allem dann notwendig, wenn z. B. ein Rezept abgeholt werden oder der Hund ausgeführt werden soll.

Bei Einkäufen stellen die Helfer sicher, dass das hinterlegte Budget vom Zwischenkonto nicht überschritten wird und machen nach Abschluss der Besorgungen ein Foto des Einkaufs und der Quittung. Waren stellen sie abgedeckt vor die Haustür des Bestellers, klingeln und gehen. Besteller und Helfer bestätigen per App, dass der Auftrag erfüllt ist. Sofern der Helfer Geld ausgelegt hat, erhält er den Quittungsbetrag vom Zwischenkonto, der Besteller bekommt den Restbetrag zurück.

Weitere Merkmale der App:

  • Sobald eine Bestellung akzeptiert wurde, ist keine Stornierung/Änderung mehr möglich
  • Wenn eine Bestellung nach einem bestimmten Zeitraum (z. B. 6 Stunden) nicht bearbeitet wurde, wird sie wieder freigeschaltet für andere Helfer
  • Über andere Angebote, z. B. "Helping Agents" besteht eine Möglichkeit, Aufträge per Telefon zu platzieren, die dann in die WirfuerUns App erfasst werden können.
  • Die App soll perspektivisch in mehreren Sprachen angeboten werden
  • Es erfolgt eine Verknüpfung mit anderen Angeboten (z. B. telefonische Unterstützung)
  • Lokale bestehende gemeinnützige Vereine (z.B. Bürger Helfen Bürgern) könnten die App kostenlos zur Organisation der Helfer und Bedarfe einsetzen.

Preis

Es werden nur die Waren bezahlt. Helfer unterstützen aus Solidarität.

Zielgruppen

Zielgruppen auf Seiten der Besteller sind Personen in Quarantäne und aus der Risikogruppe. Zur Risikogruppe gehören nach unserem Verständnis Personen über 65 und Personen mit schwerer Vorerkrankung. Der Anteil von über 65-jährigen liegt bei etwa 18 Prozent (Quelle Statistisches Bundesamt 2019). Der Anteil von jüngeren Personen mit Vorerkrankung wird auf 5 Prozent geschätzt. Bei 80 Mio. Einwohnern in Deutschland ergibt sich damit eine Größe von 14,4 Mio. Personen über 65 Jahren und weiteren 3,3 Mio. Personen unter 65 mit Vorerkrankung. Die Anzahl an Personen, die darüber hinaus in Quarantäne ist, variiert mit der Anzahl an Infizierten und Genesenen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Hunderttausende ihre Wohnung über ein längeren Zeitraum nicht verlassen dürfen. Die Anzahl an potenziellen Nutzen liegt somit etwa zwischen 18 und 20 Mio.

Zielgruppe auf Seiten der Helfer sind alle Personen, die gesund sind, keiner Risikogruppe angehören, über 16 Jahre sind und Internetanschluss haben. Der Anteil der unter 16-jährigen liegt bei etwa 11 Mio. (Quelle Statistisches Bundesamt 2019). Wir gehen davon aus, dass weitere ca. 5 Prozent der Leute keinen Internetanschluss haben. Somit gibt es etwa 47,5 Mio. Helfer. (80 Mio. Einwohner; abzüglich 19 Mio. Risikogruppe/Personen in Quarantäne; 11 Mio. unter 16 Jahre; 5 Prozent ohne Internet).

Open Source

Es werden nur Open-Source-Technologien eingesetzt.

Skalierbarkeit und Bedarf

Das Design ist skalierbar ausgelegt und der Prototyp geht von einem Arbeitspeak von 50.000 Bedarfsfällen pro Stunde bei einer Incidentmenge von etwa 5.000 pro Stunde aus. Da die Prozesse in der Regel dezentral ablaufen, können innerhalb von wenigen Stunden Cluster vervielfacht werden, um dedizierte Instanzen zu schaffen und ein vielfaches der Arbeitsleistung zu erreichen. Der erwartete Bedarf sind eine Instanz (sprich vier Server) pro 50.000 Bedarfsfälle pro Stunde (~800 pro Minute). Durch eine dezentralisierte Dedizierung ist es möglich eine beliebige Anzahl an entkoppelten Instanzen gleichzeitig aufzusetzen (bei einem operativen Aufwand von etwa einem Personentag). Die Abhängigkeiten zu anderen optionalen Services sind in dieser Berechnung nicht enthalten.

Innovationsgrad

Es gibt Lösungen wie Lieferando, mytaxi, Free-now, Kleiderkreisel, Nebenan.de. Dies sind privat-rechtlich organisierte Unternehmen mit Gewinninteresse. Der soziale Fokus kann bei diesen Unternehmen vor allem eine Nebenrolle spielen, hier muss eine andere Art entstehen ohne die Wirtschaftlichkeit der oben genannten Unternehmen zu berühren. Unsere Lösung ist alleine für die Organisierung der Fürsorge im gesundheitlichen Kriesenfall, ihrer Anbahnung und/oder in vergleichbaren Situationen.

Darauf sind wir stolz

Wir haben viele Ideen gesammelt, Modelle erstellt, Konzepte geschrieben und eine konkrete Produktidee entwickelt. Wir haben mit uns unbekannten Menschen lebhafte Diskussionen geführt und als Team sehr gut zusammengearbeitet.

Und so geht es weiter

Unsere Ideen für die Weiterentwicklung sind:

  • Anmeldung der Bedürftigen und hinterlegen von "typischen Bestellisten",
  • Spracheingabe von Bestellungen, weitere Bedürfnisse anbieten (Hund ausführen, etc.) Aufnahme von Produktlisten verschiedener Anbieter (Rewe, lidl, Aldi) etc., um die Lieferdienste der Händler zu entlasten und dem Besteller mehr Auswahl zu bieten (kostenfrei)

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