SoLiefer
Vermittlungs- Lieferplattform im B2C Bereich
SoLiefer ist eine Plattform für den (non-food) Einzelhandel, welcher im Rahmen der Corona-Krise mit starken Einschränkungen zu kämpfen hat. Hierbei organisiert SoLiefer das Onboarding der Geschäftsinhaber, sowie den Transport der erworbenen Waren zum End-Konsumenten.
Durch unser Konzept können viele Kleineunternehmen einen Teil ihres Umsatzrückgangs abmildern. Außerdem ließe sich durch das Etablieren eines dynamischen Lieferantennetzes, bestehend aus hilfsbereiten (ggf. entlohnten) Mitbürgern, eine sinnvolle und sichere Tätigkeit für viele finden.
;TLDR Konzept

Table of Contents
- Übersicht Problemstellung
- Anwendungsfälle aus Sicht der Benutzergruppen
- Rahmenbedingungen zur Etablierung
- Projektumsetzung
- Technologie Stack
- Gesammelte Erfahrungswerte
- Screen
- Landing-Page
- { gallery.setQuality(100); }
Übersicht Problemstellung
Was ist die Herausforderung / das Problem? Was ist das Bedürfnis dahinter?
Geschäfte aus der stationären, lokalen non-food Branche verlieren im Zuge der Coronakrise ihre Kunden. Das Hauptanliegen der kleinen Geschäfte ist nun, unkompliziert und schnell online die Waren zu verteilen. Die bestehenden Lösungen sind aber für viele Ladenbetreiber zu kompliziert. Gleichzeitig gibt es eine große Zahl von Menschen die helfen wollen, aber nicht wissen, wie. Diese solidarischen, engagierten Personen können bei der Verteilung der Waren mitwirken.
Wer ist betroffen? Wem soll die Lösung konkret helfen?
Betroffen sind Unternehmen aus der non-food Branche, die aufgrund der aktuellen Situation mit Umsatzeinbußen zu kämpfen haben. Digitale Kompetenz sollte bei der Erstellung des Online Shops von keiner Relevanz sein.
Was ist der Themenbereich?
- Schutz von Risikogruppen
- Deutsche Wirtschaft: Krisenmanagement für Unternehmen & Selbstständige
- Solidarität und Zusammenhalt
- Leben in (Selbst-)Quarantäne
Wie würdest du die Herausforderung formulieren?
Wie kann der Betrieb kleiner Unternehmen / Einkaufsläden aufrecht erhalten werden, ohne die Läden wieder für Kunden öffnen zu müssen, aber gleichzeitig allen Altersgruppen gerecht zu werden und Warenlieferungen zu ermöglichen?
Gibt es bereits Lösungsansätze oder internationale Vorbilder für den Umgang mit der Herausforderung?
Lieferando, wirhelfen.eu,
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-03/covid-19-einzelhandel-coronavirus-online-shop
Was sind die wichtigsten Stakeholder?
lokale Kleinunternehmer:innen, externe Zahlungsdienstleister und solidarische Mitbürger:innen
Anwendungsfälle aus Sicht der Benutzergruppen
Das Konzept sieht eine Anzahl von 3 Benutzergruppen (Händler, Lieferant, Endkunde) vor, die mit der Plattform interagieren werden. Im Folgenden ist das Prozess-Schema eines regulären Bestellvorgangs abgebildet.
Händler
- Geschäftsinhaber sollen auf einfache und effiziente Art, ihr Sortiment in einem Micro-Online-Shops verwalten und anbieten können. Die Geschwindigkeit des Onboardings ist von entscheidener Bedeutung für ihn.
- Durch ein Identifikationsverfahren (bsp. PostID) verifiziert der Geschäftsinhaber seine Identität
- Mit dem Smartphone nimmt der Geschäftsinhaber, jedes Produkt in seinem Sortiment auf. Direkt nach der Aufnahme trägt er minimal notwendige Daten zur Produkt-Identifikation ein (Name des Produktes, Quantität, Preis) und syncronisiert es mit seinem Micro-Webshop. Produkt-Suche erfolgt über eine Suche der Produktnamen je Such-Kontext. Die Präsentation der Produkte wird maßgeblich auf die Produktbilder, die Namen und die Preis reduziert.
- Der Geschäftsinhaber kann seinen Web-Shop über einen Mobile, oder Desktop Client verwalten.
Lieferanten
- Durch ein Identifikationsverfahren (s.o.) verifiziert sich der Lieferanten auf der Plattform
- Über SoLiefer kann der Lieferant in seinem Umkreis die abholbereiten Bestellungen betrachten und nach eigenen Präferenzen, eine begrenzte Anzahl von Bestellungen annehmen und ausliefern
Dabei können sie angeben dass eine Bestellung angenommen, eingesammelt und abgeliefert wurde.
In einer weiteren Ausbaustufe könnte darüber nachgedacht werden, kontaktlose Trinkgelder zu ermöglichen. Diese könnten auch vom Händler anteilig mit getragen werden.
Die Lieferanten könnten zukünftig über eine Kartenfunktion in der Routenplanung unterstützt werden.
Eine weitere Ausbaustufe wäre die Integration von Gamification. Dabei wäre denkbar dass Lieferanten abhängig von einem Levelsystem Anteile des Gesamtpreises einer Bestellung als Lohn bekommen.
Lieferanten werden vor allem in Abhol- und Abliefersituationeg von der Web-App unterstützt, können aber für ihre Planung daheim, auch auf die Desktop Version zurückggreifen.
Endkunden
- Der Endkund muss sich nicht auf der Plattform registrieren - die Verifikation erfolgt durch Bezahlung.
- Endkunden können Geschäfte in ihrer Umgebung durch eine PLZ Bestimmung ausfindig machen oder
- Endkungen können nach Produkten in ihrer Umgebung suchen und bekommen eine Liste an treffenden Produkten angezeigt.
- Das Sortiment eines ausgewählten Web-Shops, wird dem Kunden mit einem starken Fokus auf die Produktbilder präsentiert. Eine Produktsuche innerhalb eines Web-Shops ist ebenfalls möglich.
- Der Endkunde selektiert sich seine gewünschten Produkte und gibt eine Bestellung auf.
- Die Lieferung erfolgt kontaktlos, dadurch ist sie für den Endkunden risikofrei
Rahmenbedingungen zur Etablierung
- Händler müssen Bestellungen in den Läden zusammenstellen und den Lieferanten zugänglich machen.
- Eine Bestellung kann nicht aus Produkten von mehreren Geschäften bestehen.
- Die Anbindung eines Zahlungsdienstleisters (wie bspw. PayPal) ist notwendig, damit Endkunden keinen Account anlegen müssen. Kunden müssen diesen Zahlungsdienstleister unterstützt.
- Betrug (fraud) könnte anhand einer Verifikation mittels Personalausweis (PostID-Verfahren) zumindest auf Seiten der Händler/Geschäfte und Lieferanten entgegengewirkt werden.
- Bei einem böswilligen Kunden muss ein anderer Mechanismus entwickelt werden
Projektumsetzung
Bilder sagen mehr als tausend Worte: https://miro.com/app/board/o9J_kuzVm_I=/ das Miro-Board bildet einen Teil des durchlaufenden Prozess sehr gut ab .. die Hektik am Schluss allerdings eher weniger ;)
;Durchführung
- Ideen-Findung ** / / ** Beginn, Mittwoch 18.03, abends
- Festlegung Konzept ** / / ** Freitag, 18.03, abends
- Festlegung Technologie Stack ** / / ** Freitag, 18.03, abends
- Team Aufteilung in Client und Web-Server ** / / ** Freitag, 18.03, abends
- Entwurf Kommunikations-Schnittstellen Client <> Web-Server ** / / ** Freitag 20.03, nachts
- Start Umsetzungs-Prozess in Kontext-Gruppen ** / / ** Samstag 21.03, mittags
- Check-In-1, Vergleich der Gruppen, Absprache ** / / ** Samstag 22.03, abends
- Check-In-2, Vergleich der Gruppen, Absprache ** / / ** Sonntag 23.03, mittags
- Beginn Präsentation, Verfeinerung ** / / ** Sonntag 23.03, nachmittags
- Einreichung Video ** / / ** Sonntag 23.03, abends
- Abschluss Hackathon, Einreichung ** / / ** Sonntag 23.03, nachts
- Next..? ** / / ** .. ongoing
;Überwundene Hindernisse
- Über die Laufzeit des Projekts mit einer wechselnden Teamgröße umzugehen // 8-3 collaboratoren haben an der collaboration mitgewirkt, inkl. last-minute Unterstützung für einige Arbeitspakete
- Flexible auf unvorhersehbare Absprachenverschiebung reagieren // à la 'Neeeeiiiin, gerade richtig progress - aber der Hund muss plötzlich raus ..'
- Durch die Corona bedingte Überlastung einiger Web-Diensten, mussten über den Zeitraum der letzten Tage häufig die Kommunikationsmedien gewechselt werden
Kollaborations Tools
- https://miro.com/
- https://signal.org/de/
- https://discordapp.com/
- https://www.twitch.tv/
- https://www.teamspeak.de/ // Fallback-Voice, nachdem Discord abends leicht Corona hatte
Technologie Stack
Auf den Rahmenbedingungen des Konzept aufbauend, fällt die Wahl auf eine auf mobile-first ausgerichtete Web-Anwendung. Im Kontext des Hackerthons wurde die kollaborative Idee mit einem Web-, sowie Server Technologie-Stack angegangen.
Client
- Angular 8 // Mobile- und Desktop fähige Web-App
- OpenLayers // Zur Kartendarstellung
- Material-Design
Web-Server
- Spring/-Boot // 'Heavy-Lifting', liefert dem Client aufbereitete Daten zur Präsentation
- Hibernate
Datenbank
- h2-in-memory // für die Entwicklung
Various
- Docker (Image, Delivery mit lighttpd)
Dienstleister und Tools
Genutze APIs:
Gesammelte Erfahrungswerte
.. oder in etwas denglisch: 'Skill'-Gewinn in den Feldern ..
- Kommunikation in einer Gruppensituation
- kollaborative Zusammenarbeit
- Personen übergreifendes koordinieren von Aufgaben
- Verteiltes Arbeiten, zum teil zeitlich versetzt
Koordinierung eines nicht konsistenten Project Teams durch gezielte Absprache und einen respektvollen Umgang miteinander
Coding! Zeitdruck erhöht bekanntlich die Produktivität :p
Screen
Landing Page, Ansicht bei etablierter Plattform
Bessere Qualität: https://ibb.co/23KJ6HS
{ gallery.setQuality(100); }
- https://ibb.co/fxj0h7K // Zielsetzung
- https://ibb.co/cYh2sCZ // Konzept Übersicht


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