Worum geht es?

Ganz egal, wie die jeweiligen Lebenskonzepte aussehen – ob Mehrgenerationen-, Integrations-, oder Inklusionsprojekte, Leben auf dem Bauernhof, eine Hausgemeinschaft in der Stadt oder oder … – es gibt für jeden die passende Gemeinschaft! Für bring-together haben wir ein eigenes Matchingverfahren entwickelt, das auf der Grundlage der ganz persönlichen Präferenzen eines jeden passende Gleichgesinnte sucht. So kann jeder seine perfekte Wahlfamilie finden – und damit genau die Gemeinschaft, in der er gerne leben möchte. So können sich Suchende auf unserer Plattform entweder bestehenden Wohnprojekten anschließen oder auch selbst ein eigenes Wohnprojekt nach ihrer Lebensart initiieren.

Der Hintergrund

Der permanente Wandel prägt die Zeit, in der wir leben. Anonyme Nachbarschaft, Überarbeitung, Zeitmangel oder auch gesundheitliche Leiden führen zur sozialen Vereinzelung und letztendlich zur Vereinsamung oder gar Isolation mitten unter Menschen. Zum Teil resultieren diese gesellschaftlichen Trends aus dem demographischen Wandel, der Bildungs- und Gesundheitspolitik und der zunehmenden Unsicherheit auf das Rentensystem. Zugleich wächst das Bedürfnis nach Gemeinschaften in der Bevölkerung und so entwickeln sich viele neue Wohn- und Gemeinschaftsformen. In Gemeinschaft können sich diese Menschen gegenseitig helfen und unterstützen. Menschen, die in harmonischer Gemeinschaft leben, sind weniger krank, und sozial Schwächere finden Rückhalt.

Das Ziel

Unser Ziel ist die Förderung von gemeinschaftlichen Lebens- und Wohnformen – eine Gesellschaft, in der keiner allein leben muss, der das nicht möchte. Mit unserer Plattform unterstützen wir Suchende und gehen damit einen Schritt auf die Gesellschaft zu, in der wir selbst gern leben möchten – mit selbstgewählten Familienstrukturen, Gemeinschaftssinn, Vertrautheit und Selbständigkeit sowie sozialem Rückhalt in einer Gemeinschaft. Wir möchten damit eine Antwort auf die beängstigende Entwicklungen wie Vereinsamung, soziale Isolierung, Verunsicherung durch fehlende soziale Strukturen geben. Das betrifft nicht nur Bewohner von Städten, sondern auch den ländlichen Raum, der durch selbstgewählte Gemeinschaften wieder belebt und neu strukturiert werden kann.

Die Herausforderung

»Wie können wir Einsamkeit im Alter gerade im ländlichen Raum entgegenwirken?«

Im ländlichen Raum leben vermehrt die älteren Menschen. Durch den Wegzug der Jüngeren in den letzten Jahrzehnten haben viele Ortschaften an Attraktivität verloren, es fehlt an einer guten Infrastruktur , Arbeitsplätzen und dem unmittelbarem Austausch zwischen den Generationen. Die älteren Menschen bleiben oftmals sehr isoliert in ihrem Dorf.
Andererseits gibt es in vielen Gemeinden Leerstand und größere Immobilien, die sich zum gemeinschaftlichen Leben eignen (z.B. 3-Seitenhöfe).

What's next for 2_15_bring-together: besseren Zugang zu Kommunen, BürgermeisterInnen, EntscheiderInnen

Kontakt: kd@bring-together.de

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Updates

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Unsere Herausforderung ist doch sehr themenübergreifend. Wir haben uns in das Handlungsfeld Einsamkeit im Alter verortet. Aber es geht in der Umkehr um die Gewinnung junger Menschen für den ländlichen Raum, damit die kleinen Orte und Gemeinden, die stark vom demographischen Wandel betroffen sind wieder belebt werden. Wie können wir also zusammen mit Kommunen die Gewinnung junger Menschen für den ländlichen Raum vorantreiben, damit die kleinen Orte und Gemeinden, die vom demographischen Wandel betroffen sind, wieder belebt werden können?

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