Links
Website: https://qoods.info/
Video: https://www.youtube.com/watch?v=gCN7aoOSjFY
Filialleiter: https://youtu.be/a2Mrpnq5ipg
Teaser: https://youtu.be/fYiQiOfb73E
Github: https://github.com/wirvsvirushackathon-supermarket
Warum? - das Problem:
Virusübertragungen beispielsweise des Corona Virus erfolgen vor allem bei größeren Menschenansammlungen. Diese können auf öffentlichen Plätzen und Läden, wie dem Supermarkt, Apotheke oder Drogerie, leicht entstehen. Der lebensnotwendige Einkauf kann so zur Gesundheitsbedrohung werden.
Wie – unsere Idee:
Die Web-App hat zwei Grundfunktionen. Es gibt eine Karte, auf der man die Auslastung öffentlicher Einrichtungen einsehen kann, und ein Zeitfenster-Buchungssystem, mit dem die Auslastung dieser Einrichtungen gemanagt wird. Durch die Auslastungsanzeige können Kunden Stoßzeiten umgehen indem sie die angezeigten Stoßzeiten umgehen, auch ohne ein Ticket zu buchen. Das Buchungssystem ermöglicht Ladenbesitzern größere Kundenansammlungen vorzubeugen. Durch die Ticketbuchung hat ein Kunde die Gewissheit keine größere Kundenansammlung in der Einrichtung vorzufinden, er kann zügig sein Anliegen erledigen und wird auf jeden Fall sofort in die Einrichtung gelassen.
Detailbeschreibung:
Die Visualisierung der Auslastung umfasst eine Detailübersicht der Besucher über den Tag verteilt. So können Besucher ihren Einkauf zu denen wenig los ist.
Das Zeitfensterbuchungs-System umfasst eine Kundenkapazität pro Stunde in der jeweiligen Einrichtung, die vom Ladenbesitzer vorgegeben wird. Kunden können anschließend Zeitfenster mit einer maximalen Anzahl an Begleitpersonen buchen, bis die Kapazität des Zeitfensters ausgeschöpft ist.
Der Kunde erhält dann ein Ticket, welches er mit seinem Personalausweis vorzeigt, um in den jeweiligen Laden zu gelangen. Ladenbesitzer können einsehen welche Tickets (Name, Anzahl Personen) zu welcher Zeit für ihren Laden gebucht wurden und so den Einlass kontrollieren.
Der Ladenbesitzer kann entscheiden, ob er das volle Kontingent über das System vergibt oder nur einen Teil. Damit hätten Kunden, die das System nicht nutzen und spontan einkaufen wollen, die Chance in den Laden zu kommen.
Dieses Tool ist besonders von Relevanz, wenn eine Auflage erfolgen sollte, lediglich eine bestimmte Anzahl an Menschen in einen Raum zu lassen. Ladenbesitzer könnten auch entscheiden die Kundenanzahl nur in bestimmte Zeitfenstern zu beschränken (z.B. Mo-Sa von 16 bis 18 Uhr), damit Risikogruppen zu dieser Zeit sorglos einkaufen können.
Voraussetzungen
Für die Anzeige der jeweiligen Auslastung eines öffentlichen Platzes sind Smartphone Daten von Google oder direkt von Providern nötig. Für das Zeitfensterbuchungs-System ist eine einmalige Authentifizierung durch den Ladenbesitzer und eine Kapazitätsangabe der maximalen Kundenanzahl pro Stunde nötig. Außerdem muss der Ladenbesitzer den Ladeneinlass überwachen (was durch eine Verordnung sowieso erfüllt werden müsste). In Bezug auf den Kunden ist das System von dessen Akzeptanz abhängig.
SWOT:
Chancen:
• Integration der Website in die Apps der Einzelhändler.
• Skalierung auf internationalen Raum.
• Theoretische Erweiterungsmöglichkeit durch neue Arten der Datensammlung (e.g. Google Maps API oder Lichtschranken).
• Bei kritischer Masse könnten Netzwerkeffekte auftreten.
Risiken:
• Datenschutzrichtlinien und Änderungen in der Google Maps API könnten Arbeitsaufwand schaffen.
• Verfügbarkeit des Internets könnte besonders im ländlichen Raum dazu führen, dass die Website nicht genutzt werden kann.
Schwächen:
• Datenverfügbarkeit könnte zu Falschaussagen führen.
• Zeitverzögerung könnte zu Missinterpretation von den Daten führen.
• Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben brauchen eine Kontaktperson.
Stärken:
• Risikogruppen werden geschützt.
• Organisation von Auslastung der Lokationen wird einfacher.
• Einfache Möglichkeit der Umsetzung rechtlicher Vorschriften für Inhaber.
• Niedrige Zugriffsbarriere durch Entwicklung als Website
Kriterien
Gesellschaftlicher Mehrwert
• Durch die Umsetzung der Lösung werden Menschenmassen in öffentlichen Einrichtungen vermieden und damit auch systemkritische Berufe entlastet • Von diesem Problem ist in Zeiten der Corona-Krise jeder in der Gesellschaft betroffen, insbesondere Risikogruppen • Das Projekt ist Open-Source und baut auf verschiedenen Open-Source Lösungen auf, wie React, Material Design, Nestjs und vielen weiteren. Durch die MIT Lizenz kann es von jedem weiterentwickelt und an die gegebenen Anforderungen angepasst werden.
Innovationsgrad
• Aufbau auf bestehenden Lösungen wie Google Maps • Erweiterung der Google Maps Karten Ansicht durch Auslastungsindikator und Buchungstool speziell für die Bedürfnisse von Ladenbesitzern • Ähnliche Lösungen setzen auf die freiwillige Einschätzung der Wartschlangen-Dauer durch Kunden. Hier ist der Anreiz für den Kunden zur Informationsabgabe gering (https://filaindiana.it/)
Skalierbarkeit
• Die Lösung lässt sich auf alle gängigen Einrichtungen skalieren, die bisher noch keine Termine vergeben, wie Supermarkt, Apotheke, Behörden (unabhängig von Region, auch internationaler Einstatz möglich) • Der erwartete Bedarf ist es in den jeweiligen Einrichtungen einen sicheren Ort mit geringer Ansteckungsgefahr zu bieten • Diesen Bedarf betrifft alle Menschen, insbesondere Risikogruppen und die Gesellschaft profitiert im Ganzen wenn die Ausbreitung verlangsamt wird • Durch die intuitive Webapp ist das Self-Service-Portal systemübergreifend kompatibel und die Einstiegshürden gering. Es wird kein Smartphone benötigt und die Ticketvergabe erfolgt ohne Login. Nur die Angabe des Namens und das Vorzeigen des Personalausweises bei Einlass in die Einrichtung ist nötig. Das Ticket muss nicht von der nutzenden Person selbst erstellt werden.
Fortschritt
Innerhalb des Hackathons haben wir die Idee weiter ausgearbeitet Mocks erstellt und angefangen einen Prototypen zu bauen.
Der Prototyp ist komplett Open-Source und auf Open-Source Lösungen während des Hackathons entstanden. Wir haben und für das Frontend und Backend jeweils ein Repository angelegt in einer Github organisation https://github.com/wirvsvirushackathon-supermarket/ so dass wir alle zusammen am Code arbeiten konnten. Wir bauen komplett auf Googles Material design auf und mussten somit kaum Styles schreiben, somit ist das Frontend auch für die Weiterentwicklung leichter zu verstehen und kann zudem eine Konsistente UI haben. Auch React ist ein weit verbreitetes Framework was einfach für den Einstieg ist. Das fronend ist gut strukturiert in einzelnen Komponenten gebaut worden um die Aufgaben einfach zwischen den 3 Entwicklern aufteilen zu können. Um die Hürde für Entwickler möglichst gering zu halten ist auch das Backend in TypeScript geschrieben was es auch einem Fronendentwickler ermöglichen soll schnell kleine Änderungen vorzunehmen. Insgesamt lehnt sich NestJS sehr stark an Frontendtechnologien an und man kann mit wenig Code eine umfangreiche GraphQL API bauen. Wir haben um für alle im Team die Möglichkeit zu haben die zwischenstände zu checken, das Frontend auf netlify deployed und das Backend mit einer Postgres Datenbank auf Heroku.
Insgesammt fehlt bei unserem aktuellen Stand der Login um den Filialleitern einen sichern Zugang zu ihrer Konfiguration zu bieten, auch wenn wir hier schon einen Lösungsansatz haben muss dieser noch implementiert werden ansonsten ist der Prototyp in einem Zustand der es ermöglich mit geringem Zeitaufwand auch wirklich live zu gehen und aber auch im weiteren Verlauf durch Funktionalität erweitert werden kann.
Built With
- graphql
- maps
- nestjs
- netlify
- react
- typescript



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