STATUS UPDATE:

optimizethecurve kann sich seit dem 07.04.2020 über die Aufnahme in das Solution Enabler Program freuen! Der Solution Enabler ist ein Umsetzungsprogramm für Teams mit vielversprechenden Lösungen in Zeiten von Covid-19. Mehr Infos hierzu bitte hier nachlesen: https://wirvsvirushackathon.org/weiterfuehrung-2/

Aktuell arbeiten wir unter Hochdruck an unserer Webseite! Wir bitten um einen Moment der Geduld, weitere updates folgen in Kürze auch hier! Allen Unterstützer:Innen bis hierher vielen herzlichen Dank!

Wie viele profitieren von unserer Idee?

Also aktuell 81.453.631 Menschen sowie die Menschen vieler weiterer Länder dabei zu unterstützen die Corona-Krise optimal zu bewältigen. Unser Schwerpunkt ist das anlysieren unterscheidlicher Strategien der gesteuerten Immunisierung, die das bevölkerungsweite Social Distancing ablösen könnten. Unser Ziel ist eine umsetzbare Strategie, die zum einen die Gesundheit der Menschen an erste Stelle stellt und gleichzeitig den volkswirtschaftlichen und privatwirtschaftlichen Schaden minimiert.

Im ersten Schritt profitieren von unserer Arbeit Entscheidungsträger und Experten sowie Laien mit vertieftem Sachverstand. Sie allen können sich von unserem Konzept inspirieren lassen und daraus verschiedene Strategien des Infektions- und Immunisierung Managements entwickeln. Ihnen allen bieten wir über eine frei zugängliche Simulationssoftware die Möglichkeit, die Auswirkungen verschiedener Strategien realistisch abzuschätzen. Ziel ist es die Software so zu optimieren, dass in Abhängigkeit der Krankenhauskapazitäten, Menschen aus derhäuslichen Geborgenheit entlassen werden können und bei der Gefahr der Überlastung, dieser Prozess zeitnah und unmittelbar wieder gestoppt werden kann. Unser derzeitiges Modell, der gesteuerten, schrittweisen Wiedereingliederung, richtet sich nach dem Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit.

Der Simulator ist bereits auf Englisch gehalten, die Inhalte der Website sind in deraktuellen Fassung auf Deutsch, werden aber noch auf Englisch übersetzt. So wollen wir die Informationen international verfügbar machen.

Innovationshöhe

Die von uns analysierten Mitigationsstrategien sind in Ansätzen bereits Teil des wissenschaftlichen Diskurses (siehe z.B. https://doi.org/10.25561/77482) und in anderen Ländern (z.B. UK, Türkei) kommen ungesteuerte Formen dieser Strategien bereits zum Einsatz. In Deutschland werden diese Strategien bislang so gut wie gar nicht in der öffentlichen politischen Debatte diskutiert. Unsere Innovationsleistung besteht zum einen darin, den öffentlichen Dialog in Deutschland mit Ideen und Information zu den oben genannten Strategien, deren Auswirkungen und Umsetzbarkeit zu bereichern. Dazu haben wir durch die Arbeit im Rahmen des bundesweiten Hackathons zur Weiterentwicklung einiger der vorhandenen öffentlich zugänglichen Simulationsplattformen beigetragen. (Primär www.covidsim.eu, https://neherlab.org/covid19/und https://pflaume.netaction.de/flatten/). Die Weiterentwicklung beinhaltet in erster Linie die Erweiterung der Simulationsmodelle um Parameter die notwendig sind, um Strategien der gesteuerten Immunisierung bestmöglichst kontrollieren zu können. Dies war bisher nur sehr begrenzt möglich. Im Bezug auf die Regelung der Immunisierung empfehlen wir gegenüber dem vom Imperial College vorgeschlagenen einfachen 2-Punkt Regler einen komplexen Regler, der das Potenzial hat, die Immunisierung deutlich zu beschleunigen.

Skalierbarkeit

Das Projekt weist eine hohe Skalierbarkeit auf, weil die Modelle auf die unterschiedlichsten regionalen, nationalen oder internationalen Gegebenheiten anpassbar sind. Sowohl die getroffenen Annahmen, die den Analysen zugrunde liegen, als auch die analysierten Maßnahmen sind skalierbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass die von uns analysierten Strategien in vielerlei Hinsicht keine Vergrößerung, sondern eine Verringerung des zu betreibenden Aufwands bedeuten. Denn die Maßnahmen des Social Distancing werden bei den unterschiedlichen Strategien der gesteuerten Immunisierung vorwiegend auf Risikogruppen angewendet und nicht mehr auf die Gesamtbevölkerung.

Fortschritt im Rahmen des Hackathons

Im Verlauf des bundesweiten Hackathons hat sich ein Team von hochmotivierten und kompetenten Menschen zusammengefunden, die nie zuvor zusammengearbeitet haben. Die Effizienz und Verbundenheit die das Team an den Tag gelegt hat war für alle Beteiligten sehr eindrücklich.Von ersten Impulsen und einer einzigen Studie (https://doi.org/10.25561/77482) als Ausgangspunkt ist es uns gelunge, gemeinsam mit mehreren WissenschaftlerInnen und ProgramiererInnen die Basis einiger innovativen Strategie im Infektions- und Immunisierung Management auszuarbeiten und in ersten Simulationen deren Wirkungen zu modellieren.

Inspiration

Alle Berechnungen deuten darauf hin, dass die gegenwärtig von der Bundesregierung implementierte Strategie des bevölkerungsweiten Social Distancing nur dann eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern kann, wenn sie über eine längere Zeit (wissenschaftlichen Berechnungen nach 18 Monate / Quelle Anne Will 22.3.2020) aufrecht erhalten wird. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die negative Nebenwirkungen des Social Distancing ein dramatisches Ausmaß annehmen werden. Das langfristige Risiko der enormen privat- und volkswirtschaftlichen Schäden ist unkontrollierbar. Psychosoziale und gesundheitliche Beeinträchtigung durch mangelnde Bewegung, Isolation, Vereinsamung, erhöhtes Sucht- und Suizid Potenzial, erhöhtes innerfamiliäres Gewaltpotential, dazu kommen die wirtschaftlichen Schäden.

Wir haben daher mit Wissenschaftlern nach Alternativen gesucht. Die gute Nachricht: Es gibt eine andere Strategie: Die gesteuerte Immunisierung unter Berücksichtigung der Risikogruppen!! Das bedeutet: Menschen, die keiner Risikogruppe angehören, können nach und nach vom Social Distancing befreit werden. Diejenigen die einer Risikogruppe angehören minimieren weiterhin soziale Kontakte. Sie bleiben in häuslicher Geborgenheit und bekommen zusätzlich eine noch intensivere Unterstützung. Gesteuerte Immunisierung unter Berücksichtigung von Risikogruppen hat das Ziel, den Schaden inbesondere für Risikogruppen gering zu halten, und Nicht-Risikogruppen wieder das offene Leben aufnehmen zu lassen. Einstufig wird dies in einigen Ländern angedacht und in den Untersuchungen wie der des Imperial College COVID-19 Response Teamsimuliert. Die derzeitigen Analysen zeigen: Diese Strategie schützt das Gesundheitssystem ebenso effektiv vor einem Kollaps wie das Social Distancing der Gesamtbevölkerung. Und dass, ohne die Wirtschaft zum Erliegen zu bringen und ohne die Gesundheit der Bevölkerung insgesamt so stark zu belasten. Das gesellschaftliche Leben kann wieder aufgenommen werden.

Wie wir arbeiten

In diesem Projekt haben wir die Strategie der gesteuerten Immunisierung unter Berücksichtigung der Risikogruppe noch weiter optimiert, indem wir einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor eingebaut haben: Das sogenannte Adaptive Triggering: Während die BürgerInnen, beginnend mit risikoarmen Bevölkerungsgruppen, in mehreren Tranchen aus dem Social Distancing befreit werden, gleichzeitig die Krankenhauskapazitäten eng überwacht werden. Sollten sich ungeplante Engpässe abzeichnen, kann der Prozess unmittelbar verlangsamtwerden. Letztendlich wird so auf berechenbare Weise ein Großteil der Bevölkerung mit dem Durchleben von Covid-19 immun, und kann so die erforderliche Herdenimmunität herstellen. Diese ist nötig, um auch Menschen ausder Risikogruppe wieder die uneingeschränkte Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Dies wird mit unserem Modell auch ohne einen Impfstoff möglich. Uns ist bewusst, dass ein marktreifer Impfstoff, die Strategie maßgeblichbeeinflusst und zu neuen Modellen und Strategien führt. Aktuell spricht man allerdings von 12-16 Monaten und hat keine genaue Informationen, was die Sicherheit einer möglichen Impfung betrifft.

Mittels Simulationen und Datenmodellen wurden folgende Fragen bearbeitet: ● Modell: Wie kann ein “adaptive triggering” basierend auf Altersgruppen konkret aussehen? Ist die Kurve besser als ein reines Clustering in 2 Gruppen? ● Wie können Risikogruppen und deren Familien innerhalb der risikoarmenAltersgruppen geschützt, versorgt und ausreichend betreut werden? ● Welches Ergebnis kann man so erreichen? Was sind die Auswirkungen inZahlen? ● Welche Reaktanz könnte sich daraus ergeben? (Die einen dürfen/sollen raus, die anderen noch nicht) Wie sieht es mit der Akzeptanz aus? (Ängste, von Risikogruppen, getriggerten Nicht-Risikogruppen und getriggerten Risikogruppen? ● Wie können unsere theoretischen Analysen und Simulationstools von Entscheidungsträgern am besten genutzt werden? ● Wie können Simulationstools genutzt werden, um der Bevölkerung Maßnahmen zu kommunizieren und zu veranschaulichen?

What it does

Eine Basis sind die beiden Teams: Simulation und Daten. Der Simulator solldie Diskussion zahlenmäßig greifbar machen und entmystifizieren.

  • Die Simulationen, die wir nutzen sind frei nutzbar. Zu den Entwicklern haben wir Kontakt aufgenommen. Sie haben uns initiale Fragen beantwortet.
  • Das Datenteam fuhr Simulationen und diskutierte die daraus resultierende Datenqualität.
  • Das Team Kommunikation arbeitet an einem Konzept, wie Risikogruppen bestmöglichst geschützt und versorgt werden können, welche Ängste und Reaktionen wahrscheinlich sind und worauf bei der Kommunikation, insbesondere mit der Öffentlichkeit, geachtet werden sollte. Wer soll das Tool nutzen:Entscheidungsträger vor allem aus der Politik, sowie Entscheider aus der Wirtschaft und Wissenschaftlern, wie auch interessierten Privatpersonen nutzbar. Was unterscheidet das Tool von anderen: COVIDSIM ist öffentlich verfügbar und liefert keine fertigen Ergebnisse, sondern erlaubt eine individuelle Szenarienplanung. DasTeam aus dem Hackathon arbeitet mit dem Entwickler von COVIDSIM zusammen, um eine optimale Nutzung für die angestrebten Szenarien darstellen zu können.

Wer soll das Tool nutzen? Entscheidungsträger vor allem aus der Politik, aber auch für Szenarien von Entscheidern aus der Wirtschaft und Wissenschaftlern, wie auch interessierten Privatpersonen nutzbar.

Was unterscheidet das Tool von anderen? COVIDSIM ist öffentlich verfügbar und liefert keine fertigen Ergebnisse, sondern erlaubt eine individuelle Szenarienplanung. Das Team aus dem Hackathon arbeitet mit dem Entwickler von COVIDSIM zusammen, um eine optimale Nutzung für die angestrebten Szenarien darstellen zu können.

Challenges we ran into

  • Ein so umfassendes und sensibles Thema zu greifen, die Auswirkungen vollumfänglich zu überblicken, und klare Abgrenzungen der Risikogruppen zu definieren.
  • Die Kommunikation mit Unbekannten.
  • Durchlaufen der Team Phasen Forming, Storming, Norming, Performing innerhalb kürzester Zeit.
  • Verteilung der Aufgaben im Vertrauen auf die Kompetenzen/Expertise anderer.
  • Moralisch herausfordernde Diskussionen. o- Bei einem so ernsten Thema alle mitzunehmen und den Mut nicht zu verlieren.

Accomplishments that we are proud of

Warum glauben wir daran. Diese einmalige Krisensituation erfordert einen neuen Umgang mit Informationen. Politische Entscheidungen sollen transparent und nachvollziehbar sein, auch wenn das bisher nicht so gehandhabt wurde. Wir plädieren dafür, dass Tools zur Verfügung gestellt werden, die alternative Szenarien Planungen erlauben und so Transparenz schaffen und neue Diskussionen ermöglichen. Wir müssen alle Alternativen nutzen! Die Idee, Social Distancing neu zu bewerten und nur für gefährdete Gruppen aufrecht zu erhalten, wird in anderen Ländern bereits verfolgt. Unser Ansinnen ist nicht abwegig.

What we learned

Es ist möglich sich im Internet auszutauschen. Mehr kluge Köpfe, desto mehr gute Ideen. Viele Menschen haben das Bestreben zu helfen und sich aktiv einzubringen. Eine zielgerichtete undrespektvolle Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Playern, die einen komplett anderen Lebenshintergrund haben, ermöglicht eine lebendige Diskussion und eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Viel über epidemiologische Modelle.

What's next for 1_044_b_flatten-the-curve_OPTIMIZE THE CURVE

  • Weiterentwicklung von CovidSIM
  • Weiterentwicklung der Webseite www.optimizethecurve.eu
  • Mobil-Version
  • Internationalisierung
  • Weiterentwicklung des Tools bzgl. Benutzerfreundlichkeit
  • Erklärung zur Nutzung für die Allgemeinheit
  • Diskussion der gesteuerten Immunisierung in der Öffentlichkeit
  • Einbezug von weiteren Experten
  • Definition von Aussagen, die das Tool treffen kann, so dass auch User ohne große Vorkenntnisse Ergebnisse einordnen können.
  • Definition von Cases, welche Gruppen für eine Aufhebung von SDO geeignet sind.
  • Genderneutrale Ansprache
  • Erarbeitung der notwendigen Grundvoraussetzung für die Steuerung über Kontaktintensität, z.B. welchen Methoden dafür gibt es und wie können wir die Kontaktintensität messen. Hierzu ein Check mit den anderen Teams, ob es hierfür schon angedachte Lösungen gibt.
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Updates

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Aerosolbelastung jedes einzelnen Bauwerks der Abwasserreinigungsanlage müssen erfasst und in einem allgemeingültigen Schlüssel in die Gefährdungsbeurteilung mit einfliessen. Zusätzlich sollte ein Gesamtanlagenschlüssel die Aerosolbelastung der ARA wiederspiegeln daraus resultiert das Gefährdungspotential in Abhängigkeit der Infizierten in % unter der Berücksichtigung Gesamteinwohnerzahl im Einzugsgebiet plus Regenwasserzulauf (Flächendaten über allgem. Wassergebührenrechnung der Kommune-verdichtete Fläche+Anzahl Bewohner) erfassbar!!! Lebensnotwendig für zukünftige Szenarien

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Please like our project, after you understood what we are suggesting. Please like our video on youtube, if you like what we are promoting. Please use simulations to make yourself familiar how epidemics work - you don't need to be afraid of something you understand.

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Was für eine großartige Gruppe! Wir können simulieren, dass wir die Kurve optimieren können: weniger, die wir zu früh verlieren werden und dennoch wieder das Leben in der Gemeinschaft wiedererlangen.

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