HINTERGRUND

Der Ursprung: Pay now – Enjoy later ist ein aus dem wirvsvirus-Hackathon der Bundesregierung hervorgegangenes Projekt. Innerhalb von 48 Stunden haben wir versucht einer, der aus unserer Sicht, zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen im Umgang mit dem Corona-Virus eine Lösung beizuführen.

Die gesellschaftliche Herausforderung: Social distancing ist derzeit unsere stärkste Waffe, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Dies stellt uns vor noch nie dagewesene persönliche Herausforderungen. Hart trifft es aber insbesondere die kleinen Unternehmen und Selbstständigen: Der Kiosk, das Café, den Friseursalon oder das Massagestudio und viele mehr. Aufgrund ausbleibender Kundschaft und ausbleibender Zahlungen sind sie bald auf staatliche Finanzspritzen angewiesen und auch diese werden teilweise zurückgezahlt werden müssen.

Unsere Lösung: Unser Lösungsvorschlag ist simpel: Pay now – Enjoy later.


Schritt 1: Jedes Unternehmen und jede selbstständige Person, hat bei uns die Möglichkeit ein Konto anzulegen, auf dem sie ihr Produkt oder ihre Dienstleistung mit dem dazugehörigen Preis beschreibt. Zusätzlich wird ein Leistungszeitraum angegeben, bis wann das Produkt entgegengenommen oder die Dienstleistung wahrgenommen sein muss. Außerdem kann das Unternehmen oder die selbstständige Person angeben, wie viele Dienstleistungen oder Produkte maximal pro Tag innerhalb des Leistungszeitraumes herausgegeben werden können. Hierbei wird sichergestellt, dass die Beschränkungen des Leistungszeitraums und der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen pro Tag nicht ausschließen, dass auch alle Leistungsversprechen eingehalten werden können.

Schritt 2: Du als UnterstützerIn kannst den für die Dienstleistung oder das Produkt angegebene Preis oder auch eine höhere Summe sofort auf das Konto des Unternehmens oder der selbstständigen Person überweisen. Im Gegenzug erhälst du ein Leistungsversprechen i.H. der von dir gezahlten Summe. Es gibt nur einen Haken. Du kannst das Leistungsversprechen nicht sofort einlösen. Erst, wenn wir wieder wie gewohnt Cafés oder Bars aufsuchen können wirst du dein Leistungsversprechen einlösen können.

Hinweis: Du willst einfach nur für eine geldliche Unterstützung sorgen? Dann kannst du auf die spätere Wahrnehmung des Leistungsversprechens schlicht verzichten.

Du zahlst sofort. Der Genuss kommt später.

Wer wir sind: Wir sind eine kleine Gruppe von BürgerInnen, die sich im Zuge des Hackathons der Bundesregierung „wirvsvirus“ zusammengetan haben, um als Teil der Gesellschaft unseren Beitrag zu dieser großen Herausforderung, vor die uns das Coronoa-Virus stellt, zu leisten.

Risiken: Das Corona-Virus stellt uns alle vor große Herausforderungen. Indem du als UnterstützerIn lokale Kleinunternehmen und Selbstständige unterstützt, kannst du deinen Beitrag leisten, damit ihre wirtschaftliche Last mit jedem zusätzlichen Euro kleiner wird. Doch das ist auch für dich nicht gänzlich ohne Risiko:

  1. Du erhälst zwar im Gegenzug ein Leistungsversprechen, mit der Möglichkeit dieses zu einem spätere Zeitpunkt einzulösen. Das Unternehmen oder die selbstständige Person, die du unterstützt kann allerdings auch trotz deiner Unterstützung insolvent werden. Das Leistungsversprechen wird dann potenziell nicht mehr erfüllt werden können. Eine etwaige Rückerstattung deiner Unterstützung ist dann sehr einzelfallabhängig. Deine Unterstützung hilft den kleinen, lokalen Unternehmen und Selbstständigen jedoch möglicherweise die Insolvenz abzuwenden.

  2. Wir geben unser Bestes, um die Authenzität der registrierten NutzerInnen zu gewährleisten. Doch im Internet ist man nie vor Fakeprofilen sicher. Vergewissere dich also, dass deine Unterstützung auch die richtige Person erreicht.

  3. Den Zeitraum der Gültigkeit des Leistungsversprechens kann das Unternehmen oder die selbstständige Person, die du unterstützt selbst festlegen. Die Gültigkeit wird jedoch in jedem Fall nicht vor Beendigung der öffentlichen Einschränkungen erlöschen.

  4. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, indem wir wieder wie gewohnt Cafés oder Restaurants aufsuchen können kann nicht jede Person sofort ihr leistungsversprechen einlösen. Dies würde ansonsten den Geschäftsbetrieb des Unternehmens oder der selbstständigen Person zu sehr belasten. Aus diesem Grunde kann jedes Unternehmen und jede selbstständige Person selbst eine Gesamtsumme angeben in dessen Höhe die Leistungsversprechen pro Tag eingelöst werden können. Inwieweit diese Tagesgesamtsumme schon erreicht ist aktualisiert das jeweilige Unternehmen oder die selbstständige Person auf unserer Website.

  5. Es ist derzeit nicht abschätzbar, wie lange die derzeitige Situation andauern wird. Insoweit ist auch nicht abschätzbar, ab wann du dein Leistungsversprechen wahrnehmen kannst. Auf unserer Seite wird der entsprechende Zeitpunkt bekannt gegeben.

Disclaimer: Wir treten lediglich als MittlerIn zwischen dir als UnterstützerIn und dem Unternehmen oder der selbstständigen Person, die du unterstützen willst, auf. Der Vertrag über das, durch das Unternehmen oder die selbstständige Person, angebotene Leistungsversprechen kommt folglich nur zwischen euch beiden zustande.


Und wie sorgen wir dafür, dass die Plattform auch wirklich genutzt wird?

FÜR UNTERNEHMEN Call to Action für Nutzer + Unternehmen, um sich auf der Plattform einzuloggen und Gutscheine zu kaufen:

  • Instagram
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn, Xing
  • Blog Anzeigen (nur bei Budget)
  • Spezielle Websiten Anzeigen (für Praxis oder Gastronomie) (nur bei Budget)

Ideen beyond social:

  • Online gezielt Selbstständige verschiedener Bereiche mit Reichweite ansprechen, die dazu bekommen, dass sie sich anmelden und das dann in ihre Communities weiter tragen. Zum Einen bekommen wir dadurch online mehr Reichweite und Präsenz, zum Anderen haben die eine intrinsische Motivation, ihren Kollegen Dienstleistern in ihrem Bereich zu helfen und stehen mit denen auch eher mal telefonisch/per Mail in Kontakt.
  • Man könnte denen dann die Option geben, das günstiger zu bekommen, oder irgendwelche Vorteile auf jeden Fall zu haben, so dass der Prozess auch noch allgemein ein wenig incentiviert ist
  • Es gibt doch Handwerkskammern und Verbunde für gewisse Berufsgruppen - die könnte man doch einfach per Email + Telefon kontaktieren, so dass sie es in ihre Newsletter aufnehmen/über Verteiler teilen
  • Man könnte sogar zur Regierungsebene gehen, denn immerhin machen die MKBs das Rückgrat der Gesellschaft aus und ohne sie geht unsere gesamte Wirtschaft drauf
  • Die jeweiligen Städte oder Gemeinden könnten hier auch Interesse dran haben, immerhin starten sie solche lokalen Initiativen auch selbst wie zB die Kleinstadt Heide: https://www.instagram.com/heide.nordsee/

2.2 FÜR UNTERSTÜTZER

Selbstständige mit Online-Profilen werden es über ihre eigenen Kanäle spielen, da sie ja ein eigenes Interesse daran haben, dass sich dies rumspricht - guter Multiplikatoreffekt.

  • Man könnte ein Badge kreieren - ‘Supporting local heroes’, was Leute einfach teilen können
  • Idee wäre es, die Nutzer stolz zu machen, dass sie solidarisch handeln und aus der Emotion heraus andere auch dazu anspornen
  • Einfaches Teilen über soziale Netzwerke, aber auch Email erleichtert hierbei die Verbreitung der Informationen.

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Updates

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Jetzt schauen wir gerade auf erste Webseitenentwürfe und haben uns heute auch viel mit dem Thema auseinander gesetzt, wie wir ein einfaches Bezahlsystem entwerfen können. Auf der Kampagnenseite wollen wir sicher gehen, dass wir nicht nur Menschen über social ansprechen, sondern ebenfalls die Selbstständigen ansprechen, die nicht unbedingt auf sozialen Medien unterwegs sind, aber dennoch von der Plattform profitieren können. Dazu haben wir recherchiert, welche Städte und Gemeinden ähnliche Dinge schon tun und wer noch davon profitieren könnte, wenn wir die Plattform raus bringen #winwin ;)

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Wir haben uns gestern zusammengefunden und sind relativ fix sehr konkret geworden. Im Fokus stehen die betroffenen Selbstständigen, die kleinen Betriebe, die unsere Wirtschaft und unsere Nachbarschaften am Laufen halten, wie auch oben zu lesen ist. Dank guter Kompetenzverteilung haben wir in unserem relativ kleinen Team direkt loslegen können und ein paar Visuals entworfen und parallel schon mal angefangen, die Webseite zu entwerfen und uns zu überlegen, wie denn eine Kampagne aussehen müsste, um sowohl die Unternehmen, als auch die Unterstützer zu erreichen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir nicht alle Menschen als potentielle Unterstützer ansprechen können und fokussieren uns auf diejenigen, die solidarisch eingestellt sind, die vielleicht eh schon eine (emotionale) Bindung zu ihren Nachbarschaftsläden oder den Dienstleistern ihres Vertrauens haben, und diese gerne unterstützen wollen und die dies monetär auch tun können - denn ein Restrisiko bleibt ja, dass das Unternehmen trotzdem noch Insolvenz anmelden muss.

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