Youthversity - was ist das überhaupt?

„Youthversity“ ist eine Plattform, auf der Schüler*innen so genannte Projekte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern hochladen können, um sich gegenseitig weiterzubilden und etwas voneinander zu lernen. Das Projekt richtet sich an alle, die jetzt wegen Corona nicht mehr zur Schule gehen können und insbesondere an diejenigen, deren Schulen keine eigenen e-Learning-Infrastrukturen zur Verfügung haben.

Allein zu lernen ist anstrengend und oft stellt man sich die Frage, was genau man überhaupt machen soll. In der Youthversity sollen die Schüler*innen die Gelegenheit haben, sich weiterhin auszutauschen, selbstbestimmt zu lernen und sich dabei ihren Interessen widmen zu können. Sie erstellen Projekte zu Themen, die sie interessieren, diskutieren in den Kommentare über die Inhalte und können sich besonders interessante Projekte speichern und ihre Anerkennung mit einem Stern ausdrücken. Das Konzept entlastet auch die Eltern, die damit in der Herausforderung, ihren Kindern einen angemessenen Schulersatz zu bieten, unterstützt werden sollen.

Das Ziel von Youthversity ist vor allem, Lernen durch Eigenmotivation zu fördern und nicht, bestimmte Themen oder einen Lehrplan zu vermitteln. Was die Schüler*innen in der Youthversity lernen wollen, bestimmen sie selber – als Dozent*innen und als Student*innen.

Wie geht's weiter?

Wir wollen nach Beendigung des Hackathons #WirvsVirus unsere Plattform allen Schüler*innen in Deutschland zugänglich machen, sodass sie sich während der durch Covid-19 verursachten Schulausfälle weiterbilden können, selbst wenn von schulischer Seite keine Infrastruktur zur Verfügung steht. Desweiteren wollen versuchen, über den Hackathon hinaus weitere Funktionen wie Antworten auf Kommentare und weitere Dateiformate für Projekte umzusetzen, um den Schüler*innen ein möglichst breites Spektrum an Werkzeugen für diesen Austausch zur Verfügung zu stellen. Außerdem wollen wir die Nutzeroberfläche weiter vereinfachen, um auch jüngeren Mitgliedern den Zugang zu dieser Wissensquelle zu ermöglichen. Langfristig möchten wir dann auch versuchen, die Plattform zuerst auf Englisch und später in anderen euröpäischen Sprachen anzubieten, um einen grenzübergreifenden Interessens-, Wissens- und Kulturaustausch zu ermöglichen.

Wir denken, dass das Vertrauen unserer Nutzer*innen ein wichtiger Bestandteil dieses Austausches ist. Daher wollen wir auch die Daten unserer Nutzer*innen als wichtiges Gut betrachten, weswegen unser vollständiger Quellcode unter der MIT-Lizenz in unserem GitHub-Repository verfügbar ist, sodass sich jeder ein Bild davon machen kann, wie wir seine Daten verwenden und schützen. Dies ermöglicht auch anderen Personen, eigene Lernplattformen, die auf ihre Zwecke angepasst sind, basierend auf unserem Grundgerüst zu entwickeln. Zusätzlich möchten wir aus diesem Grund gerne auf den Einsatz von Werbemitteln, die den Fokus von Lerninhalten nehmen würden, und Nutzer*innentracking verzichten möchten. Um den Zugang zu den Materialien zukünftig trotzdem weiter kostenfrei anbieten zu können, würden wir uns daher über Unterstützer*innen freuen, die uns helfen, die Kosten für die Infrastruktur zu tragen.

Und wer sind wir eigentlich?

Wir sind eine gemischte Gruppe interessierter junger Menschen, bestehend aus Schüler*innen, Student*innen und Informatiker*innen aus Deutschland, die gerne an Projekten arbeiten und unsere Zeit sowie unsere Kenntnisse nutzen wollen, um Lösungen für Probleme, die aus der Corona-Pandemie entstanden sind, zu finden.

Videos

Video Pitch

https://www.youtube.com/watch?v=-qSeloGiVcY

Stand 22.03.2020 - 23:00 Uhr

https://www.youtube.com/watch?v=oscJrktk2bE

Built With

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