SeniOhren- Gegenseitig Ohren schenken

Was ist unsere Idee?

Eine Telefonhotline über die sich Menschen ohne Internet mit gleichen Interessen verbinden können und so trotz Einschränkung soziale Kontakte knüpfen können.

Was ist das Problem?

Durch die momentane Situation steht „zu Hause bleiben“ an der Tagesordnung. Leider werden dadurch vor allem ältere Menschen isoliert, da sie zur Risikogruppe des Coronavirus gehören und dadurch jegliche Kontakte meiden sollen, um sich vor der unsichtbaren Gefahr zu schützen. Zudem wird die Nutzung von Internet und sozialen Medien oft nur eingeschränkt in Anspruch genommen, was die Einsamkeit dieser Altersgruppe nochmals verstärkt.

Was wollen wir erreichen?

Wir wollen, dass Menschen sich auf den Kanälen verbinden können, die sie gewohnt sind. Im Falle der Senioren gehören dazu vor allem das Telefon, der Briefverkehr, etc. Im ersten Schritt steht bei uns das Telefon im Fokus. Wir wollen erreichen, dass Menschen bei unserer Hotline anrufen können und dann zu entsprechenden, gleichgesinnten Gesprächspartnern weitergeleitet werden mit denen sie einfach ein bisschen plaudern können. Die Einsamkeit soll über diese Telefonkontakte reduziert werden.

Wen wollen wir erreichen?

Zu Beginn sollen Ältere, Einsame und Senioren im Fokus stehen. Langfristig kann der Service von allen Personen genutzt werden.

Wie wollen wir das umsetzen?

Für uns steht zunächst die Ausarbeitung des Konzepts und die Überwindung konzeptueller Probleme im Fokus. https://devpost.com/software/0010_analogeunterstutzung_seniorentelefonroulette bearbeiten das gleiche Thema und testen eine technische Umsetzung.

Beispielhafter Ablauf (Use Case)

1. Anmeldung

  • Der Nutzer ruft eine zentrale Nummer an und wird mit einem Mitarbeiter verbunden. Dort gibt er sein Einverständnis (DSGVO) und anschließend seine Präferenzen für ein Matching, z.B. Matching aufgrund räumlicher Nähe (PLZ), Geschlechts und/oder grober Interessensgebiete (Sport, Reisen, Coronatipps) etc.
  • Der Mitarbeiter nimmt die Daten auf und fragt die zeitliche Verfügbarkeit ab

2. Terminvereinbarung

Um die kritische Masse für den Betrieb zu senken, können Termine für ein Gespräch vereinbart werden. Dadurch müssen nicht zwei Personen gleichzeitig anrufen, um verbunden zu werden.

  • Ein Mitarbeiter ruft beide Nutzer an und informiert sie, dass ein Match zustande gekommen ist und vereinbart einen Termin

3. Telefonverbindung

  • Das System ruft beide Nutzer an und verbindet die beiden Nutzer in eine Konferenzschaltung nachdem diese der Verbindung zugestimmt haben.
  • Die Konferenzschaltung kann entweder anfangs moderiert sein, idealerweise (wegen Skalierbarkeit) aber nicht.
  • Die Nutzer können nun miteinander reden ohne jedoch die Telefonnummern der anderen Person zu kennen. Ist eine weitere "Telefonfreundschaft" gewünscht, müssen die Personen die Nummern selbst austauschen

Welche Herausforderungen haben wir identifiziert?

Es gibt einige Problembereiche, die wir genauer bearbeitet haben, z.B. Ermutigung der Zielgruppe, Schutz vor Missbrauch oder Datenschutz. Wir gehen genauer auf die einzelnen Probleme im Kozeptdokument ein.

Hier haben wir in den Issues einzelne Problembereiche bearbeitet und Informationen gesammelt.

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