GERMAN/DEUTSCH:

Welche Herausforderung willst du damit meistern?

Die Herausforderung besteht darin, Kontaktpersonen zweiten und dritten Grades automatisiert zu ermitteln, so dass diese freiwillige Quarantäne bleiben können. Den Zustand "positiv getestet" und "geheilt" (immun) zu kennen, wird besonders relevant, wenn die Social-Distancing-Maßnahmen wieder gelockert werden.

Was ist eure Lösung und wie funktioniert sie?

Wir entwickeln dafür mindestens zwei Komponenten:

  1. Der Client (Smartphone-App) erfüllt zwei Aufgaben: Zum einen kann der Nutzer seinen eigenen Gesundheitszustand melden, zum anderen kann er seine Freunde/Familie in der App markieren und die eigenen Bewegungsdaten freigeben. Hierbei achten wir darauf, dass alle Daten anonymisiert im Backend gespeichert werden.

  2. Das Backend nimmt Kontaktdaten (anonymisiert) und Bewegungsprofile (ebenfals anonymisiert) von Nutzern entgegen, sowie deren Gesundheitszustand. Auf Grundlage dieser Daten kann das Backend automatisch Benachrichtigungen über infektiöse/immune Freundes- und Familienkreise senden und Risikogebiete darstellen. Erst in der App werden die Kontakte wieder einem Klarnamen zugeordnet.

Wem kommt dein Projekt zugute?

Hier möchten wir gezielt Freundes- und Familienkreise unterstützen, sich auf unbedenkliche Kontakte zu konzentrieren, somit Risikogruppen zu schützen und die Kurve auch langfristig flach zu halten. Manuell wäre dies alles sehr arbeitsintensiv, daher möchten wir die Benachrichtigungen mit einer App automatisieren.

Wie soll es mit dem Projekt jetzt weitergehen?

Auch die automatische Auswertung von Bewegungsprofilen ist mittelfristig denkbar. Wenn sich zwei Personen über mehrere Minuten am gleichen Ort begegnet sind und sich davon eine nachträglich als infiziert meldet, kann eine Benachrichtigung an die andere Person erzeugt werden, mit der Empfehlung zur Quarantäne.

ENGLISH:

What challenge are solved?

The challenge is to automatically identify second and third grade contacts so that they can remain in voluntary quarantine. Knowing the state "tested positive" and "cured" (immune) becomes particularly relevant when social distancing measures are relaxed again.

What is your solution and how does it work?

We are developing at least two components for this:

  1. the client (smartphone app) fulfils two tasks: On the one hand the user can report his own state of health, on the other hand he can mark his friends/family in the app and share his own transaction data. Here we make sure that all data is stored anonymously in the backend.

  2. the backend accepts contact data (anonymized) and movement profiles (also anonymized) of users, as well as their state of health. Based on this data, the backend can automatically send notifications about infectious/immune friends and family, and represent risk areas. Only in the app the contacts are assigned to a clear name again.

Who benefits from your project?

Here we want to help friends and family to concentrate on harmless contacts, thus protecting risk groups and keeping the curve flat in the long run. This would all be very labor-intensive manually, so we would like to automate the notifications with an app.

How do you want to proceed with the project now?

The automatic evaluation of motion profiles is also conceivable in the medium term. If two people have met at the same place for several minutes and one of them subsequently reports as infected, a notification to the other person can be generated, with a recommendation for quarantine.

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