Locoronando

Locoronando ist eine Plattform für lokale Nutzer und Händler, mit der man Anbieter in seiner Nähe durch Bestellungen unterstützen kann. Diese können entweder geliefert oder ggf. selbst abgeholt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Benutzerfreundlichkeit, damit sich auch "analoge" und nicht Technik-affine Händler registrieren können.

Wir orientieren uns an dem monolitischen Konzept bei der Softwarearchitektur. Unsere Web-Oberfläche wurde mithilfe von Vue.js implementiert. Für das Backend wurde die Programmiersprache Java verwendet, schließlich wurde dazu noch das Framework Spring verwendet.

Inspiration

Ein Freund eines Teammitglieds ist Inhaber einer Pizzeria und muss im Zuge der Corona-Pandemie sein Lokal schließen. Trotz alledem bietet die Gastronomie die Bestellung und Lieferung von Gerichten an. Das wird allerdings ausschließlich über einen Flyer an der Türe des Lokals kommuniziert.

Daher war der initiale Gedanke eine zentrale Plattform zu entwickeln, die lokale Gastronomien auflistet und eine Schnittstelle für Bestellungen liefert. Dank weiteren Interessenten und Diskussionen wurde das Konzept von Gastronomien auf allgemeine Händler abstrahiert.

Was bietet das Projekt?

Das Projekt bietet eine zentrale Plattform für Händler und Kunden. Genauer: Die Händler können sich registrieren und ihre Produkte ins System einpflegen, während Kunden die Händler in ihrer Nähe suchen können.

Um die Nutzung möglichst einfach zu halten haben wir eine Web-Anwendung entwickelt, die von jedem Endgerät aufgerufen werden kann.

Händler

Inhaber können ihre lokalen Geschäfte eintragen und registrieren. Nach einer (vorerst) manuellen Freischaltung ist der Händler für Kunden zu finden. Damit der Kunde weitere Informationen zu dem Händler erhalten kann, soll der Inhaber weitere Informationen zu seinem Geschäft angeben können. Dies beinhaltet u.a Lieferradius und eine Liste an angebotenen Produkten.

Kunden

Kunden erhalten anhand ihrer PLZ eine Liste aller registrierten Händler in ihrer Nähe. Falls der Kunde nun ein Produkt bestellen möchte oder ein Anliegen hat, kann er eine Anfrage an den Händler senden. Durch diesen informalen Chat zwischen Händler und Kunde kann man flexibel (was gerade jetzt! sehr wichtig ist) kommunizieren und einen Liefertermin ausmachen. Ebenso wird dadurch keine dritte Logistik-Instanz gebraucht, die den Service deutlich unübersichtlicher und komplexer machen würde.

Wie kann ich das Projekt bauen?

Das Projekt besteht aus Frontend (Vue.js) und Backend (Spring). Durch bereitgestellte Dockerfiles lassen sich beide Komponenten ohne Probleme bauen und ausführen. Für weitere Informationen besuche unsere Orga auf GitHub.

Schwierigkeiten

Glücklicherweise traten in den letzten Tagen keine konzeptionellen Probleme auf, da wir sogar schon so eine ähnliche Idee eingereicht haben und uns entsprechend informiert hatten.

Die größte "Problematik" war ein Aspekt der Kommunikation. Denn obwohl wir alle von dem Gleichen sprachen, heißt es nicht direkt, dass es auch das Selbe war. Aber durch weitere Nachfragen konnten wir auch diese Missverständnisse ausräumen.

Errungenschaften

Aus unserer Sicht gibt es zwei grundsätzliche Errungenschaften:

Zum einen haben wir uns nochmal intensiver mit Problemen und deren Lösungen zur Zeiten der Corona-Pandemie auseinander gesetzt.

Und zum anderen konnten wir nochmals unsere Team-Fähigkeiten, Soft-Skills und das technische Wissen ausbauen.

Unsere Lösung sticht heraus durch die einfache Bedienung, auf die wir sehr viel Wert gelegt haben. So wollen wir möglichst viel Händler und Kunden erreichen und diesen damit unter die Arme greifen.

Auch die Gestaltung der Anfragen und Angebote ist so konzipiert, dass möglichst jeder ohne großen Aufwand die Plattform benutzen können, denn man kann z.B. eine bereits vorhandene Speisekarte als PDF einbinden und muss nicht seine ganzen Gerichte einzeln eintragen.

Wir haben uns außerdem für eine komplett neue Lösung entschieden, da uns der Aspekt Open-Source sowie auch das Thema keine Provision sehr am Herzen lag. Denn es existieren schon andere Lösungen dieser Art, aber in der aktuellen Situation sind die meisten schon so oder so nicht einer besonders aussichtsreichen, finanziellen Lage. Eine Provision würde das ganze noch verschärfen.

Wie geht es weiter?

Durch den Prototypen konnten wir uns einen guten Überblick über die Thematik verschaffen. Ebenso haben wir bereits erste Funktionen weiter ausgeführt und implementiert. Allerdings handelt es sich nach wie vor um einen Prototypen, der in 48 Stunden noch nicht jeden Teilbereich abdeckt.

Wir haben viel Wert auf eine gute Dokumentation gesetzt. Dementsprechend ist trotzdessen, dass das Backend kaum angebunden ist bisher, fast die gesamte Schnittstelle im GitHub Wiki dokumentiert.

Wer trotzdem gerne eine Live Demo ausprobieren möchte, darf sich die hier gerne ansehen.

Angetrieben von der Inspiration wird eine Weiterentwicklung angestrebt, die weitere Features aufnimmt. Gerne freuen wir uns über Interessenten, die mitwirken möchten!

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