logbook.social

Inspiration
Als Inspiration diente uns die Tracking-App TraceTogether aus Singapur und auch die vielen schon ähnlichen Ideen von anderen tollen Menschen. Wir haben aber auch uns von Datenschützern inspirieren lassen, da Datenschutz auch in Zeiten einer Pandemie immernoch sehr wichtig sind.
Wie es funktioniert
Auf unserer Landing Page stellen wir auch nochmal die App mit ihren Features vor und beantworten auch Fragen.
Grundbaustein der App ist das Eintragen sozialer Begegnungen. Dazu kann man einfach sein Adressbuch importieren und dann soziale Begegnungen eintragen. Eine Begegnung ist dann eine von 3 Möglichkeiten:
- Direkter Kontakt
- Selber Raum
- 2m Abstand
Mit dieser Information ist es dann möglich im Falle einer Covid19-Statusänderung viel einfacher herauszufinden, ob man offiziell eine Kontaktperson der Stufe 1 oder 2 ist (laut der offiziellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts).
Anderes Hauptmerkmal der App ist das einfache Teilen einer Statusänderung an ausgewählte Kontakte. Hierbei war es uns wichtig, dass der Status einer jeweiligen Person nie auf einem Server gespeichert wird. Außerdem hat man immer im Blick, wer von den Kontakten gerade Zugriff auf den Status von dir hat.
Allgemein haben wir uns viel auch mit dem UX Design beschäftigt, um die App so intuitiv wie möglich zu gestalten.
Wie lief der Hackathon bei uns ab
Freitag abend haben wir uns zusammen gefunden und erstmal überlegt, welche Idee wir umsetzen wollen. Idris hatte diese Idee eingereicht, aber wir waren auch offen für andere coole Ideen. Jeder hat ja mitbekommen, mit was für Dimensionen an Andrang wir es hier zu tun hatten und waren auch erstmal überwältigt.
Als es klar war, dass wir diese Social Contract Tracker App umsetzen wollten, hat sich Idris direkt noch Freitag Nacht daran gesetzt und die umgesetzt. Parallel dazu hat Adrian schon die ersten Mockups direkt in Flutter-Code verwandelt. Um 3 Uhr hat Idris dann auch sein Werk rausgetweetet und wir sind allesamt schlafen gegangen. Nach dem Schlafen ein direkter Motivationsschub, der Tweet von Idris hatte um die 50 Likes erreicht.

Voller Motivation haben wir uns also weiter ans Werk gemacht, Adrian am Flutter-Code, Idris am Designen und Alex am Backend, gegen 18 Uhr konnte Idris wieder ein Update heraustweeten. Weiterhin haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir sicherstellen können, dass wir so wenig Daten wie möglich speichern, ohne viel Funktionalität in Kauf zu nehmen. Es wurde wieder bis in die Nacht gewerkelt. Fokus war es die Kernfunktionalität der App sicherzustellen.
Am Sonntag ging es weiter, wir hatten endlich einen Namen: logbook.social. Idris hat direkt sich an den Entwurf des Logos gemacht und Alex hat sich um die Landingpage gekümmert. Adrian wie immer in Flutter zu finden. Zwischendrin haben wir auch noch weitere Funktionen hinzugefügt: Erkennen von Leuten, die auch die App installiert haben. Dazu wird nur die Handynummer der jeweiligen Person auf dem Server gespeichert, weitere Infos aber nicht. So kann sicher gestellt werden, dass nicht versehentlich sensittive Infos wie der Covid-Status geleakt werden.
Gegen Nachmittag hat sich Idris an das Video gemacht, denn Deadline war ja um 18 Uhr. Video-Produktion ist hart! Da sollte man auf jeden Fall mehr Zeit einplanen. Unbeirrt davon hat Adrian weiter an der App gebastelt, die Profilansicht wurde implementiert, im Backend hat Alex noch das Versenden von Statusupdates an Kontakte implementiert.
Kurz vor der Deadline hat Idris noch einen animierten Splashscreen für den Appstart und Adrian das Onboarding implementiert. Eine Menge Arbeit haben wir hinter uns, es hat unheimlich viel Spaß gemacht, daran zu arbeiten und zu sehen, dass man Teil von etwas ganz großem und tollen Ding ist. Als allerletztes hat Idris noch eine custom Loadingspinner gemacht mit dem "g" von "logbook".
Challenges die uns begegnet sind
- Die App so datensparsam wie möglich zu machen, ohne dafür Funktionalität in Kauf nehmen zu müssen
- Das Backend mit Google Firestore aufzusetzen, ein Novum für uns
- Den Scope der App passend zu wählen, um was vorzeigbares am Ende des Hackathons zu haben
- Videos in kurzer Zeit zu produzieren ist ganz schön schwer
Auf was wir stolz sind
Wir haben echt viel hinbekomen mit unserem kleinen Team von 3 Personen:
- Eine lauffähige Flutter-App für iOS und Android
- Ein eigenes Logo und einen Splashscreen
- Eine Landingpage mit E-Mail-Signup für Alpha-Tester
- Ein Backend mit Telefonnummer-Authentifizierung mit SMS-Code
- Ein user-freundliches Onboarding der App
Was wir gelernt haben
Ein 90-Sekunden-Video zu produzieren, dauert länger als man denkt! Da haben wir uns echt ein wenig verschätzt. Wir haben die Zeit stattdessen ins Entwickeln gesteckt, was ja auch nicht schlecht ist.
Mit Hilfe von Firebase kann man extrem schnell ein Backend für mobile Apps bauen, die Telefonnummer-Authentifizierung ging ziemlich schnell und ist hoffentlich auch gut skalierbar.
Alles auf einmal zu machen kann auch manchmal überwältigend sein, Pausen zum Durchatmen sind auch in einem Hackathon wichtig!
Was noch fehlt
- Das Verschicken der Statusänderung an Kontakte ist noch nicht ganz implementiert.
- Kleine Bugfixes
- Ein richtiger Release Build ohne Bugs :D
Was steht als nächstes an für logbook.social
Die APKs und IPAs zum Testen hochladen
Hoffentlich können wir bald eine Alpha-Phase starten für interessierte Nutzer, um die App auf Herz und Nieren zu testen. Natürlich würden wir uns auch mega freuen, wenn das Projekt Menschen hilft und vielleicht sogar auch Leben rettet.
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