Das ist EMMA

EMMA

Von der Corona-Krise in eine familiäre Krise geraten und niemand ist da? An wen wenden sich knapp 11,4 Millionen Eltern mit Fragen, Sorgen und Ängsten, wenn alles zu hat?

Trotz Schließzeit keine Wartezeit und Orientierung in der Beratungslandschaft. Das verspricht EMMA, unsere Eltern Mutmach Messenger App, die Eltern einen schnellen Kontakt zu professionellen Berater:innen ermöglicht. Und das ganze in Form einer intuitiv bedienbaren und lebensweltnahen App. (Gesellschaftlicher Mehrwert)

Online-Beratung ist nicht neu, aber EMMA bringt diese auf ein neues Level. EMMA ist übersichtlich gestaltet, man muss sich nicht anmelden und keine Kontakt- oder Rückmeldezeiten abwarten. Und dazu können Ratsuchende auch per Voice-Call oder Videochat mit ihrem EMMA:Buddy Kontakt aufnehmen. Das kann vor allem bei Sprachbarrieren sehr nützlich sein. (Innovationsgrad)

Für ca. 11,4 Millionen Familien in Deutschland kann EMMA eine wichtige Lotsenfunktion einnehmen, um so frühzeitiger Hilfen zu ermöglichen und somit Krisen zu verhindern. Kostenlos zu jeder Zeit. (Skalierbarkeit)

Unkompliziert einen digitalen Kontakt zu professioneller Beratung für 11,4 Millionen Eltern in Deutschland ermöglichen - das ist unsere Mission!

Was inspiriert uns an EMMA?

Schon seit längerer Zeit beschäftige ich mich als Erziehungswissenschaftlerin mit der Frage, wie Eltern kurzfristig professionelle Beratung erfahren können – ohne Wartezeiten und intuitiv an ihrer Lebenswelt ausgerichtet. Insbesondere in dieser Zeit soll EMMA diese Brücke zwischen Eltern und Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe schlagen.Nina
Es war ne Idee, die man nicht (wie die meisten anderen Ideen) einfach durch die Nutzung einer schon existierenden, gut ausgebauten App lösen kann und es stand jemand dahinter, der wirklich Ahnung hat, was benötigt wird und was nicht. Außerdem ist die Beratung durch diese App eine langfristige Lösung, die vielen Menschen helfen könnteAlicia
Ich weiß, dass meine Schüler und ihre Eltern jetzt eine sehr schwere Woche hinter sich haben und ich hoffe inständig, dass sich die Eltern Hilfe holen.
Mit der App wollen wir diesen Eltern niederschwellig entgegen kommen. Das wird viele Eltern entlasten. Dabei möchte ich mithelfen.
Birgit
Ich bin Vater von zwei Kindern und arbeite ausschließlich im HomeOffice. Es ist nicht immer einfach meinen Kindern, meiner Frau, mir selbst und der Arbeit gerecht zu werden. Es gibt manchmal sehr herausfordernde Situationen bei denen ich bereits gerne um Hilfe gebeten hätte, aber aktuell gibt es keinen schnellen und einfachen Zugang.
EMMA trifft also genau ins Schwarze und ich bin mir ganz sicher, dass ich damit nicht alleine bin.
Florian
Als Sozialarbeiterin im Jugendamt erlebe ich gerade, wie diese Krise eine Ratlosigkeit im Hilfesystem hervorruft. Die Kontaktaufnahme ist kompliziert und es drohen schwerwiegende langfristige Folgen.
Die App bietet hier als Schnittstelle eine gute Lösung.
Hanna
Ich bin selbst erst vor 3 Monaten Mama geworden und arbeite bereits sein einer Woche wieder im HomeOffice. Ich kann mir gut vorstellen, dass Schlafentzug, die Isolation und den Job unter einen Hut zu bringen einen manchmal an seine Grenzen bringt. Die Kleinen können nichts dafür und man will sie den Stress nicht spüren lassen, aber man ist eben auch "nur" Mensch.
EMMA nimmt die Hürde sich an eine Behörde wenden zu müssen und leistet im Notfall sehr schnelle Unterstützung.
Patricia
Ich wollte meine Fähigkeiten sinnvoll zur Lösung von Problemen in dieser Krise einsetzen. Das das daraus entstehende Produkt auch außerhalb dieser Kriese Verwendung finden kann und eine Erleichterung darstellt ist für mich ein großes Plus und zusätzliche Motivation.Simon
Meine Intention ist, mit einfachen Lösungen Kindern ein gewaltfreies Leben in Freude und Leichtigkeit zu gewährleisten.
Mit der EMMA Messenger App erhältst Du die Lösung für ein harmonisches und friedliches Familienleben, ob vor - in - oder nach einer Krise!
Sumara

Was kann EMMA?

Das Herz der App ist das Netzwerk an professionellen Berater:innen bestehend aus Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, unseren sogenannten EMMA:Buddys, die Eltern bei kleinen und großen Fragen im Messenger sofort zur Seite stehen, zuhören, beraten und an lokale Beratungsstellen weiterleiten können. Weitere Features sind eine Standortkarte, auf der wichtige Beratungsstellen im Umkreis angezeigt werden, sowie der Tipp des Tages, in dem Inhalte zu Erziehungs- und Gesundheitsthemen täglich aktualisiert werden.

Warum heißt EMMA eigentlich EMMA?

"Warum habt ihr euch für den Namen entschieden?"
"Ach, Flo ist irgendwie morgens noch nicht richtig wach gewesen und hat irgendwas auf Trello gepostet…"

Und das war folgendes ...

  • weibliche Namen werden immer verwendet, wenn eine Technologie besonders approachable wirken soll (siehe fast alle Sprachassistenten, die existieren)
  • da die Akronyme in diesem Fall meistens für irgendwas mit „App“ stehen, haben sie als letzten Buchstaben auch ein A

EMMA steht also für „Eltern Mutmach Messenger App“

How we built it

Unsere Applikation ist eine Webseite, die sowohl auf Desktops als auch Smartphones ausgelegt ist. So kann man sich von allen Geräten unser Angebot ansehen. Die Webseite hat ein Front- und Backend in Javascript, mit dem VueJS Framework im Frontend. Wir wollten einen möglichst kleinen Technologiestack haben, damit nach uns Leute schnell einsteigen können und nur Javascript und VueJS können müssen. Außerdem ist VueJS leicht zu lernen. Als Datenbank nutzen wir Firebase, da die ihre Server in Deutschland haben, was wichtig für eine Seite mit sensitiven Daten zur Beratung von Menschen ist.

Das waren unsere Herausforderungen

Bei der Entwicklung hatten wir vor allem ein Problem mit der Kommunikation zwischen der Firebase Datenbank und dem Rest der Applikation, weil wir damit noch nicht so viel Erfahrung hatten. Für die Karte, die eigentlich anzeigen sollte, wo in der Nähe Hilfeeinrichtungen sind, hatten wir leider keine Zeit mehr, da es für uns aktuell keine Priorität hatte, da wegen Corona die meisten eh zu sind. Der Code dafür ist aber da, also kann es ganz leicht weiterentwickelt werden. Neben der technischen Entwicklung lag für uns eine große Herausforderung am Wochenende darin, ein professionelles und ehrenamtliches EMMA:Buddy-Netzwerk aufzubauen. Durch öffentliche Aufrufe über Social Media hatten wir einen großen Anlauf an Fachkräften, die sich als EMMA:Buddy engagieren wollen.

Darauf sind wir stolz

Auf uns

ThisIsUs

Was haben wir gelernt?

Egal wie unterschiedlich die Backgrounds sind und somit manchmal die Sprache, die man spricht
- wenn alle an eine Idee glauben kommt was Geiles raus!

Unsere Meilensteine

  • Konzept steht
  • Erste Scribbles der App werden auf Papier gemalt
  • Erste Deployments auf https://wirvsvirus-007.firebaseapp.com/#/
  • Mit ersten Versuchen des Designs nimmt die WebApp hübsche Formen an
  • Wir starten Aufrufe über WhatsApp, Twitter, Jupaneos und Slack für Berater:innen und Tester:innen. Wir sind überwältigt vom Feedback der Fachkräfte, die sich an EMMA beteiligen wollen.
  • Wir haben eine neue Kontaktmöglichkeit - eine eigene Gmail Adresse emma.hackathon@gmail.com, um die EMMA:Buddys zu koordinieren.
  • Da von den Fachkräften viele Fragen eingehen, richten wir die FAQs ein, um die wichtigsten Fragen zu beantworten https://bit.ly/EMMAFAQ
  • Es gibt eine Typeform, in die unsere Berater die Informationen für ihr Profil eingeben können https://bit.ly/EMMABUDDY
  • Das irre heiße weiterentwickelte Design wird in die WebApp eingearbeitet
  • Richtig coole Comics erreichen uns für unser Video, damit unsere Idee einfach verstanden wird (done by Aike Arndt, Illustrator und Comiczeichner, http://www.aikearndt.de/)
  • Wir haben eine Möglichkeit Feedback zu unserer App einzuholen https://bit.ly/EMMAFeedback
  • Wir bekommen kurzfristig einen super Cutter für unser Video (done by Gabriel Wilde, Fullservice Filmproduktion, https://momentifilm.com/)
  • ...die Feature Implementierung läuft bis zum Schluss auf Hochtouren

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