Herausforderung: Wir brauchen ein Umdenken bei Prüfungen!

Bildungseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, Lehre im Digitalen umzusetzen. Ein Jahr nach Beginn der Pandemie scheint es jedoch immer noch wenige Lösungen dafür zu geben, wie Prüfungen innovativ und abseits altbekannter Präsenzformate durchzuführen sind.

Unsere Lösung

Lernenden und Lehrenden die Vielfalt alternativer Prüfungsformen aufzeigen, sie mit bestehenden Initiativen vernetzen und zum Weiterentwickeln aktivieren - wir haben einen Prototyp zum “Prüfungsformen-Matching” erarbeitet, der genau dies unterstützen soll. Die Steckbriefe für unterschiedliche Prüfungsformen werden im weiteren Prozess in Maker Spaces und fachspezifischen Think Tanks entwickelt.

Zielgruppe

Lehrende und Lernende aller Fachrichtungen, sowie Hochschul- und Fachdidaktiker*innen. Sie sollen innovative Prüfformate anwenden, weiterentwickeln und multiplizieren.

Wie schaffen wir den Wandel?

Wir sehen die Lösung zweigleisig: zum einen müssen Studierende und Lehrende zum Themenkomplex „kompetenzorientiertes Prüfen“ informiert bzw. befähigt werden, um vom Altbekannten loszukommen. Zum anderen gilt es, Studierende, Lehrende und andere Stakeholder zusammenzubringen, um Alternativen zu entwickeln. Maker Spaces und fachspezifische Think Tanks können hierfür ein erster Ansatz sein. Wir sehen die Pandemie als Chance dafür, dass endlich tiefgreifende Veränderungen im Prüfwesen möglich sind. Hierzu müssen jedoch alternative Prüfformate entwickelt werden, welche ohne Präsenz auskommen und gleichzeitig sowohl barrierearm als auch Datenschutz und Privatsphäre von Studierenden wahrend sind.

Unsere Vision

Wir setzen uns für ein innovativ-kreatives Prüfungssystem ein, in dem Prüfungen nicht mehr wissens-, sondern kompetenzorientiert sind sowie hochschuldidaktisch fundierte Curricula entwickelt werden und Self-Assessments (somit die persönliche Weiterentwicklung durch das Studium) im Fokus von Lehre und Prüfungen stehen.

Was brauchen wir dafür?

Für das Vorhaben, innovative Prüfformate abseits der Präsenz zu entwickeln, benötigen wir Akteur*innen aus dem Bildungsbereich, die genauso motiviert und interessiert daran sind, dieses Projekt voranzubringen. Hierbei sind Studierende und Lehrende gleichermaßen gefragt. Da es aufgrund der unterschiedlichen Fachkulturen und unterschiedlichen Lehrinhalte durchaus gravierende Unterschiede zwischen beispielsweise den Technik-/Naturwissenschaften, Gesellschafts-/Geisteswissenschaften oder den musischen/künstlerischen Wissenschaften gibt, sollten entsprechend Menschen aus den verschiedensten Fachrichtungen zusammenkommen. Denn diese können die Lehrinhalte und damit verbunden mögliche Prüfformate am besten abschätzen. Daneben ist Expertise in Form von Personen, die sich mit Didaktik und vor allem digitaler Didaktik auskennen, sinnvoll. Auch Entwickler*innen von Lernplattformen und anderen digitalen Tools sehen wir als sinnvolle Ergänzung an. In einem nächsten Schritt ist zudem auch rechtliche Expertise einzuholen, sowohl hinsichtlich datenschutzrechtlicher Aspekte als auch eventuell hinsichtlich des Prüfungsrechts.

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