Problem

Die hocheffizienten, tradierten internationalen Lieferketten stellen sich in der aktuellen Krise als wenig resilient heraus. Schutzmasken, Erweiterungen von Türklinken zum freihändigen Öffnen, Kleinteile für medizinische Geräte - im Kampf gegen die Auswirkungen von Covid-19 werden immer mehr Gegenstände unkonventionell und schnell produziert werden müssen, um den steigenden Fallzahlen und daraus resultierenden Engpässen gerecht zu werden.

Lösung

print2protect bietet eine Plattform, über die Industrie und Maker ihre Kapazitäten teilen können. Im Fokus steht aktuell eine kleine Auswahl von Produkten für systemrelevante Bereiche mit hohem Bedarf in der jetzigen Situation.

Das funktioniert so: Die Supermarktleiterin Alice hat mit Ausfällen unter ihren Mitarbeitern zu kämpfen. Um weiterhin eine sichere Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten ist das verbleibende Personal besonders zu schützen. Leider sind sowohl beim Baumarkt als auch beim Ausstatter Schutzmasken ausverkauft. In ihrer Not setzt Alice eine Anfrage über 30 Schutzmasken auf der print2protect-Plattform auf. Wenige Sekunden später setzen sich in Kellern, Dachböden und Fabrikhallen in ganz Deutschland 3D-Drucker in Bewegung, um dem Auftrag nachzukommen. Den regional gefertigten Teil der Masken kann Alice gleich am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit einladen, der Rest folgt über den Nachmittag über verschiedene Lieferdienste oder Kuriere.

Proof of Concept:

Wir arbeiten in unserem Hackathon Projekt mit zwei Nutzergruppen die wir als Maker und Taker bezeichnen. Die Produktpalette beschränkt sich vorerst auf Gesichtsschutz (Bauart) und Freihand-Türöffner (Bauart).

Taker:

Der Anforderer hat auf der Plattform eine Übersicht bestellbarer Produkte zur Prävention und zum Schutz vor Corona/COVID-19. Die Produkte werden dem Anforderer zugeschickt oder können beim Maker abgeholt werden.

Maker:

Die Plattform ermöglicht es, sich als Maker zu registrieren um ihre 3D-Druck oder ggfs LaserCut Ressourcen zur Verfügung zur stellen. Nach der Registrierung haben Maker einen Zugriff auf den Produktkatalog. Hier können sie angeben, in welcher Zeit sie wieviel der jeweiligen Produkte produzieren können.

Plattform Funktionalitäten:

  • Umkreissuche nach lokalen Produktionsorten / Makern
  • Die angefragte Produktmenge kann auf mehrere Produzenten verteilt werden

Wichtige Links:

Unsere Team Journey während des Hackathon

Freitag 20.03.2020

  • Start in den Hackathon mit allgemeiner Verwirrung aber trotzdem Bock auf anpacken
  • Über Umwege im Slack Channel der Challenge “5 Hilfsmittelverteilung” zum favorisierten Projekt “470” zusammengefunden
  • Der erste Abend war besonders spannend, da viele Teilnehmer zusammenkamen die sich vorher nicht kannten
  • In einem dreistündigen Call wurden Ideen und Vorstellungen auf einen Haufen geschmissen und heraus kam die Vision für print2protect

Samstag 21.03.2020

  • Morgens um 10:00 Uhr fand der erste CheckIn Call mit dem neuformierten Team statt
  • Die erste Aufgabe bestand darin dem Projekt eine Identität in Form eines Namens und Logos zu geben
  • Im Anschluss wurde kollaborativ die User Journey erarbeitet
  • Nach der Aufteilung in kleinere Gruppen wurden Themen wie Prozesslogik, Social Media, Inhalte für die Plattform und Prototyping bearbeitet
  • Über den Tag verteilt fanden immer wieder kurze Update Calls statt
  • Der Tag endete mit einem letzten Sync Call und der Vorstellung des bis dahin erstellten Clickdummy sowie Vorbereitungen für den Pitch

Sonntag 22.03.2020

  • Auch der Finaltag startete mit einem morgendlichen CheckIn Call um die restlichen Aufgaben zu besprechen
  • Über den Tag verteilt wurde unter Hochdruck an der Pitch-Präsentation und dem daraus folgenden Video sowie dem Clickdummy gearbeitet
  • Parallel wurde ein Onlineformular auf der Domain freigeschaltet mit deminteressierte Maker, Taker und Unterstützer ausfindig gemacht werden sollen
  • Um die Deadline für das Pitch-Video einhalten zu können, wurden die Ressourcen schlussendlich nochmal gebündelt
  • Nach der Einreichung ging es trotzdem weiter um auch die DevPost Page mit allen Inhalten zu befüllen

Auszüge aus unserem erstelltem Material

In Trello haben wir unsere Ideen textlich festgehalten

Trello

Mural wurde als kreatives Whiteboard verwendet

Mural Mural Mural

Adobe XD wurde zur Erstellung unseren Klick-Dummies verwendet

Click Dummy

Weitere Hilfsmittel zur Organisation waren Google Drive, Typeform und Whimsical

Collage

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