Warum?

Viele Menschen wollen helfen. Allerdings ist die Koordination schwierig und Leitstellen wie 110 oder 112 sind für Notfälle vorgesehen. Die Hilfsorganisationen in Deutschland sind etabliert und gut aufgestellt. Jedoch ist die Hürde in der aktuellen Situation freiwillig zu helfen immens hoch. Die Auswahl einer bestimmten Organisation fällt vielen am schwersten. Junge Menschen können solche Punkte abschrecken. Wir wollen das ändern!

Was ist we.help?

we.help ist eine zentrale Plattform, über die Hilfsorganisationen anfallende Aufgaben an hilfsbereite Menschen weitergeben/verteilen können. Hierzu registrieren sich Freiwillige auf der Plattform mit einer App. In diesem Zug werden ihnen mögliche Bereiche vorgestellt und sie können auswählen wo sie mitmachen wollen. Die Registrierung beinhaltet auch eine Verifizierung via elektronischem Personalausweis oder via Video-Ident Verfahren und Lernmaßnahmen bezüglich Kodex und wichtigen Regeln. Hilfsorganisationen können die Plattform nutzen, um auf den Pool von Freiwilligen zuzugreifen. Sie können Aufgaben delegieren und erweitern somit ihr Netzwerk stark. Aktuell sind beispielsweise folgende Aufgaben vorstellbar: für jemanden einkaufen, jemandem Essen liefern oder einfach mit jemandem telefonieren und so Seelsorge zu bieten.

Für die freiwilligen Helfer sehen wir eine App vor, über die sie sich zunächst registrieren müssen. Im Folgenden Bild ist der Prozess dargestellt: Registrierung

In hoher Auflösung kann das Bild hier abgerufen werden: link

Zunächst starten wir damit den Benutzer zu empfangen und ihm die Werte vorzustellen, die er akzeptieren sollte. Hier ist es uns wichtig abzubilden, dass freiwillige Arbeit für Hilfsorganisationen einen gewissen Verhaltenskodex erfordert. Aktuell nicht enthalten in den Wireframes, aber vorgesehen, sind Videos, die kurz und verständlich die entsprechenden Werte darstellen. Anschließend findet eine Registrierung statt, hier erheben wir verschiedene notwendige Daten wie Name, E-Mail Adresse, Postleitzahl, Telefonnummer und Geburtsdatum. Die Postleitzahl wollen wir insbesondere nutzen, um die Liste an möglichen Aktivitäten zu filtern.

Die Registrierung ist nun fast abgeschlossen, es fehlt aber noch der Ausweischeck. Wir gehen davon aus, dass genaue Daten zum Helfer erhoben werden müssen, da so beispielsweise Versicherungsthemen abgedeckt werden können. Hier kann die Plattform eine unangenehme Aufgabe komplett automatisiert übernehmen. Der Ausweischeck erfolgt via Video-Ident-Verfahren oder mit einem elektronischem Personalausweis. Natürlich kann der freiwillige Helfer auch auf die Prüfung verzichten, jedoch werden dann manche Aktivitäten nicht angezeigt, je nachdem welche Hilfsorganisation eine Aktivität veröffentlicht.

Bevor es nun losgehen kann, folgt die Auswahl der Aktivitäten, die den Helfer interessieren. Wir setzen auf Eigenmotivation, daher sehen wir eine solche Auswahl vor.

In der folgenden Ansicht sieht man den Prozess zur Auswahl einer Aktivität: Liste

In hoher Auflösung: link

Zunächst kann man eine Aktivität auswählen und nur die notwendigsten Daten einsehen. Nachdem man eine Aktivität anfordert, muss die Hilfsorganisation die Aktivität erst freigeben. Sie kann dann beispielsweise nochmal Rücksprache mit dem Hilfesuchenden halten. Der freiwillige Helfer erhält dann eine Push-Nachricht sobald er die Aktivität starten kann.

Schließlich die Ansichten für die Ausführung der Aktivität: Liste

In hoher Auflösung: link

Der freiwillige Helfer kann seine aktuellen Aktivitäten einsehen und eine Aktivität auch beenden. Falls es hier zu Unregelmäßigkeiten kommen sollte, gehen wir davon aus, dass der Hilfesuchende sich nochmals bei der Organisation meldet. Dann kann dem Problem gezielt nachgegangen werden.

Wie haben wir es gebaut?

Hier ist unser Architekturentwurf: Architektur

  • Wir haben eine App entworfen mit einem Clickdummy, die für die Helfer geeignet ist. Hierfür haben wir mit Balsamiq und FramerX gearbeitet.
  • Die Applikation für die Organisation funktioniert mit Desktop-Browsern und Smartphones (Responsive) und wurde mit Balsamiq entworfen und schließlich mit HTML und CSS zum Leben erweckt.

Herausforderungen

  • Wie bilden wir das Aufnahmeverfahren von neuen Mitgliedern bei Hilfsorganisationen innerhalb der Plattform ab?
  • Wie sind Freiwillige versichert?
  • Wie gestalten wir die Plattform so, dass auch ältere Freiwillige mit einbezogen werden?
  • Wie gestalten wir die Plattform so, dass sie von den Organisationen genutzt wird?
  • Wie halten wir Datenschutzvorschriften innerhalb der Plattform ein (Ausweisdaten, Daten von Hilfesuchenden)?

Was haben wir erreicht und auf was wir stolz sind

  • Wir haben es geschafft, aus den über 800 Themen ein Thema zu finden, mit dem wir uns identifizieren können.
  • Wir haben am Freitagabend bei 0 gestartet und es geschafft, uns sowohl in die Fachlichkeit von Notrufleitstellen und Hilfsorganisation einzuarbeiten als auch bereits konkrete Ideen zu entwickeln und diese auszuarbeiten innerhalb dieser kurzen Zeit.
  • Wir haben spontan viele Menschen erreichen können, die uns als fachliche Ansprechpartner dienten (z.B. Rettungssanitäter, Feuerwehrmänner, Mitglieder von Hilfsorganisationen, Vertreter von Mobile Retter).
  • Wir haben sehr gut als Team Remote zusammengearbeitet, durch Verwendung von Gruppenchats und Gruppenanrufen, Aufteilung konkreter Aufgaben in kleinere Gruppen, regelmäßigen Update Calls.
  • Wir haben es geschafft in der Kürze der Zeit einen Clickdummy zu erstellen für die Helfer App, erreichbar unter: http://wecanhelpapp.de.w00f3b5b.kasserver.com

Was wir gelernt haben

  • Leitstellen wie 110 oder 112 sind nicht dafür gedacht Anfragen, die keine absoluten Notfälle sind, weiterzuleiten an die Bevölkerung. Telefonleitungen müssen so schnell wie möglich wieder freigemacht werden für Notfälle. Leitstellen verweisen den Anrufer lediglich darauf sich bei Hilfsorganisationen zu melden.
  • Besonders bedürftige Menschen sind ältere Menschen. Für diese Menschen sind Hilfsorganisationen besser erreichbar als moderne Smartphone Apps.
  • Hilfsorganisationen haben oftmals einen Verhaltenskodex, an den sich die Mitglieder halten müssen zum Schutz der Hilfebedrüftigen. Die Information über einen solchen Kodex sollte bei der Registrierung neuer Helfer integriert werden.
  • Hilfsorganisationen haben meist wenig technisches Know-How.
  • Während des Hackathons haben wir auch neue Tools kennengelernt wie beispielsweise Vyond zur Gestaltung unseres Videos oder FramerX, mithilfe dessen wir die Wireframes erstellt haben.

Was kommt als nächstes für 04_Verteilung von HelferInnen - we.help

  • Hilfsorganisation als Partner finden
  • MVP implementieren
  • Marketingkampagne starten
  • MVP erweitern und skalieren
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Updates

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Der #WirVsVirus Hackathon neigt sich dem Ende zu und wir sind in den letzten Zügen unsere Story zu vollenden. Auf Youtube haben wir für unser Video inzwischen über 570 Aufrufe und 100 Likes. Wow, ihr seid echt fantastisch! Wer hätte gedacht, dass wir so unseren Hackathon heute beenden werden? Vielen Lieben Dank dafür! :) Uns hat es eine riesige Freude bereitet, in den letzten Tagen an der Challenge zu tüfteln und waren absolut begeistert von all der Unterstützung, die wir während der letzten 48 Stunden von verschiedensten fremden und bekannten Menschen erhalten haben. Besonders in so einer schwierigen Zeit ist es schön zu sehen, dass wir trotz der Distanz gemeinsam Tolles entstehen lassen können.

Für uns heißt es jetzt erst einmal warten auf das Ergebnis der Jury. Bis dahin könnt ihr uns gerne weiterhin durch das Teilen und Liken unseres Videos (https://www.youtube.com/watch?v=24sdmHwPyxY) unterstützen. Bis dahin, bleibt gesund! Euer we.help Team

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Wir haben hier ein kleines Update für euch: Unsere Idee wird immer konkreter. Balsamiq Mockups wurden ausgearbeitet und wir sind dran erste Wireframes für die Helfer Ansicht von unserer “We help” App zu erstellen unter Einsatz von FramerX. Daneben arbeiten wir fleißig an den ersten HTML Seiten der Webapplikation für die Ansicht der Hilfsorganisationen, diese werden sogar responsive sein! Für das 2 Minuten Video haben wir uns auch etwas cooles ausgedacht, seid gespannt :)

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Nachdem wir wie wild über unsere Idee vom letzten Update diskutiert haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir Hilfsorganisationen bei ihren aktuellen Herausforderungen unterstützen können. Unsere Vision: Entwicklung einer zentralen Plattform, über die Hilfsorganisationen anfallende Aufgaben an hilfsbereite Menschen weitergeben können. Warum diese Idee so toll ist? Deswegen:

  • Notrufleitstellen verweisen an Hilfsorganisationen, sofern kein ernster Notfall vorliegt
  • Hilfsorganisationen sind für ältere Menschen besser erreichbar als moderne Smartphone Apps
  • Hilfsorganisationen sind bekannt und ihnen wird vertraut

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Aktuell gibt es viele Menschen, die helfen wollen. Da bieten sich Hilfsorganisationen natürlich an. Im Austausch mit Mitgliedern von Hilfsorganisationen mussten wir allerdings feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, sich mal eben schnell dort zu registrieren und zu unterstützen. Können wir hier nicht etwas dazu beitragen? Gleichzeitig erhielten wir auch die Meldung, dass bereits viele Freiwillige einzelne Mitglieder einer Hilfsorganisation per Email und Telefon kontaktieren, um zu erfahren wie sie unterstützen können. Hier sehen wir unsere Chance, das Ganze einfacher und skalierbar zu gestalten! :O

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Update 1

Unsere Grundidee ist die Weiterleitung von Notrufen (112) an hilfsbereite Bürger, sofern Anliegen leicht gelöst werden können. Ist diese Idee überhaupt realistisch? Unsere Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter sagen Nein, da Leitstellen banale Vorfälle abblocken und an Hilfsorganisationen verweisen. Daher fokussieren wir uns jetzt auf Hilfsorganisationen.

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