Motivation
Durch die exponentielle Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-19) gerät die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und der gewohnte Lebensstil der Bundesbürger*innen an seine Grenzen. Der Mensch als soziales und nach Freiheit strebendes Wesen kann sich in Zeiten von Ausgangssperren Grenzschließungen und staatlichen Verboten nicht im gewohnten Maße verhalten. Die Erhaltung sozialer Kontakte wird täglich zur Herausforderung . Dieser Zustand trifft besonders Menschen, die nicht dazu in der Lage sind ausfallende soziale Kontakt durch die Nutzung sozialer Medien zu kompensieren. An dieser Stelle möchte das Projekt POSITIV-TROTZ-ISOLATION ansetzten, um Abhilfe zu schaffen.
Idee
Trotz zunehmender Angst und Unsicherheit soll ein positives Stimmungsbild in der Gesamtbevölkerung gefördert werden; Isolation und Einsamkeit sollte zugunsten eines Gemeinschaftsgefühls und gesellschaftlichem Zusammenhalt weichen. Eine verbindende gesellschaftliche Aktion hilft den Menschen, die Zeit in Einsamkeit und Isolation zu überdauern, ohne dass man die eigenen Vier-Wände verlassen müssen. Das Projekt errichtet hierzu einen Telefondienst mit individuellem Unterhaltungsprogramm. Teilnehmer*innen werden in Calls von max. 20 Personen eingeteilt. Das Programm wird eigens durch die Teilnehmer*innen gestaltet. Denkbar sind Diskussionen zu Fernsehprogrammen (Tatort-Klub, Kochsendungen, Dauerwerbesendungen ect.), gemeinsames Singen oder Gebete - Coronafreie Calls, um hoffnungsvolle Botschaften auszutauschen.
Funktionsweise
Es werden Zeitungsannoncen, Online-Werbung sowie TV-Spots geschaltet. Nutzer*innen oder deren Angehörige melden sich oder andere bei einer bundesweiten Telefonzentrale online oder telefonisch an. Hierbei wird bereits deren Präferenz zu verschieden Programm-Themen abgefragt. Eine Telefonschalte wird über Online-Dienste wie Zoom unter der Leitung einer Moderator*in umgesetzt.
Herausforderungen
- Wie ist die juristische Regelung nach DSGVO gestaltet, wie ist damit umzugehen?
- Kann ein Angehöriger auch die Nummer seines Verwandten registrieren?
- Gibt es evtl. staatliche Nummern wie 116/117, die zur Weiterleitung genutzt werden können?
- Administrativer Aufwand zu groß (Abhilfe durch Voice Bots)?
- Wer übernimmt Moderation und Programmdirektion?
Meilensteine
In kurzer Zeit mit wenigen Mitteln konnte unser kleines Projektteam einen Beitrag zum Kampf gegen Vereinsamung und soziale Isolation schaffen. Der Hackathon motivierte uns zur Zusammenarbeit und bot den richtigen Rahmen um in 48 Stunden kreativ zu werden!
- Kontakt zu lokalen Zeitungsverlagen sowie Gemeinden
- Anfrage beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie der Bundesnetzagentur
- Gespräche mit App-Entwicklern
Lerneffekte
- Komplexität des Themas
- Wertschätzung der Arbeit in Teams/ einer ganzen Community aus ~45.000 Bürger*innen
- Zusammenführung von kreativen Ideen
- Umgang mit neuen Online-Tools
Nächste Schritte
- Klärung der rechtlichen Fragen
- Erstellung eines Webinterface zur Registrierung (mockup)
- Spezialist*innen ins Team holen: - Webinterface - Datenbanken - Software Engineer - Jurist
Built With
- conferncing
- coronahilfeapi
- moderation
- videoscribe
- webinterface
- zoom

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