Konzept Best-Ager - "#Gemeinsam.Besser.Informiert"
Patennetzwerk: link
Konzept U25-jährige - "#SchnellerAlsCorona"
Vorgehensweise
Zusammenfassung
Die von der Regierung und den Medien zur Covid-19 Pandemie zur Verfügung gestellten Informationen und Anweisungen werden von einem relativ großen Teil der Bevölkerung aufgenommen und akzeptiert. Einige Zielgruppen passen ihr Verhalten allerdings nicht adäquat an, was sowohl sie selbst, ihr Umfeld als auch das gemeinsame Ziel “Flatten the Curve” gefährdet. Um einen möglichst großen Teil der Menschen in Deutschland ins Boot zu holen, schlagen wir eine zielgruppenspezifische Kommunikations- und Unterstützungsstrategie vor. Wir konzentrieren uns dabei vor allem auf zwei Zielgruppen:
- Personen, die die “konventionellen” Informationsquellen nicht voll nutzen können (z.B. Sprachbarriere, Informationen nicht einfach genug verfügbar (z.B. für Menschen hohen Alters), etc.)
- Personen, die die Informationen und Anweisungen nicht Ernst genug nehmen (vermutlich v.a. Personen U25 & Ü65)
Und schlagen eine dreiteilige Kommunikations- und Unterstützungsstrategie vor:
- #SchnellerAlsCorona: Einbinden von Influencer um die junge Generation über Social Media zu informieren - schneller als das Virus selbst.
- #Gemeinsam.Besser.Informiert: Aufbau eines Patennetzwerks mit eigener Website & Kommunikationsleitfäden, das vor allem die Zielgruppe der älteren Menschen und Menschen mit Sprachbarrieren proaktiv anspricht (z.B. über Telefon)
- #OhneSprachbarrieren: Nutzung von leichter Sprache und Aktivieren von Vereinen u.ä. für alte Menschen und Personen mit Sprachbarrieren
Ausgangssituation
Status Quo
- Ein Teil der Bevölkerung hält sich bereits an die vorgegebenen Maßnahmen und informiert sich regelmäßig über Änderungen
- Es gibt Gruppen (A), die derzeit nicht oder nur schwer erreicht werden, die sich aber auch an die maßgeblichen Richtlinien halten müssen (bspw. Ältere, die nicht über Internet oder Smartphones verfügen bzw. diese nicht bedienen können)
- Es gibt Gruppen (B), die derzeit erreicht werden aber die Warnungen und Hinweise ignorieren
- Es gibt Gegenbewegungen (C), die bewusst gegen die Richtlinien agieren (bspw. Coronaparties)
- Es gibt Gruppen (D), die sich als informiert ansehen, ihre Informationen aber aus ungesicherten Quellen heranziehen und somit als potentiell fehlinformiert eingestuft werden müssen
Warum machen wir das Projekt?
- Um die Zeit bis zur Markteinführung eines Impfstoffes zu überbrücken und die Auslastung des Gesundheitssystems möglichst gering zu halten, ist das Ziel der Bundesregierung die Infektionskurve abzuflachen - dazu müssen alle ihren Beitrag leisten
- Wir glauben, wenn wir es schaffen alternative Informationskanäle zu definieren und neue Erklärungsmethoden zu finden, können wir die oben genannten Gruppen erreichen und zum “Mitmachen” bewegen
Schlüsselfrage
“Warum schaffen wir es nicht, die notwendigen Informationen flächendeckend zu vermitteln und gemeinsam in der aktuellen Krisensituation an einem Strang zu ziehen?”
Projektziele
Qualitativ
- Alle verstehen die aktuelle Entwicklung / Ausbreitung des Virus und die damit verbundenen Konsequenzen
- Alle verstehen und akzeptieren die festgelegten Maßnahmen
- Einsicht, dass jeder einen Beitrag leisten kann und muss
- Blaupause für künftige Krisensituationen schaffen
Out of Scope
- Gruppen, die wir nicht überzeugen können (z.B. Gruppierungen mit extremen politischen Gesinnungen)
- Aus zeitlichen Gründen werden die Gruppen C “Gegenbewegungen” und D “Fehlinformierte” vorerst nicht näher betrachtet
Betroffene / Stakeholder
Betroffene
- Isolierte Menschen (durch Krankheit, Armut, freiwillige “Nomaden”)
- Ältere Menschen (>70)
- Gruppen ohne Zugang zu Informationen (kognitiv, emotional)
- Nicht-Muttersprachler
- Menschen mit speziellen Kommunikationsbedürfnissen (bspw. blind, gehörlos)
- Obdachlose und Wohnungslose
- Angehörige von Antibewegungen
Stakeholder
- Soziale Einrichtungen (Obdachloseneinrichtungen, Tafeln)
- Sozialarbeiter
- Altenheime, Einrichtungen für “Betreutes Wohnen”
- Kirchen u.ä.
- “Ehrenamtler”
- (Staatliche) Einrichtungen für Flüchtlinge
- Vereine
- Dachverbände der Religionsgemeinschaften
- Peergroups
- Vertrauenspersonen
Erfolgsfaktoren
- Klare Definition Begriffen
- Ausgangsbeschränkungen
- Quarantäne (häusl./empf./gezwungen/ärztl./…)
- Quellensicherung
- Fake-News Differenzierung/Aufklärung/Sachliche Auseinandersetzung
- Fake-News Differenzierung/Aufklärung/Sachliche Auseinandersetzung
- Ansprache/Kommunikation
- Wertschätzung/Verständnis anderer Meinungen
- Ansprache sowohl auf der rationalen als auch der emotionalen Ebene
- Handlungsanweisungen
- Bundesweite Regelung
- Glaubwürdigkeit/Authentizität/Gemeinschaftsgefühl
- Föderalismus kontraproduktiv, “cherry picking”
- Glaubwürdigkeit/Authentizität/Gemeinschaftsgefühl
Problembaum
link!
Fokus Zielgruppen A & B
Gruppe A
“Es gibt Gruppen (A), die derzeit nicht oder nur schwer erreicht werden, die sich aber auch an die maßgeblichen Richtlinien halten müssen”
Zielgruppendefinition
Wer?
- Personen, welche die verfügbaren “konventionellen” Informationsquellen nicht nutzen
- Flüchtlinge/Menschen, die Sprachbarrieren haben und sich in Ihrer Heimatsprache informieren/oft nur Social-Media
- Rentner/innen, die aufgrund des hohen Alters eine klare, strukturierte, leicht verständliche Info benötigen
- Ggf. Kinder, die nur über Eltern / Kinderprogramm aufgeklärt werden
Wieviele?
Warum?
- Zielgruppe hat keinen Zugriff auf klassische Medien
- Zielgruppe hat Zugriff auf klassische Medien, nutzt diese aber nicht zur Informationsbeschaffung
- Zielgruppe hat Zugriff auf klassische Medien aber Informationen sind nicht zielgruppengerecht aufbereitet
Welche Herausforderungen?
- Sicherstellung der Erreichbarkeit, sowohl “physisch”, inhaltlich als auch emotional
- Identifizierung der Zielgruppe (z.B. Wohnort, Populationen) → Ableitung zielgruppengerechter Ansprache / Maßnahmen
Guppe B
“Es gibt Gruppen (B), die derzeit erreicht werden aber die Warnungen und Hinweise ignorieren”
Zielgruppendefinition
Wer?
- Alle Gesellschaftsschichten vertreten
- Häufung bei U25 und Ü65 Jährigen (Annahme) → Unser Fokus!
- Häufung bei U25 und Ü65 Jährigen (Annahme) → Unser Fokus!
Wieviele?
- Background Check!
Warum?
- “Cherry picking”: Aufgrund uneinheitlicher Informationen / Maßnahmen innerhalb Deutschlands / weltweit werden lokale Maßnahmen nicht akzeptiert
- Fehlendes Bewusstsein für Ernst der Lage (verschiedene Ursachen: Aufklärung/Sensibilisierung, Berührungspunkte, Aufnahmefähigkeit, Vorbilder/Leitfiguren)
- Egoismus / fehlender Weitblick
Welche Herausforderungen?
- Sicherstellung der Erreichbarkeit, sowohl inhaltlich als auch emotional
- Vermittlung von Verständnis für Folgen des eigenen Verhaltens auf die Risikogruppen und für sich selbst
- Unterschiedliche Kommunikation in Sachen Risiken und Folgen notwendig aufgrund Diversität der Zielgruppe
Informationskanäle Best-Ager, U-25-jährige & Menschen mit sprachbarrieren
- Best-Ager
- TV, Radio
- Printmedien
+ Briefkästen
+ Pflegeheime/Altersheime/ Betreutes Wohnen
+ Aushang (Supermarkt, Bäume) - Telefonisch (Wenn zentrale Datenbank besteht mit vor Allem alleinlebenden älteren Menschen)
- Leitfäden für das Personal in Pflegeheimen/Altersheimen
- Kirchengemeinden
- U-25-jährige
- Internet, Soziale Netzwerke, Influencer
+ YouTube + Instagram + Snapchat + TikTok + Facebook + Streamingdienste (Spotify, Amazon Prime, Netflix und Co.) + Internetplattformen wie Wikipedia + Marketplaces wie Amazon - Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen
- Internet, Soziale Netzwerke, Influencer
- Flüchtlinge/Zugezogene / “Sprachbarrieren” *Mehrsprachig
- Social-Media (Schwerpunkt auf Instagram und Telegram, auch Whatsapp/Facebook)
- Es gibt zahlreiche Verteiler, wo entw. über Admin oder eigenständig gepostet werden kann
- Printmedien
- Aushang (Flüchtlingsheime, das ist der “Wohnort” für viele)
- E-Mail (Listen über einige Vereine erhältlich, oder XY versendet “Newsletter”
Erklärungsmethoden
- Best-Ager
- Leichte Sprache anwenden (siehe Leitfaden BMAS -> link)
- Klare Anweisungen geben, die bestenfalls befolgt werden sollen (unterstreicht Ernst der Lage, gleichzeitig im gesetzlichen Rahmen bleiben)
- Mit realen Beispielen betroffener Personen mit der sich die Angesprochenen identifizieren können um Verantwortungsbewusstsein und emotionale Verbindung zu wecken
- U-25-jährige
- Videos
- Visuelle Inhalte (Bilder, Grafiken, Animationen)
- Persönliche Stories aus dem Leben / Alltag
- Direkte Ansprache
- Umgangssprachliche Erklärungen
- Erklärungen durch Vorbilder, mit denen sich die Nutzer identifizieren können
- reale Beispiele direkt oder indirekt (z.B. Großeltern angesteckt) betroffener Personen im gleichen Alter
- Sensibilisierung durch gemeinsam erarbeitete Workshops, etc. (Jugendliche erarbeiten Auswirkungen und suchen selber nach Lösungen)
- Banner auf Streamingdiensten und Marketplaces/Internetplattformen mir öffentlichen Handlungsanweisungen und Links zu staatlichen
- Flüchtlinge/Zugezogene / “Sprachbarrieren” *Mehrsprachig
- Infografiken
- Kurze Videos / Animationen (u.a. Emotionen ansprechen)
- Influencer aus dem Sprachraum gewinnen, die “Mitmenschen im Ausland” ansprechen (also unsere Zielgruppe)
Konzept im Detail und Stoffsammlung link
Built With
- einsatz
- kreativitat
- motivation
- unterstutzung







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