Inspiration

Wenn Patienten eine Arztpraxis aufsuchen, kommt es in der Regel dazu, dass sie auf einer Warteliste registriert werden und bis zur Behandlung im Wartezimmer Platz nehmen müssen. Hier ist das Ansteckungsrisiko jedoch besonders hoch.

Um dieses Risiko zu reduzieren, sollen die Patienten in einem digitalen Wartezimmer warten und sich dabei außerhalb der Praxis aufhalten, z.B. im eigenen Auto.

Lösungsansatz

Die Patientin kann sich mithilfe seines Smartphones ein digitales Ticket ziehen, mit dem er sich beim Arztbesuch in eine digitale Warteschlange stellt (das funktioniert ohne Zutun der Praxis), um außerhalb der Praxis warten zu können. Bei der Anmeldung trägt ein Arzthelfer der Praxis die Ticket-Nummer (z.B. "ae48d") der Patientin in eine digitale Warteschlange ein und erhänzt sie durch den Namen oder eine ähnliche identifizierende Information. Sobald die Patientin an der Reihe ist, ruft der Arzthelfer die Patientin mit einem Klick in der Warteliste auf. Die Patientin erhält auf ihr Mobilgerät die Benachrichtigung über den Aufruf.

Um die Einstiegshürde möglichst niedrig zu halten, setzen wir auf eine webbasierte Technologie, sodass die Anwendung sowohl für Patienten und Arzthelfer über einen Browser steuern lässt. Es sind keine Accounts notwendig, sodass das Verfahren überall und sofort einsetzbar ist.

Der Informationsfluss ist so gestaltet, nur minimale personenbezogene Daten erfasst werden. Alle Daten werden nicht länger als für die Dauer des Besuchs (höchstens bis Ende des Tages) aufbewahrt.

Ablauf

  1. In der Anwendung kann der Benutzer angeben, ob Arzthelfer:in oder Patient:in ist.
  2. Der Arzthelfer öffnet die Anwendung mit einem Desktop-Gerät am Empfang. Beim ersten Öffnen legt er eine Warteschlange an.
  3. Die Patientin öffnet die Anwendung auf ihrem Mobilgerät. Sie zieht sich ein Ticket und erhält eine Ticket-Nummer (z.B. "ae48d").
  4. Am Empang meldet sich der Patientin beim Arzthelfer an. Der Arzt erfragt die Ticket-Nummer checkt diese in die Warteschlange ein; er kann zusätzliche Patienteninformation eintragen, z.B. den Namen. Die Patientin erhält eine Bestätigung auf ihrem Ticket, dass sie eingecheckt wurde und nun auf den Aufruf warten soll.
  5. Die Patientin wartet nun außerhalb der Praxis. Sobald sie an der Reihe ist, ruft der Arzthelfer über das eingecheckte Ticket den Patienten auf. Die Patientin erhält eine Benachrichtigung auf ihr Mobilgerät mit der Aufforderung, sich nun zur Behandlung zu begeben.

Implementierte Funktionalität

  • Patient:in ziehen digitales Ticket mit Ticket-Nummer
  • Arzthelfer:in legt Digitale Warteschlange an
  • Arzthelfer:in checkt Ticketnummer in Warteschlange ein; Patient:in erhält Bestätigung des Checkins
  • Arzthelfer:in notiert sich Patienteninfo zum eingecheckten Ticket
  • Arzthelfer:in ruft eingechecktes Ticket auf; Patient:in erhält Aufruf auf dem Mobilgerät
  • Pop-up-Benachrichtigung auf dem Mobilgerät auch bei geschlossenem Browser (funktioniert nicht mit Safari)
  • Bestätigung durch Patient:in über den Erhalt des Aufrufs

Geplante Funktionalität / Möglicher Ausbau

  • Patienteninfo, die der Arzthelfer eingibt, nur lokal speichern
  • Übertragen von Wartelisten zwischen mehreren Arbeitsplätzen der Praxis ermöglichen
  • Mehrere Warteliste an einem Arbeitsplatz ermöglichen
  • Übermittlung von Informationen über die voraussichtliche Wartedauer an Patient:in

Projektfortschritt

Freitag 20.03.2020

  • Projektauswahl aus dem Hackathon
  • Teamfindung
  • erste Diskussionen über User-Stories

Samstag, 21.03.2020

  • Aufsetzen des Projektes (git, Framework Libraries, Name und Bilder)
  • Domainregistrierung und Deployment der leeren App auf einem günstigen VirtualServer
  • Mob-Programming der Kernfunktionalitäten mittels TeamViewer und TeamSpeak

Sonntag, 22.03.2020

  • Implementierung der Push-Notifications und Feinschliff des User-Interfaces
  • Videodreh für den Hackathon

Built With

  • clojure
  • clojurescript
  • material-ui
  • re-frame
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