Herausforderung
Wie können wir Anreize schaffen, zu Hause zu bleiben, damit der Virus nicht weiter verbreitet wird? Was macht die Zeit zu Hause angenehmer? Wie können wir in dieser Situation statt Isolation ein Gefühl der Verbundenheit schaffen - besonders für Menschen die alleine leben?
Inspiration
Langsam aber sicher verfällt die Welt dem Würgegriff des Viruses #Covid_19. Die Reaktionen sind unterschiedlich, aber eines ist immer gleich: Abstand zu anderen Leuten halten und zu Hause bleiben. #Socialdistancing ist eine Realität, mit der wir in der nächsten Zeit Leben müssen. Doch wie bleibt man mehrere Wochen zu Hause, mit nichts anderem zu tun als dem Tropfen des Wasserhahnes zuzuhören? Was tut man, wenn man wenn direkte soziale Interaktion vermeiden muss? Aus diesem Grund haben wir die App Fenstergespräche konzipert. Nun kannst du dich mit Nachbar:innen in der gleichen Straße bzw. im gleichen Block vernetzen, um mit ihnen von Fenster zu Fenster oder von Balkon zu Balkon in Interaktion zu treten und Qualitätszeit im realen Kontakt miteinander zu verbringen, ohne die Verbreitung des Virus' zu fördern. Blockwarts und Meckertanten am Fenster waren gestern. Durch die Fenstergespräche-App wird das Sitzen am Fenster wieder cool. Reclaim the windowsill.
What it does
Das Prinzip ist einfach. Du meldest dich in unserer App mit deiner E-Mailadresse und einem Passwort an. Dann kannst du auf einer Karte auswählen wo du wohnst und schon werden Dir alle Leute in deiner Nähe angezeigt die auch über die App angemeldet sind. Und jetzt? Vieleicht wolltest schon immer mal deine Nachbarin von gegenüber besser kennenlernen? Dann verabrede doch eine gemeinsame Yogasession mit ihr und dem Rest der Straße auf euren Balkonen. Wie wäre es mit Portraitzeichnen des alten Mannes mit dem charaktervollen Gesicht von nebenan? Oder einem gemeinsamen Kinoabend der Straße mit Blick auf die Brandmauer gegenüber? Das Coronavirus ist kein Grund zur Vereinsamung, sondern ein Grund für Kreativität. Sei Du auch heute kreativ, denn wir haben Social Distancing sozial gemacht.
How we built it
Da wir wussten, dass wir keine Zeit haben würden für große und aufwendige Projekte, entschieden wir uns für ein simples aber durchaus wichtiges Tool. Um während einer Quarantänesituation nicht verrückt zu werden, weil man nach der fünften Staffel House of Cards keine Lust mehr hat, war uns klar, dass eine Vernetzungsapp welche auf Social Distancing beruht eine gute Idee war.
Freitag und Samstagmorgen: Wir sind ein Team von 6, haben uns als Team neu zusammengefunden und den ersten Abend und einen Teil des Morgens damit verbracht, die überwältigende Liste an Herausforderungen zu studieren und uns auf ein Thema zu einigen. Unser Austausch lief etwas parallel zu der offiziellen Hackathoninfrastruktur- abwechselnd und auf Zuruf über Zoomcalls, Pad und telegram, da nicht alle von uns Zugang zu slack hatten. Die Zusammenarbeit lief nach einem etwas zähen Start überraschend reibungslos, beglückend und Hand-in-Hand, obwohl wir aus völlig unterschiedlichen Feldern kamen und in dieser Konstellation noch nie zusammengearbeitet hatten.
Samstagmittag: Ideenbrainstormings, Fragenbrainstormings, Suche nach ersten Antworten, Liste von Aktivitäten, die man am Fenster miteinander tun kann, Suche nach Ideen zur technischen Umsetzung. Entwurf eines ersten Prototyps- Menschen zur Klatschaktion einzuladen und dazu ermutigen, hinterher mit ihrem Nachbarn ins Gespräch zu kommen. Design und Verschickung der Einladungen über Social Media, in unsere Nachbarschaft, Wurfsendungen in Briefkästen der Nachbarhäuser.
Samstagabend: Test unseres ersten Prototypen. Es kamen einige Nachbarschaftsbegegnungen und Gespräche und gemeinsames Musizieren zustande mit dem schönen Nebeneffekt, dass auch wir selbst Nachbar:innen kennenlernten, mit denen wir vorher nichts oder nur wenig zu tun hatten. Einige Interaktionen haben wir gefilmt.
Sonntag: Gemeinsames Ideenfinden für die Vermittlung des Konzepts und den Aufbau des Films, Namensgebung, anschließendParallelarbeit an vielen Dingen gleichzeitig: Texten, Filmen von Nachbarschaftsszenen mit Freunden,Nachbarn und Familie, Design der App-Oberfläche, Schneiden, Hochladen, Erschöpftsein, Feiern.
Challenges we ran into
- Zeitmanagement
- Uns auf Slack und Devpost zurechtzufinden, zumal niemand von uns zuvor an einem Hackathon teilgenommen hat.
- Uns auf ein Thema zu einigen.
- In der Fülle an Infos, Impulsen und Möglichkeiten Prioritäten zu setzen.
Accomplishments that we're proud of
- Sofortige und direkte Verbesserung der Stimmung in unserer Nachbarschaft
- Unsere smoothe Zusammenarbeit im Team mit einer Vielzahl an Fähigkeiten, mit denen wir uns ergänzen konnten
- Dass es uns in so kurzer Zeit mit einem zusammengewürfelten Team gelungen ist, aus fluffigen Ideen einen konkreten Prototypen zu erstellen und für andere nachvollziehbar zu machen.
What we learned
- Dass man in relativ Kurzer Zeit ziemlich viel schaffen kann, wenn man will.
- Dass ein Projekt nur mit Fackelträger richtig funktioniert.
- Dass einem viele Leute helfen, wenn man ein konkretes Anliegen hat.
- Dass es erhebend und motivierend ist, wenn ganz viele andere Menschen parallel an einem gemeinsamen Ziel arbeiten.
- Wie es durch gemeinschaftliches Tun gelingt, eine Stimmung der Sorge und Angst in Zuversicht umzuwandeln.
What's next for 01_012_socialdistancing_Fenstergespraeche
Nächster Schritt: Schlafen. Übernächster Schritt: Kontaktieren von nebenan.de und tinder, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten - beides Plattformen die im Wesentlichen die Funktionalitäten besitzen, die wir dafür brauchen.
Built With
- adobe-xd

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