Digitale Trauer- und Sterbebegleitung

Problembeschreibung

Wie könnten wir die Isolation zwischen den Parteien (Schwerkranke, Sterbende und Angehörige) aufheben/verringern? Schwerkranke/Sterbende sind im Krankenhaus oder Zuhause von ihren Angehörigen und sozialen Kontakten isoliert. Aufgrund der Isolation können sich die Angehörigen nicht von den Sterbenden verabschieden (“loslassen”) bzw. den Schwerkranken Beistand leisten. Dies führt bei allen Beteiligten zu einer starken Belastung der mentalen Gesundheit (Einsamkeit, Verzweiflung, Depression, “Broken-Heart-Syndrom” o.ä.).

Idee: Pallia - GemeinsamGehen

Wir wollen eine Plattform sein, auf der sich Patient*innen, Angehörige, und professionelle Begleiter*innen (zertifizierte Hospizmitarbeiter*innen, ausgebildete Seelsorger*innen, Pfarrer*innen, Pastor*innen) begegnen können. Nicht immer ist es möglich, seine Angehörigen persönlich zu sehen und vor Ort zu verabschieden. Durch die aktuellen Isolationsmaßnahmen dürfen auch Begleiter*innen oftmals nicht mehr zu Patient*innen, die im Sterben liegen oder zu Angehörigen, die gerade einen geliebten Menschen verloren haben und in ihrer Trauer alleine sind. Damit sich Sterbende trotzdem in Würde verabschieden können, bietet Pallia für alle, die lebensverkürzend erkrankt sind und für deren Angehörige eine einfache digitale Lösung, per Telefon oder Videotelefonie in Verbindung zu treten und professionelle Begleitung zu erfahren. Begleiter*innen können so unkompliziert dort helfen, wo ihre Hilfe dringend benötigt wird.

Wir helfen...

...Patient*innen, die sich in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium befinden und keinen direkten persönlichen Kontakt mehr zu anderen aufnehmen dürfen oder können. ...Angehörigen, die ihre Liebsten gerne persönlich in den letzten Tagen begleiten würden, aber (aus Sicherheitsgründen) keinen direkten Kontakt mehr zu ihnen aufnehmen dürfen oder können. Menschen, die plötzlich alleine zurückbleiben und nicht die Möglichkeit hatten, sich persönlich vor Ort von Ihren Angehörigen zu verabschieden. ...Begleiter*innen, die auch jetzt unter den schwierigen Bedingungen Menschen würdevoll und professionell unterstützen wollen.

Unser Team

Was haben Programmierer*innen, Entwickler*innen, Studierende der Medizinethik, Psycholog*innen, Texter*innen, Grafikdesigner*innen, Sozialarbeiter*innen, Jurist*innen, Berater*innen, Coaches... gemeinsam? Sie arbeiten zusammen an einer Lösung zur Digitalisierung von Trauer- und Sterbebegleitung.

Und wie machen sie das? Mit Herzblut.

Unter uns sind Personen, die gerade versuchen einen Weg zu finden, mit ihren Angehörigen in Kontakt zu treten. Und Personen, welche die Erfahrung machen müssen, sich engagieren zu wollen, dies aber mit den gegebenen Rahmenbedingungen nicht können oder dürfen. Und unser Team besteht aus motivierten Personen, die einfach ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten sinnvoll einbringen wollen.

In über 48 Stunden ist so ein Team entstanden, dass mit 150% alle Mittel und Wege, alle Skills, Kontakte und Ressourcen nutzt, um eine Lösung zu Realisieren.

Wir sind Pallia - Gemeinsam Gehen.

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