Herausforderung: Wie kann man innerhalb kürzester Zeit improvisierte Atemwegsschutzmasken in FFP1-Schutzklasse für 80.000.000 Menschen herstellen, solange keine industriell gefertigten Masken in ausreichender Zahl zu Verfügung stehen und verteilt werden können.
Ziel: Frühest mögliche Verringerung der Ausbreitung von COVID-19 durch Tröpfcheninfektion. Vorbild Asien.
Ausführung: Anleitung in Bild und Film über alle Medienkanäle für die gesamte Bevölkerung, wie man aus haushaltsüblichen Materialien Atemwegsschutz in Eigenregie zu Hause herstellt.
Materialien: Mehrlagiges Zellstoffpapier, Küchenpapier (Zewa-Rolle) und Dukt-Tape (Panzertape, Gewebeklebeband). Küchenpapier und Tape sollten in ausreichender Menge bereits in deutschen Haushalten vorhanden sein und können schnell im Handel nachgezogen werden (Bau- und Supermärkte). Weiter sind beide eingesetzten Materialien sehr ergiebig, wobei 1 Rolle Küchenpapier und 1 Rolle Tape für 30 bis 40 Masken ausreichen sollten. So kann auch Nachbarschaftshilfe betrieben werden.
Benötigte Skills: Die Masken können von jedem Erwachsenen ohne jegliche Werkzeuge (bestenfalls eine Schere) oder besonderen Fähigkeiten hergestellt werden.
Zeitaufwand: Herstellungszeit durch 1 Person ca. 15 - 25 Minuten.
Funktionalität und Haltbarkeit: Vergleichbar mit industriell gefertigten FFP1-Masken - mit ausreichendem Abstand des Zellstoffs zu den Schleimhäuten von Mund und Nase im Falle einer Durchfeuchtung durch die Atmung. Die Trocknungszeit ist ebenfalls niedrig. Lediglich die Haltbarkeit bei Regen im Freien ist sehr begrenzt.
Sterilisierbarkeit: Da kein Metal verwendet wird, können die Masken für längerfristigen Gebrauch in Mikrowellen-Herden durch Strahlung mehrmals wieder steril gemacht werden, ohne die Maske zu beschädigen.
Verfügbarkeit: Entsprechend bei der Bevölkerung beworben (Volksbasteltag), könnten bis zu 80.000.000 Masken in 2 - 3 Tagen fertiggestellt sein.
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