Inspiration
Wir möchten alten Menschen und ihren Familien auch in Krisenzeiten eine starke emotionale Verbundenheit ermöglichen. Als Teil der Risikogruppe ist die derzeitige Situation für Senioren und Seniorinnen wie Oma Erna besonders schwer. Ihre Familie darf sie nicht mehr besuchen und am Telefon entsteht selten ein Gefühl von Nähe. Erna fühlt sich isoliert. Das möchten wir ändern!
What it does
Unsere App ermöglicht alten Menschen einen barrierefreien Zugang zur Videotelefonie mit ihren Lieben. Einfache Zusatzfunktionen machen es den Beteiligten dabei leichter, auch über andere Themen als nur den Alltag, die Gesundheit oder das Coronavirus zu sprechen.
Erna und ihre Familie können zum Beispiel Karten wählen, die das Gespräch mit kreativen Fragen in neue Bahnen lenken. Etwa: “Hattest du mal einen Spitznamen?“ Oder sie blättern gemeinsam im Fotoalbum, das die Familie vorher angelegt hat. Damit Erna stets den Überblick behält, sind auf der Benutzeroberfläche der App nie mehr als vier Icons gleichzeitig zu sehen. Alle Grafiken sind groß, konkret und gut erkennbar gestaltet. Oma Erna kommt so gut mit der App zurecht. Und weil auch die Familie damit mehr Freude an den Anrufen hat, gibt es viel mehr schönen Kontakt für alle.
Unterstütze unser Projekt, damit sich Seniorinnen und Senioren einfacher mit ihren Lieben verbinden können – in Zeiten der Krise und darüber hinaus!
How we build it
Projekt-Setup Unsere Team ist interdiszipliär und die Mitglieder arbeiten von Berlin, München, Erlangen und Wien aus – unser strukturiertes Projekt-Setup hat die virtuelle Zusammenarbeit gut vorbereitet. Mit dem Kollaborations-Tool Miro konnten wir alle gemeinsam und zeitgleich an unserem Projekt arbeiten ohne den Überblick zu verlieren und ohne dass wichtige Informationen verloren gehen. Via Slack & Virtuelles Café haben wir uns regelmäßig getroffen, abgestimmt, Dokumente geteilt und zur Datenablage Dropbox verwendet.
Recherche Wir haben unsere Zielgruppe definiert, die aktuelle Situation in Seniorenzentren bezüglich Online-Videotelefonie analysiert (Desktop-Recherche, persönliche Erfahrungen in der Familie) und den Handlungsbedarf formuliert.
Konzeptentwicklung Im dynamischen Prozess haben wir auf Basis der individuellen Expertisen Aufgaben verteilt (Text, UX, Grafik, Präsentation) und persönliche Netzwerke mobilisiert (Filmproduktion, Sprecherin).
Design-Entwürfe Unser UX-DesignerInnen haben Mockups erstellt und Entwürfe zur Benutzeroberfläche gestaltet.
Präsentation Aus unserem persönlichen Netzwerk konnten wir einen Experten für "MySimpleshow" und eine proffesionelle Sprecherin für unser Projekt und für die Umsetzung eines Animationsfilms gewinnen.
Challenges we ran into
Im Prozess haben wir uns mit drei Stakeholdern befasst: SeniorInnen, Angehörige und Pflegepersonal. Im Team haben wir die Herausforderungen aller Stakeholder diskutiert und bemerkt, dass wir unseren Fokus auf ein bestimmtes Szenario mit spezifischen Zielgruppen setzen müssen, um eine gute Lösung zu finden. Wir haben uns mit folgender Frage auseinandergesetzt: Wie können SeniorInnen unabhängig bzw. mit minimaler Hilfestellung vom Pflegepersonal Kontakt mit ihren Angehörigen halten?
Unsere Produktidee richtet sich an SeniorInnen, die trotz ihres Aufenenthalt im Seniorenheim relativ selbstständig sind. Sie sind nicht auf eine intensive Betreuung durch das Pflegepersonal angewiesen.
Accomplishments that we are proud of
Das war unser erster Hackathon – wir sind stolz darauf, dass wir uns in so kurzer Zeit zu einem inspirierten, motivierten und agilen Kollektiv zusammengefunden haben und uns virtuell gut organisieren konnten. Es gibt uns ein gutes Gefühl, unsere Zeit während der Quarantäne kreativ und sinnvoll zu gestalten.
What we learned
Die Arbeit im Homeoffice stellt viele von uns vor die Herausforderung, im Remote Modus trotzdem gut miteinander arbeiten und kommunizieren zu können. Mit der Teilnahme am #WirvsVirus-Hackathon haben wir gelernt, dass wir virtuell unsere Netzwerke schnell mobilisieren und Expertisen produktiv miteinander verbinden können.
What‘s next for „binDa“
Im nächsten Schritt soll "binDa" als funktionsfähiger Prototyp für Android und iOS erstellt und getestet werden. Zusätzlich wird für "binDa" eine App zur Terminvergabe in Seniorenheimen entwickelt. Auf diese Weise sollen Videotermine für diejenigen BewohnerInnen organisiert werden, die nicht über ein eigenes Gerät verfügen. Hierzu möchten wir noch enger mit Seniorenverbänden und Menschen aus dem Pflegebereich zusammenarbeiten.
Wir können uns vorstellen, dass die "binDa"-Applikation neben Seniorenheimen auch in Rehakliniken, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Kinderkrankenstationen Anwendung finden kann.
Die Applikation möchten wir als kostenfreie Software sowohl für Einrichtungen als auch für Privatpersonen zur Verfügung stellen.
Try it out
Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch kein Prototyp als Testversion verfügbar. Unsere Idee haben wir in den letzten 48 Stunden als Konzept bearbeitet. Wir gehen jedoch davon aus, dass es technisch umgesetzt werden kann, da es auf bereits vorhandene, technische Möglichkeiten wie z.B. die der Videotelefonie (Skype) basiert.
Built With
- miro
- simpleshow






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