Problem Beschreibung

Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?

Wir sehen, dass Gelder des Digital Paktes seit dem Mai 2019 nicht abgerufen werden, obwohl diese rein theoretisch zu Beantragung zur Verfügung stehen. Aus unserer Sicht hat das maßgeblich drei Gründe:

  • Die Schule weiß nicht, wo sie anfangen soll, weil das Angebot und die Auswahl der unterschiedlichen technologischen Möglichkeiten zu groß ist.
  • Die Technologie ist "Mittel zum Zweck" und bietet "nur" die Basis der darauf aufsetzenden pädagogischen Prozesse und Möglichkeiten.
  • Der IT-Fachhandel, der mit Fachwissen unterstützen könnte, tut das nicht, weil die Projekte zu klein, zu komplex, zu langwierig sind
  • Der Schulträger hat nur an nachgeordnetes Interesse an diesen Projekten, weil er ausschließlich beschafft, aber von der reinen Nutzung auf Grund der föderalen Bildungsstruktur keinen Vorteil sieht

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt?

Darstellung eines strukturierten Fahrplanes mit Unterfütterung der entsprechenden Umsetzungskompetenz, sodass die einzelnen Bausteine auch qualitativ und quantitativ umgesetzt werden können. Übersetzung der technologischen Themen in der Zusammenarbeit mit Bildungsträgern und Lehrkräften > Dem Lehrer ist es technologisch (berechtigt) egal, warum das Internet nicht funktioniert. Hier gibt es aus unserer Sicht massiven Nachholbedarf, weshalb wir das unten näher beschrieben Lotsen Modell forcieren.

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?

Die Entitäten in der Umsetzungsverantwortung (Schulträger und Schulen).

Lösungsbeschreibung

Was ist Euer Lösungsansatz?

Die Lösung ist ein klar strukturierter Fahrplan und Ansprache Punkt für die Schulen, der sich losgelöst von der pädagogischen Nutzung hochgradig standardisiert, um das Schaffen einer Absprungbasis für die Ausstattung mit IT kümmert. Damit werden wir gleichzeitig auch dem Anspruch gerecht, dass der Digital Pakt ein Infrastrukturförderprogramm ist.

Hierzu nutzen wir den Deutschen IT-Fachhandel als Lotsen, der in Fragen der Beschaffung, technischen Einrichtung und Projektsteuerung auf Schulträgerebene hilft.

Um diese Lotsenfunktion zu übernehmen, werden 150 Fachhändler deutschlandweit ausgebildet (ca. 20 Schulträger/Fachhändler), um dann standardisiert die Schaffung der Infrastruktur zu bewältigen. Damit soll maßgeblich technologische & prozessuale Stabilität und folglich eine fokussierte Wissensvermittlung gewährleistet werden.

Ziel der Lösung ist eine Umsetzungsempfehlung, welche in der Fokussierung ganzheitlich betrachtet und nicht auf die Endgeräte begrenzt ist und somit die Grundlage für die darauf aufsetzenden pädagogischen Prozesse und Konzepte schafft.

Diese Eckpunkte setzen sich maßgeblich aus 5 Punkten zusammen:

  1. Durchgängiger Zugang zum Internet und physische Gebäudeausstattung
  • Physische Gebäudeausstattung
    • Im Rahmen einer technischen Bestandsaufnahme, prüfen wir die Gegebenheiten vor Ort auf folgende Eckpunkte:
      • Flächendeckendes WLAN im gesamten Gebäude und den Außenanlagen (Schulhof, Sporthalle, Speisesaal etc.)
      • Steckdosen / ELT in jedem Klassenraum und den Allgemeinräumen (Speisesaal, Sporthalle etc)
      • Netzwerkdosen im Gebäude für späteren Anschluss von zB Beamern, digitalen Whiteboard, Access Points…)
      • Netzwerkschränke und Etagenverteiler
      • Hausanschluss ELT & Daten und Unterverteilungsleitungen im Gebäude
      • Dokumentation der erhobenen IST Zustände inkl. Materialaufwänden für die Ausschreibung der Ertüchtigung/Umsetzung
      • Optional/auf Wunsch kann ebenfalls das Zutrittssystem entsprechend bewertet und modernisiert (nur elektronisch) werden
  • Durchgängiges Internet
    • Auf Basis einer technischen Bestandsaufnahme, können die folgenden Grundlagen für einen sicheren und korrekt dimensionierten Internetzugang bereitgestellt werden. Die Bausteine können hierbei individuell/bedarfsorientiert auch einzeln verfügbar sein, entfalten jedoch aus unserer Sicht erst in Summe die vollständigen Synergieeffekte wie beispielsweise das Zusammenspiel von Firewall und eingesetzter Netzwerktechnologie/Hersteller.
      • Vollständige strukturierte Verkabelung im Bereich Stromversorgung/ELT und Daten/LAN&WLAN mit Übernahme ab Hausanschluss / dem erstem Punkt im Gebäude und inklusive aller notwendigen Anschlüsse, Etagenverteiler und Absicherungen
      • Bereitstellung der Internetanbindung in Zusammenarbeit mit marktführenden Netzbetreibern
      • WLAN Verfügbarkeit in allen Bereichen des Schulcampus mit stabiler Signalstärke (Schulhof, Turnhalle, Speisesaal, Klassenzimmer, Lehrerzimmer etc…)
      • WLAN Management zur sicheren Nutzung durch die Schüler, Lehrer und die Verwaltung
      • Getrennte virtuelle Netze für Schüler, Lehrer und Verwaltung
      • Passwort & Benutzer Management
      • Zugriffssteuerung und Überwachung
      • Filter des abgerufenen Internet-Contents (zB jugendgefährdende Websites)
      • Aussteuerung von Regeln granular bis auf Klassen oder Benutzerebene (zB kein Internetzugang am Tag x zwischen 10 und 11 Uhr da Klassenarbeit
      • Absicherung des zentralen Internet Breakouts durch physische Security Komponenten (zB Firewall)
      • Fallback Szenario für Schulbetriebskritische Geräte im Falle eines Leitungsausfalls (Carrier Offline, 4G)
      • Überwachung der Einhaltung von Datenschutz & DSGVO Konformität (anonymisierte Benutzerverwaltung)
  1. Betreuung/Support der IT-Ausstattung durch einen einheitlichen Ansprechpartner (Konflikt zu Kultusministerkonferenz!)

    • Mit der Bereitstellung von EINER zentralen IT Support Anlaufstelle weichen wir von der Empfehlung der Kultusministerkonferenz bewusst ab, da wir aus unserer operativen Erfahrung aus 30-Jahren IT Support, eine Verteilung zwischen 1st und 2nd Level zwischen dem Bildungsträger/Kunden und Dienstleister/Vertragspartner für nicht zielführend halten. Vielmehr ist eine durchgängige Bearbeitung/Lösung der Problemstellung aus einem Team heraus nach unserer Überzeugung zielführend.
    • Erreichbarkeit Zielgruppenorientiert: Telefon/Hotline, E-Mail, Chat, Messenger
    • Abdeckung der folgenden beiden Teilbereiche im Rahmen des standardisierten Vorgehens
    • Support bei technischen Störungen
      • IT Arbeitsplatz - zB Monitor schwarz
      • IT Netzwerk - zB kein Zugriff auf Internet
      • IT Infrastruktur - zB kein WLAN verfügbar auf dem Schulhof
      • IT Administration - zB kein Zugriff auf bestimmte zentrale Ressourcen/Sharepoint
      • IT Security - zB gefilterte Website, welche manuell zugelassen werden soll
    • Support bei nicht-technischen Problemen (User Handling Support)
      • Kernapplikation - zB Wo kann bei Outlook die Abwesenheitsnotiz eingestellt werden
      • WLAN/Internet - zB WLAN Voucher/Zugriffscode funktioniert nicht
  2. Bereitstellung von Kernapplikationen für den Schulbetrieb

    • Schaffung einer standardisierten und etablierten Grundstruktur durch die Bereitstellung von Lizenzen für Endbenutzer und Geräte
    • Office 365 als Basis für Kollaboration, Dokumentenaustausch, Teamarbeit, Bereitstellung Kernapplikationen und Präsenz und Fernunterricht (hybrid)
    • Microsoft Office als der "Quasi-Standard" im späteren Berufsleben außerhalb der Schule
    • Microsoft als Anbieter, der weitestgehend Datenschutzbedenken auf öffentlicher Seite zerstreuen konnte
    • Kommerziell attraktive Angebote für die Lizenz Ausstattung von Schüler*innen (quasi 0€-Kosten)
    • Zentrale Bereitstellung der Kernapplikationen über den enthaltenen Cloud Speicher, sodass diese direkt in einem Schritt ebenfalls bereitgestellt werden können (Beispiel "Digitale Schultasche" in Hessen).
    • Windows 10 Betriebssystem Lizenzierung für Windows-fähige Bestands und Neugeräte (Win10 = nicht für Apple und Google Chromebook)
    • Verwaltungstools (zB Microsoft Intune & AutoPilot, Solarwinds)
    • Abbilden eines virtuellen Active Directories zur Benutzerverwaltung inklusive Überführung der bisherigen Altstruktur/lokalem AD und/oder die Anbindung an Bildungsdatenbanken wie "LUSD" zur Synchronisation der Strukturen mit Microsoft SDS (School Data Sync)
    • Adobe Produkte, wie zB der PDF Reader (kostenfrei) oder Reader&Writer (DC - kostenpflichtig)
    • Vcl Player (kostenfrei) oder vergleichbares Tool
  3. Endgerätebereitstellung seitens Schulträger oder Elternfinanziert inklusive dem Management

    • Bereitstellung der Endgeräte durch den Schulträger
    • Beschaffung der Endgeräte zentral durch den Bildungsträger (Vorteil im Beschaffungspreis und der zentralen Konfiguration & dem späteren Betrieb)Vorkonfiguration und Einbindung in das Betriebsmodell des Bildungsträgers, sodass voll funktionsfähige/einsatzbereite Geräte ausgeliefert werden
    • Die Ausbringung der Geräte erfolgt zentral an die Schüler durch den Bildungsträger selbst oder uns.
    • Die Finanzierung der Hardware und aller Vorkosten/Dienstleistungen, welche zur Inbetriebnahme notwendig sind, erfolgt zu 100% durch den Bildungsträger
    • Bereitstellung durch die Eltern (Elternfinanzierung)
    • Beschaffung der Endgeräte zentral durch Vermittlung des Bildungsträgers (Vorteil im Beschaffungspreis und der zentralen initialen Konfiguration)
    • Auswahl eines dedizierten Portfolios von Geräten und Zubehör, die speziell auf den Education Bereich ausgelegt sind.
    • Die Vorkonfiguration/Initialleistungen sollten folgende Möglichkeiten bieten:
      • EINRICHTUNG TECHNISCH - VARIANTE 1
      • Der IT Fachhändler oder der Bildungsträger stellt Ihnen ein Gerät zur Verfügung
        1. Installation durch den IT Fachhandel oder den Bildungsträger auf dem bereitgestellten Gerät und nehmen die initiale Konfiguration für die Eltern/Schüler
        2. Im Anschluss wird das Gerät an die private Adresse der Eltern/Schüler versendet
        3. Das Gerät ist einsatzfertig und bereits mit der entsprechenden Software vorinstalliert und konfiguriert
      • EINRICHTUNG TECHNISCH - VARIANTE 2
      • Verwendung des privaten Endgerätes der Schüler (ausschließlich Notebooks und stationäre PCs mit Windows 10)
        1. Es wird telefonisch oder per E.Mail eine Termin vereinbart mit den Eltern/Schüler und die notwendigen vorbereitenden Maßnahmen werden zur Verfügung gestellt (Installation einer Software für die Ermöglichung des Fernzugriffes durch ALSO temporär)
        2. Zum vereinbarten Termin werden die Geräte mittels Fernwartung und im Rahmen von ca. 60 Minuten entsprechend konfiguriert und die notwendige Software installiert und eingerichtet.
        3. Abschließend erfolgt ein gemeinsamer Funktionstest mit den Eltern/Schülern
      • BEFÄHIGUNGSPAKET
      • Nach Abschluss der Leistungen aus dem „Initial Paket", wird eine entsprechende User Einweisung/Schulung für die Eltern, Schüler und das Lehrpersonal als auch ggf. Administratoren der Bildungsträger angeboten.
      • Der Inhalt der Schulungen richtet sich an die entsprechende Zielgruppe mit dem folgenden Themenfokus:
        1. Schüler/Eltern: Umgang mit dem Gerät, der bereitgestellten Software und dem Zugriff auf die Ressourcen des jeweiligen Bildungsträgers
        2. Lehrpersonal: wie Schüler/Lehrer und zusätzlich Einweisung in den Umgang mit Freigaben von Dokumenten/Lerninhalten und Übersicht über bspw. Teilnehmer in Teams Klassenräumen (Anwesenheitskontrollen etc.).
        3. Administratoren: wie Schüler/Lehrer und Lehrpersonal und zusätzlich Einführung die die Administration der Lösung
      • BETRIEBSPAKET
      • IT Fachhandel stellt im Rahmen der Betriebsphase folgende Leistungen zur Verfügung
        1. Lizenzmanagement: IT Fachhändler verwaltet die Lizenzen für primär Bildungsträger und/oder Schulen
        2. Patch & Releasemanagement: IT Fachhändler kümmert sich darum, das die bereitgestellte Software stets auf dem aktuellen Stand ist und alle relevanten Updates remote eingespielt werden.
        3. Endpoint Security: Auf Wunsch, stellt und verwaltet der Fachhändler eine Sicherheitslösung für das entsprechende Gerät (Antivirus, Web Protection, Firewall, Phishing Schutz etc.)
        4. IT Servicehotline: IT Fachhandel stellt optional Montags bis Freitags von 08-18:00 Uhr eine zentrale IT Hotline bereit, an welche sich die User bei Fehlern/Störungen der Hard und Software wenden können, als auch zu Fragen zum Umgang mit der bereitgestellten Hard-/&Software.
    • Die Finanzierung der Hardware und aller Vorkosten/Dienstleistungen, welche zur Inbetriebnahme notwendig sind, erfolgt zu 100% durch die Eltern und wird auf einer monatlichen Verrechnungsbasis dargestellt über eine Laufzeit von 12 Monaten
    • Die Elternfinanzierung enthält immer einen, auf die Bedürfnisse von Schüler ausgelegten, Versicherungsschutz für Endgeräte (zB Diebstahl, Totalschaden, Verlust/"liegen lassen").
    • Management der Endgeräte
    • Betreuung der verwalteten Endgeräte des Bildungsträgers
      • Vollständiges Gerätemanagement
      • Update Management - stetige Aktualität der Kernapplikationen und des Betriebssystems, inklusive den essentiellen Sicherheitsupdates
      • Security Management - lokale Absicherung der Geräte softwaregestützt (ggf. zusätzlich zur o.g. physischen zentralen Absicherung)
      • Remote Monitoring - Überwachung von möglichen Störquellen/Fehlerursachen und proaktives Eingreifen (zB Überhitzung oder volle Festplatten)
      • SSO / Credentials - Realisierung einer Single Sign On Architektur, sodass jeder Schüler nur über einen zentralen Login verfügt (Benutzername & Passwort)
      • Backup Management - Je nach Datensicherungskonzept der Bildungseinrichtung ist ggf. eine Sicherung von lokalen Daten notwendig
      • Bereitstellung Hotline wie unter Pkt. 2 beschrieben
    • Betreuung der Endgeräte bei Elternfinanzierung
      • Kein Gerätemanagement
      • Hotline Support nur, sofern der Bildungsträger dies ausdrücklich wünscht und bereitstellt/bucht
      • Bereitstellung des Zugriffs auf folgende Ressourcen des Bildungsträgers
      • Lizenzen - Bereitstellung der zentral bereitgestellten Kernapplikationen des Schulträgers (zB Office365)
      • Ressourcen - Zugriff auf zentrale Ressourcen/Datenspeicher etc. des Bildungsträgers
      • WLAN/Internet - Zugriff auf lokal bereitgestellte Struktur des Bildungsträgers
  4. Ausbildung der Lehrkräfte und Verwaltung im Umgang mit der Technologie

    • Um die Befähigung der Lehrkräfte und der Verwaltung sicherzustellen, werden nachfolgende Ausbildungsbereiche benötigt. Diese sind notwendig, um die technische Verwendung sicherzustellen, damit auf Basis dieser Schulungen die Lehre entwickelt wird. Alle Themen sollten, auch hier, modular in der Durchführung als Präsenzschulung oder Webinar möglich sein:
    • Was ist ein Cloud Ecosystem & wie ist dieses zu verwalten
    • Wie organisiere ich Stundenpläne zentral und verteile diese in Sekunden
    • Wie organisiere ich technisch eine virtuelle Schulstunde
    • Wie tausche ich Lernaufgaben mit meinen Schülern
    • Wie kommuniziere ich im Klassenverbund
    • Wie dokumentiere ich Unterricht (zB Whiteboard archivieren, geteiltes Notizbuch..)
    • Welche Möglichkeiten bietet mir die Technologie zur Gestaltung hybriden Unterrichts (Präsenz & virtuell)
    • Wie integriere ich die bestehenden Kernapplikationen miteinander (zB Lernplattformen und Basisdienste)
    • Ziel der Ausbildungsmaßnahmen ist, dass die Lehrkräfte nach den entsprechenden Schulungen in der Lage sind, folgendes abzubilden:
    • Kommunikation mit den Schülern
    • Virtuelle Schulstunden
    • Hausaufgaben verteilen, einsammeln und bewerten
    • Geräteübergreifender Austausch von Dateien

Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?

  • Die infrastrukturellen Voraussetzungen an den Bildungseinrichtungen sind unzureichend vorhanden
  • Die Verantwortlichen im Bildungssektor haben vermehrt unzureichendes IT / Infrastrukturverständnis
  • Nicht alle Nutzer der technologischen Möglichkeiten sind ausreichend hinsichtlich des Umgangs/dem Nutzen geschult

Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?

  • Die Schüler durch Bereitstellung digitaler/fortschrittlicher Bildungsangebote/Nutzung
  • Lehrern wird eine digitale Infrastruktur für die Abbildung ihres individuellen Unterrichts bereit gestellt
  • Der Schulträger durch die Unterstützung bei der Wahrnehmung seiner Verpflichtung zur Bereitstellung dieser Infrastruktur und deren Betreuung
  • Die Eltern durch die Bereitstellung von Geräten für den hybriden Unterricht bzw. einen zentralisierten Beschaffungsprozess für diese Geräte
  • Alle Beteiligten durch eine solide und vor allem sichere Lernumgebung unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen

Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation?

  • Unterstützung in der Sortierung/Schaffung von Transparenz zu den vielfältigen Möglichkeiten in der Ausgestaltung der digitalen Bildung
  • Angebot an die betroffenen Stellen zur Unterstützung in der Analyse und Umsetzung der Maßnahmen, sowie die Ergänzung der aktuell zur Verfügung stehenden und pädagogisch-fokussierten Stellen (bspw. Landesmedienanstalten)
  • Mit der vorgestellten Lösung bieten wir die Möglichkeit dezentral eine einheitliche Basis zur Abbildung von hybriden Unterrichtsformen zu schaffen
  • Die staatlich bereitgestellten finanziellen Mittel werden durch das Konzept nachhaltig, zielorientiert und konzentriert in vollem Umfang an den Stellen eingesetzt, für welche sie bestimmt sind

Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung?

  • Nachhaltige Sicherstellung durch konzeptionelle Lösung, anstelle einer temporären Überbrückungslösung ohne ganzheitliche Betrachtung (zB Bereitstellung von Lizenzen ohne Berücksichtigung des geplanten Einsatzumfangs und der technologischen Gegebenheiten)
  • Die Lösung basiert maßgeblich auf einer dauerhaften Betreuung der Bildungseinrichtungen und Benutzer durch beispielsweise telefonischen Support, als auch den Betrieb von beispielsweise WLAN (as a Service) und/oder der Absicherung von Internetzugängen (physisch durch Firewall und Software gestützt durch Endpoint Security)

Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?

  • Umsetzbarkeit der konzeptionellen Lösung ist mit eindeutig definierten Rahmenbedingungen und Anforderungen möglich - flächendeckenden durch den IT Fachhandel mit ca. 25.000 Unternehmen (regional oder überregional)
  • Die Bestandteile der Lösung sind jahrelang in der Praxis erprobt und technologisch solide
  • Die Skalierbarkeit wird durch folgende zwei Parameter sichergestellt:

    • Sicherstellung der deutschlandweiten Umsetzungsfähigkeit durch die regionalen oder überregionalen Vertragspartner
    • Zentrale Unterstützung zur lokalen Umsetzung der standardisierten Vorgehensweise

Vorgehen und Fortschritt

Wie ist der Lösungsansatz entstanden?

Im Rahmen von vielen Gesprächen der Teilnehmer mit Vertretern aus dem Bildungssystem und der Wirtschaft, sowie den beruflich bekannten Möglichkeiten des eigenen Unternehmens und der angeschlossenen Kunden/Fachhandelspartner, hat sich das Problem und die abgeleitete Lösung (aus Sicht des Teams) immer weiter geformt und wurde konkretisiert.

Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?

  • Zurechtfinden in den bereitgestellten Tools und Foren, sowie dem Leitfaden (was ist wann zu tun, um ein Team zu gründen, Mitglieder hinzuzufügen und abzugeben)
  • Verständnis für die unterschiedlichen Rollen und Rollenbilder im Rahmen der Digitalsierung von Schule abseits der eigenen Perspektive
  • Sortierung des Teams in verteilten Mehrstündigen Terminen täglich
  • Schrittweise Konkretisierung und Niederschrift der Lösung

Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können.

Durch den Hackathon waren wir überhaupt erst in der Lage, das Thema abseits des Tagesgeschäftes einmal konzentriert in den verschiedenen Rollen der Team Mitglieder, zu bearbeiten.

Auch wenn sich die Projektteilnehmer kannten und auch bereits Berührungspunkte im Thema "Digitalisierung von Schule" vorhanden waren, war es erst dieser Hackathon, der uns den konzentrierten Fokus und ein nachhaltiges Rollenverständnis ermöglicht hat.

Insofern haben wir im Rahmen des Hackathons die verschiedenen Rollen gezielt zur Weiterentwicklung und Konkretisierung der Lösung nutzen können (Politische/Steuerungsperspektive, Vertrieb/Sicht der Reseller, Prozessgestaltung und Besonderheiten, Technologie). Insofern hatten wir zu Beginn des Hackathons bereits ein Basismodell, welches wir entsprechend während des Hackathons weiterentwickelt und konkretisieren konnten.

Prototyp

Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)?

Der Prototyp setzt sich aus der "Konvertierung" von Standard-IT Komponenten aus dem B2B-Betrieb zusammen, die heute tausendfach im täglichen Arbeiten zum Einsatz kommen. Durch das Runterbrechen auf die einfachen Basis-Komponenten stellen wir diese auch der Schule der Zukunft zur Verfügung.

Der Prototyp kann dabei die Erfahrung der einzelnen Gruppenmitglieder aus Service-Perspektive, Prozessablauf, Verständnis der kommunalen und föderalen Landschaft, sowie des IT-Fachhandels in Deutschland sein.

Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?

Alle dargestellten Bausteine sind bereits heute nutzbar. Auch die Orientierung an dem bereitgestellten Leitfaden/den Bausteinen zur schnellen Schaffung von Transparenz ist bereits heute möglich.

Nächste Schritte

Wie testet ihr Eure Annahmen?

Die oben dargestellten Annahmen spiegeln die tatsächliche Erfahrung der Teilnehmer aus bisher abseits der Schule umgesetzten Projekte wieder. Diese wurden im Rahmen von #wirfuerschule auf die Schule adaptiert.

Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung?

In der nächsten Umsetzungsstufe sollte die Ausbildung des/der erste/n Lotsen erfolgen, damit dieses Wissen multipliziert werden kann und somit bei den Bildungseinrichtungen landet.

Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)?

Dedizierte Ressourcen für die Befähigung/Ausbildung von unserer Seite und interessierte Fachhandelspartner für die Lotsenfunktion, welche sorgfältig ausgewählt werden müssen. Hierbei sollte neben der technologischen Komponente/Erfahrung insbesondere die Erfahrung und Vernetzung im Bildungssektor eine Rolle spielen.

Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?

Ja, wir sind an der Umsetzung interessiert. Das Rollenverständnis der Teilnehmer ist hierbei wie folgt:

  • Hans Christian Asemissen: Steuerung/Lead und politische Komponenten durch starke Vernetzung und Erfahrung in diesem Bereich
  • Nicole Hüwel: Prozess Design, Implementierung und Umsetzung durch langjährige Prozesserfahrung in der Praxis
  • Alexander Bruchhage Vertrieb: Betreuung durch langjährige und umfangreiche Erfahrung mit den Fachhandelspartnern
  • Falk Schwarzenberg: IT Service durch langjährige Erfahrung in der entsprechend-zugrunde liegenden Technologie, deren Implementierung und Betrieb
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