Problembeschreibung:

**Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?**

Die derzeitige Situation hat Eltern, Lehrer und Schüler*innen vor große Herausforderungen gestellt. Im Verlauf des Lernens auf Distanz hat sich immer mehr gezeigt, dass Schulen und Elternhäuser nicht genügend digital geschult und mit geeigneten Geräten ausgerüstet sind. Der Kontakt zu manchen Elternhäusern konnte kaum oder gar nicht gewährleistet werden.

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Es gibt von Seiten der Schulämter und Kultusministerien keine allgemeingültigen Angaben zu verlässlich nutzbaren Medien. Lehrer*innen sind auf sich alleine gestellt, wenn es um die Kontaktaufnahme zu Schüler*innen geht. Eltern müssen sich schnell und auf sich alleine gestellt in neue Medien einarbeiten und sind oftmals überfordert oder verfügen nicht über die nötigen Zugangswege. Kinder ohne Zugang zu digitalen Medien sind stark benachteiligt.

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern

Lösungsbeschreibung:

**Was ist Euer Lösungsansatz?**

Es ist unabdinglich, dass gleiche Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Schulen müssen besser ausgestattet werden, Lehrer*innen umfassend geschult. Es müssen einheitliche Lösungen mindestens auf Landesebene, im Idealfall auf Bundesebene etabliert werden. Elternhäuser müssen zeitnah mit Tablets oder Laptops, bei finanzieller Not in unkomplizierter Ausleihe, versorgt werden können.

**Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?**

Die Notwendigkeit, neue Medien in die Lernwelt der Schule einzubringen, wird von allen Seiten gesehen. Der Digitalpakt stellt finanzielle Mittel zur Verfügung, die dieses Ziel unterstützen.

**Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?**

Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern

**Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation?**

Es müssen schnellstmöglich gleiche Voraussetzungen geschaffen werden, um Benachteiligung zu vermeiden. Die Ausleihe von Endgeräten muss schnell und unkompliziert vonstatten gehen. Die Schulung von Lehrkräften muss im nächsten Schuljahr in verpflichtenden Fortbildungen geschehen.

**Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung?**

Die Ausstattung von Schulen mit digitalen Endgeräten, interaktiven Whiteboards, funktionierendem WLAN und einem verlässlich nutzbaren Weg zur Kommunikation mit Elternhäusern sowie die Ausleihe von Geräten an Schüler*innen bietet gleiche Lernvoraussetzungen für alle.

**Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?**

Gelder aus dem Digitalpakt müssen von Schulen ohne komplizierte Ausarbeitung von Einzelkonzepten schnell abrufbar gemacht werden. Die Ausstattung von Klassenräumen mit digitalen Whiteboards ist unumgänglich. Gelder für Eltern, die schon angekündigt sind, müssen unbürokratisch ausgezahlt werden und nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Vorgehen und Fortschritt:

**Wie ist der Lösungsansatz entstanden?**

Im Zusammentragen des IST-Zustandes und den dabei aufgetretenen Problemen ist das Zusammentragen von technischen Voraussetzungen der erste logische Schritt zu gleichen Lernvoraussetzungen. Die anderen Bausteine bauen darauf auf.

**Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?**

Das Zusammentragen von Meinungen betroffener Lehrer*innen und Eltern und die Probleme, die sich im Verlauf der letzten Wochen im Zusammenhang mit den Schulschließungen ergeben haben.

Prototyp:

**Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?**
  1. Die Schulen erhalten schnellstmöglich eine adäquate Lösung, die sowohl den Zugang zu digitalen Medien als auch die Endgeräte umfasst. Lehrer werden umfassend geschult.
  2. Elternhäuser erhalten Zugang zu Endgeräten. Wer es finanziell nicht leisten kann, erhält über die Schule ein Leihgerät.
  3. Es gibt feste schulübergreifende Absprachen über: geeignete Lernplattformen, Videokonferenzplattformen, Kommunikationswege.

Nächste Schritte:

** Wie testet ihr Eure Annahmen?** Auch das nächste Schuljahr wird vermutlich mit einer Mischung aus Präsenz- und Distanzlernen stattfinden. Die Umsetzung der Ideen lässt sich so überprüfen.

**Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung?**

Ausstattung der Schulen und Elternhäuser mit Endgeräten und Knowhow muss an erster Stelle stehen.

** Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)?** Umsetzung des Digitalpaktes steht an erster Stelle. Sollten die Mittel nicht ausreichen, muss die Kommune/ das Land/ der Bund nachbessern.

**Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?**

Die Ergebnisse unseres Teams wollen wir in den verschiedenen Kollegien und im Bekanntenkreis vorstellen. Die Weiterarbeit kann bis auf weiteres nur im Kleinen stattfinden, solange die Rahmenbedingungen sich nicht ändern.

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