Problembeschreibung

Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Die Schulen in Deutschland müssen neue Wege bzgl. des Lehrens und Lernens in Form einer Lernbegleitung gehen, um die SchülerInnen zu befähigen, sich in der jetzigen digitalisierten Lebenswirklichkeit in Form eines lebenslangen Lernens zurecht zu finden. Dafür wollen die LehrerInnen sich neu definieren und als Vorbilder und Wegweiser die SchülerInnen unterstützen.

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt?

Die Notwendigkeit, sich in einer sehr kurzen Zeit auf ein komplett neues Szenario (siehe Corona-Krise) umstellen zu müssen, ohne dass dafür ein eingeübtes Prozedere vorhanden war, empfinden viele Lehrer als Überforderung. Vielen LehrerInnen fehlt das technische, methodische und rechtliche Know-how, das dieses sich oft in kurzer Zeit neben dem eigentlichen zeitlich umfangreichen Kerngeschäft aneignen müssen. Sie sehen die Erweiterung der digitalen Kompetenz in guten technischen Rahmenbedingungen sehr positiv, zeigen Interesse und wollen, ohne dafür jedoch eine Idee oder Vorlage zu haben, sich dieser Herausforderung stellen. Innerhalb dieses Spannungsfelds benötigen die LehrerInnen benutzerfreundliche Tools, deren Handhabung intuitiv und spontan angelegt sein sollte.

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?

In diesem Spannungsfeld befinden sich sämtliche Unterrichtende, unabhängig von Ausbildungsphase (Lehramtstudierende, Referendare, LehrerInnen) ,
Lehramtsbefähigung (GrundschullehrerInnen, Haupt- und RealschullehrerInnen, GymasiallehrerInnen und Heil- und SonderschullehrerInnen, …) oder Rolle (LehrerIn, Fachleiterin, Schulleitung, AusbilderIn, HochschullehrerInnen, … ) .

Lösungsbeschreibung

Was ist Euer Lösungsansatz?

Das hier angedachte “Lehrer-Mentor-Buddy-Programm” mento.me soll die LehrerInnen in ihrem Transformationsprozess niederschwellig und fachlich fundiert unterstützen.

Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?

Vielen LehrerInnen fehlt das technische, methodische und rechtliche Know-how, dass dieses sich oft in kurzer Zeit neben dem eigentlichen Kerngeschäft aneignen müssen. Technische Voraussetzung sollten so gering wie möglich angesetzt werden, um möglichst viele LehrerInnen zu erreichen. Ein Tutoring nur über YouTube-Channels ist nicht ausreichend, da die Fragestellungen der LehrerInnen vielschichtig sind und oft zeitlich unter Druck gelöst werden müssen. Die Lehrerschaft als Personenkreis ist (laut den Umfragen der Gewerkschaften und auch der Erfahrungen der am Projekt beteiligten LehrerInnen) an einer Neuausrichtung interessiert, weiß jedoch oft nicht, welche technische und methodische Möglichkeiten sie hat. Ein Generationenkonflikt kann es teilweise geben.

Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?

Zunächst werden die Fragesteller – die LehrerInnen – profitieren, da diese einen Ansprechpartner für ihre Bedürfnisse in dem Transformationsprozess erhalten. Durch die Rolle sind diese Multiplikatoren für die SchülerInnen, da sie durch dieses Programm eine Lehrkraft vor sich haben, die digitale Medien beherrscht und somit Vorbild sein kann. Die Gesellschaft profitiert allgemein. Unsere Kinder erhalten moderne Bildungsmöglichkeiten. Sie sind international auf gleicher Höhe. Unsere Schulbildung ist nicht mehr veraltet, sondern modern und somit konkurrenzfähig. Eine Annäherung von Schule und Wirtschaft gibt für die Ausrichtung der Bildungsgesellschaft neue Impulse.

Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Da der Lösungsansatz niederschwellig und trotzdem fachlich fundiert gestaltet ist, sollten die LehrerInnen eine Unterstützung in ihrem Alltagsgeschäft erfahren können.

Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die LehrerInnen werden in kleinen Schritten zu einer fachlichen Kompetenz herangeführt, die diese befähigt, Ihren Bedarf aus ihrer Sicht konkreter zu artikulieren. Somit kann eine klare Konzeption einer modernen Bildungsgesellschaft erfolgen, die konkurrenzfähig in der Welt bleibt. Der mit dem Digitalpakt geforderte Medienentwicklungsplan wird durch die Akteure mitgestaltet und somit auf ein tragfähiges und nachhaltiges Fundament gesetzt.

Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?

Die Umsetzbarkeit erscheint aus heutiger Sicht machbar, da sich eine ähnliche Lösung mit einem Unterstützungsprogramm (www.gdexa.com) von Wirtschaft und Studenten bereits bewährt hat. Masterstudenten, die diese Leistung als Leistung in ihrem Studium anrechnen lassen können und darüber eine Facharbeit schreiben und somit in dem Transformationsprozess direkt eingebunden werden. Die private Wirtschaft, die dadurch die Schulen unterstützen kann und sich diese als gemeinnützig anrechnen lassen und profitiert von zeitgemäß ausgebildeten Auszubildenden und Studenten. Die Skalierbarkeit liegt in dem Aufbau einer Datenbank im Backbone auf einem geeignet großen Webserver. Ob nun einzelne LehrerInnen bzw. Mentoren oder (wie erhofft) eine Größenordnung von tausenden dieser Angehörigen, sich in einer solchen Umgebung einfinden, ist unerheblich. Die Grundidee einer App mit spontaner Reaktionszeit kann weiter ausgebaut werden, indem verschiedene andere Hilfsangebote mit der dazugehörigen inhaltlichen Ausprägung dazu kommen können: Webinare im Stundenumfang Präsensfortbildungen im Tagesumfang Community-Treffen im mehrtägigen Umfang

Vorgehen und Fortschritt

Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Durch Kommunikation und Erfahrungsaustausch der jeweiligen Teammitglieder, die sich aus den Bereichen Schule und Wirtschaft/Coaching mischen, konnten die verschiedenen Sichtweisen erörtert und voneinander profitiert werden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?

Folgende Schritte wurden innerhalb des Hackathons durchgeführt: Kennenlernen, Gruppenfindung, Rollenverteilung -> Experte für Themenbereiche Grobe IST- und SOLL-Analyse mit Beschreibung einer ersten Zielsetzung Erarbeitung von Inputs auf Grundlage der Fragestellungen aus dem DevPost-Bereich in kleineren Gruppen Regelmäßiger Austausch über den Projektfortschritt in Form von Video-Konferenzen Suche nach Unterstützern für außerhalb der eigenen Kompetenz liegenden Tätigkeiten, sehr rasche Gewinnung von verschiedensten Persönlichkeiten, Kreative und reflektive Ansätze und Inhalte Überdenken und konkretisieren der bisherigen Inhalte (z.B. User-Storys) Erstellung von einem Klick-Dummy, Namensfindung, Logo-Erstellung, textlicher Konzepte und Präsentationen, … Ideenfindung, Konzeption und Erstellung eines Präsentationsvideos Reviews, Anpassung und Abgabe der Projektkonzeption im Final Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. In der Gruppenfindungsphase trafen das erste Mal Persönlichkeiten aus „zwei Welten“ – Wirtschaft und Bildung – mit konkreten Hintergründen und Anliegen zusammen. Durch den regen Austausch am ersten Tag des Hackathons haben alle Beteiligten die Relevanz der Grundidee als sehr sinnvolles und im Rahmen des Hackathons als leistbares Kick-Off-Projekt anerkannt. Die Umsetzbarkeit erscheint aus heutiger Sicht machbar, da sich eine ähnliche Lösung mit einem Unterstützungsprogramm (www.gdexa.com) von Wirtschaft und Studenten bereits bewährt hat. Außerdem gibt es eine Nachhilfe-App - “GoStudent”, die ein ähnliches Profil aufweist, jedoch in der Interaktion SchülerIn und Nachhilfe-Coach steht.

Prototyp

Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)?

Das Projektteam hat ein Klick-Dummy für eine App erstellt, der mit in der Projekteinreichung enthalten ist.

Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Eine Codierung ist in diesem Rahmen noch nicht geleistet worden.

Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?

Als „Minimallösung“ kann eine Website mit dem Hintergrund einer schon klar programmierten Datenbankstruktur sein, die durch Links wie eine App wirken kann. Die Datenbank ist jedoch als Backbone unerlässlich und sollte als Initial auf die zukünftigen Rahmenbedingungen skalierbar sein.

Nächste Schritte

Wie testet ihr Eure Annahmen?

Interviews und Bedarfsanalyse mit Lehrkräften Ähnliche Plattformen wie www.gdexa.com, oder GoStudent.org Testlauf an ausgewählten Schulen Testlauf mit einem ausgewählten Unternehmen, (Idee wäre Das Unternehmen testet die Plattform in Kooperation mit ihrer externen EDV Support. Die Mitarbeiter stellen die Fragen und die externe Firma antwortet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele externe EDV Firmen, dass gar nicht ablehnen würden, da oft auch nur Kleinigkeiten angefragt werden, die viel Zeit kosten und die Firmen sind alle überrannt. Anfragen könnte man mal Testlauf an einer Uni (im Moment ein gutes Beispiel, da viele Vorlesung online stattfinden und es auch einige Professoren und Studenten gibt, die Fragebedarf haben)

Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Erstellung eines Prototyps (Programmierung Oberfläche und Datenbank) Analyse der konkreten Fragestellungen von Unterrichtende Gewinnung von Mentoren aus verschiedensten Bereichen zur Abdeckung der gefundenen Fragebereiche Testlauf an einer Schule Analyse des Testlaufs Wurde die Zielgruppe erreicht? Wenn es Hürden gab, welche waren diese? Sind diese Hürden auf das gesamte Vorhaben und den konkreten Bereich „Schule“ übertragbar? Wenn ja, wie könnte eine Verbesserung erzielt werden? Agile Weiterentwicklung der Idee

Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-how, Budget)?

Das Team hat in seiner kurzen Kick-Off-Projekt-Phase gemerkt, dass insbesondere in der technischen Umsetzung erfahrene Unterstützung benötig wird. Das hier eingebrachte ehrenamtliche Engagement unterliegt der zeitlichen und finanziellen Beschränkung. Viele Leistungen, die ab jetzt für die Umsetzung erbracht werden müssten, werden auf dieser Basis nicht umsetzbar sein. To-Dos Entscheidung über den Testlauf (wo? und wann?) App-Entwicklung Klärung Finanzierung (Crowd-Funding, Fördergelder etc.) Spätere To-Dos: Klärung mit einer Universität bzw. Verwaltung, wie man den Support einem Masterstudenten (wahrscheinlich eher naturwissenschaftliche Studiengänge) im Rahmen des Schreibens einer Facharbeit anrechnen lassen kann. Ressourcen Kooperationen mit bekannten digitalen Firmen (Dropbox, google, Microsoft, Apple etc.); eventuell unterstützen diese Firmen, die Entwicklung der App mit personellen Ressourcen etc. Kosten (in EUR) Konzeption & Entwicklung - 25.000 Betrieb & Instandhaltung - 12.000/jährlich Vertrieb & Marketing - 20.000/jährlich Personalkosten - 120.000/jährlich

Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? (E) Experte, (L) Lehrkraft, (S) Schüler Alle Beteiligten wollen selber auch an der Umsetzung beteiligt bleiben. Rollen: Ekrem Namazci (E) Katharina Vennewald (E) Sabrina Walter (E) Britta Fritze-Jung (L) Constanze Zinkler (L) Claudia Hauschild (L) Bernd Seibold (E) Nils Reichardt (S) Shéra Preuss (E) Jutta Korth (E) Stefanie Marek (E)

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