Problem

Aktuell werden Bürgerinnen und Bürger von Haus- und Fachärzten an Corona-Untersuchungszentren (CUZ) in vielen Kreisen und Städten Deutschlands überwiesen. Die Patienten werden an den CUZ registriert und getestet. In den aktuellen Betrieben fällt auf, dass ein Bottleneck durch eine zeitaufwendige, manuelle und papierbasierte Registrierung der zu testenden Personen entsteht. Dies führt zu langen Wartezeiten und potentiellen Kapazitätsengpässen.

Ziel

Schnellstmögliche Überwindung des Bottlenecks in den Corona Untersuchungszentren, da neben den Fallzahlen auch die Wartezeiten im CUZ exponentiell steigen. Höhere Kapazitäten bei gleicher Zeit, schnellere Tests, Reduzierung von Human-Error, Stammdatenkonsistenz, und niedrigere Prozesskosten je Test sind somit die Ziele.

Lösungsansatz

Entwicklung eines digitalen Service zur Selbst-Registrierung zu testendener Personen nach dem "Order-on-the-go"-Prinzip. Einfach zu bedienende Oberfläche zum digitalen Check-In für Personen, die sich dem Coronavirus Test unterziehen - sowohl mobil als auch via Desktop. Die Oberfläche für CUZ Mitarbeiter dient zum Datenabgleich, automatischen Labeldruck und zur Einsicht von Statistiken.

Weiterhin haben wir uns im Rahmen des Hackathons mit dem Projektteam von GetMeTested (ID: 0324) vernetzt. Diese haben ein zentrales Testing-Portal entwickelt, auf dem sich Corona-Verdachtsfälle registrieren können. Sie erhalten laufende Statusupdates über den eigenen Test-Fortschritt und abschließend das Ergebnis des Abstrichs. Die Verknüpfung mit unserer Lösung kann erfolgen, indem CSSRT die Stammdaten aus dem Tool GetMeTested erhält und nach erfolgreichem Abstrich innerhalb der CUZ eine Statusmeldung zurücksendet.

Entwicklung

Die Webapplikation wurde mittels Django und SQLite entwickelt und ist betriebsbereit. Eine Testphase des CSSTR ist für die kommende Woche in einem CUZ in NRW geplant, in der Hoffnung, dass ein schnelles Rollout deutschlandweit realisiert werden kann. Weitere Integration von Schnittstellen sind geplant, vorallem in Absprache mit potentiellen Projektpartnern.

Stakeholder

Patienten, Katastrophenschutz, Kreise und kreisfreie Städte, Kommunen, Feuerwehr, Hilfsorganisationen

Built With

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