Bedarf


Die Corona-Pandemie zwingt uns dazu, auf Distanz zu gehen. Die Innenstädte sind leer, Restaurants und Museen geschlossen. Unternehmen und Künstler fürchten um ihre Existenz. Plötzlich wird alles virtuell. Statt sich im Café zu treffen und Neues kennenzulernen, sitzen wir vor Video-Chats, die wir auch für das Homeoffice nutzen. Das Private kommt zu kurz, das Soziale verödet. Wir wollen einen Raum schaffen, um Städte zu erkunden, Kunst zu sehen, Freunde zu treffen und gemeinsam allein zu sein. Um rauszugehen, ohne das Haus zu verlassen. Und um etwas für Kulturschaffende und Unternehmen in der Nachbarschaft zu tun.

Idee


CityConnect kreiert Orte, in denen man sich treffen und austauschen, Neues erkunden, Freunde sprechen und gemeinsame Erlebnisse schaffen kann. Es ist ein virtueller Raum, der sich mit Optik und Funktion deutlich von Netzwerken, Hang-outs und Videokonferenzen abgrenzt. Museen, Institutionen und Unternehmen können sich beteiligen, Ausstellungen zeigen, Konzerte organisieren oder Pizza ausliefern. Jeder kann mitmachen - ob nur mit Freunden oder offen für alle. Es geht darum, ein Miteinander zu ermöglichen und alle zu fördern, die für unser Sozialleben in der Stadt (und natürlich auch auf dem Land) so wichtig sind.

Umsetzung


CityConnect sieht aus wie ein Computerspiel im Retro Style. Der virtuelle Raum soll Spaß machen, kein Abbild der Realität sein, sondern eine lockere Szenerie , in der das Miteinander im Fokus steht. Es geht nicht darum, dass man ein Spiel zusammenspielt, sondern sich virtuell trifft. Die Auswahl an Angeboten orientiert sich an der realen Welt. Museen und Clubs werden zum Beispiel den Städten zugeordnet, in denen sie wirklich zu finden sind. Und wenn der Buchladen oder die Pizzeria ausliefert, kann man direkt in der Anwendung bestellen. Ganz nach dem Motto: “Support Your Local Business ” - auch und gerade in Zeiten von Corona.

User Story


Ich verabrede mich zum Beispiel mit meinen Freunden in einer Pizzeria. Ich sehe ein Restaurant in Retro-Computer-Spieloptik, ein Pizzabäcker schleudert Pizzaböden durch die Luft, mehrere Tische stehen im Raum, an denen ich mich mit meinen Freunden treffen kann. Wenn die Türglocke erklingt, ist jemand eingetreten. Ich sehe einen Avatar, er bewegt sich im Restaurant und kommt an den Tisch. Der Kopf ist der meines Freundes oder meiner Freundin, das Gesicht wird über die Webcam gestreamt, so dass ich ihm oder ihr wirklich in die Augen schauen kann, wenn wir uns unterhalten. Egal ob ein Treffen zu zweit oder zu Mehreren, ob in einem privaten, geschützten Raum oder einem öffentlichen, bei dem ich auch neue Kontakte knüpfen kann. Ob in der Pizzeria, einer Bar, im Museum oder einem Fitness Studio: Wie im richtigen Leben soll man auch zufällig Leute treffen können und sich austauschen - wenn man es will.

Ausblick


Es geht nicht nur um Pizza, sondern um alles, was das Sozialleben spannend macht. Neben Restaurants sollen auch andere Angebote zur Verfügung stehen. Während des Hackathons gab es zum Beispiel auch Projektgruppen, die sich für Cafés, Museen, E-Learning-Angebote sowie Angebote zu Kultur und Geschichte engagieren. Langfristig gesehen möchten wir mit diesen Gruppen zusammenarbeiten und all diese Projekte mit CityConnect vernetzen. Sodass jedem Nutzer eine große Auswahl an Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

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Updates

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Wir warten nun gespannt auf den Livestream, welcher um 19 Uhr auf YouTube startet und auch, wenn unsere Idee nicht zu den besten Projekten gehören sollte (es gibt wirklich eine Menge toller Projekte) bedanken wir uns bei allen für ihre zahlreiche Unterstützung!

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